Transfergerüchte: Gladbach will Jonas Omlin als Nachfolger von Yann Sommer

Gladbach an Omlin interessiert?

Bildquelle: Supporterhéninois [CC BY-SA 0], via Wikimedia Commons (Bild bearbeitet)

Borussia Mönchengladbach bastelt eifrig an einer Nachfolgelösung für den wechselwilligen Yann Sommer, den es zum FC Bayern zieht. Nun kristallisiert sich in der Transfermarkt Gerüchteküche ein Top-Kandidat für das Sommer-Erbe heraus: Jonas Omlin! Doch um den Torwart von HSC Montpellier loszueisen, müssen die Fohlen Überzeugungsarbeit leisten.

Dass Yann Sommer die sich bietende Chance beim FC Bayern unbedingt wahrnehmen will, ist längst bekannt. Der Stammkeeper von Borussia Mönchengladbach ist sich mit dem Rekordmeister einig und will als Neuer-Vertreter in der Rückrunde in München das Tor hüten. Für einen FC Bayern Transfer von Sommer sollen die Fohlen mindestens 5 Millionen Euro verlangen und das Geld direkt in eine neue Nummer 1 reinvestiert werden.

Transfernews: Gladbach mit „riesigem Interesse“ an Jonas Omlin

Diese scheint nun gefunden! Nachdem in den letzten Tagen Gladbach Transfergerüchte um den australischen Nationaltorwart Mathew Ryan vom FC Kopenhagen oder auch über eine Verpflichtung von Augsburgs Rafal Gikiewicz hochkochten, soll Gladbachs absolute Wunschlösung Jonas Omlin sein.

Mit dieser Gladbach Transfernews kommt zumindest die „Bild“ um die Ecke und schreibt darin von einem „riesigen Interesse“ des VfL am 28-Jährigen. Omlin, der wie Sommer aus der Schweiz stammt, ist derzeit Stammtorwart bei HSC Montpellier. Auch erste Zahlen rund um einen etwaigen Gladbach Transfer von Jonas Omlin machen bereits die Runde.

Gladbach: Montpellier verlangt 7 Mio. für Sommer-Erbe Jonas Omlin

Montpellier soll Omlin ein Preisschild in Höhe von 7 Millionen Euro umgehängt haben. Was als absolut faire Forderung erachtet werden darf. Zumal sich der Marktwert des 1,90 Meter großen Schlussmanns auf exakt jenen Betrag beläuft. Im Borussia-Park soll Omlin derweil ein Vierjahresvertrag bis 2027 winken.

 

 

Doch ganz unproblematisch dürfte dieser Transferdeal nicht über die Bühne gehen. Denn HSC Montpellier sträubt sich noch, seinen bis 2024 vertraglich gebundenen Stammtorwart die Freigabe zu erteilen. Kein Wunder, mischen die Pailladins in der französischen Ligue 1 doch auf Tabellenplatz 14 liegend im Abstiegskampf mit und liegen nach 17 Spielrunden nur vier Zähler über der roten Zone.

Kann Gladbach Montpellier mit mehr Geld überzeugen

Nun sind die Verhandlungskünste und Überzeugungsarbeit von Gladbachs Sportdirektor Roland Virkus gefragt, um Montpellier einen Verkauf seiner Nummer 1 inmitten der Saison schmackhaft zu machen. In Gladbach wird man „mitfühlen“ können, da die Fohlen sich auch zunächst gegen einen Sommer-Abgang sträubten.

Denkbar, dass der FC Bayern für Yann Sommer die Ablösezahlung nach oben korrigiert, damit Gladbach wiederum im Transferpoker mit Montpellier zu einer schnellen Einigung gelangt. Schließlich wäre damit auch den Münchnern geholfen, die Yann Sommer schnellstmöglich in der Allianz Arena begrüßen wollen.


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