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Heinz-von-Heiden-Arena: Stadion von Hannover 96 im Porträt

Porträt zur Heinz-von-Heiden-Arena

Bildquelle: Tim Rademacher [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons (Bild bearbeitet)

Die Heinz-von-Heiden-Arena, den meisten besser als Niedersachsenstadion bekannt, dient Hannover 96 bereits seit 1959 als Spielort. Nicht nur der Name der Sportstätte blickt auf bewegte Geschichte der letzten Jahre zurück. Denn auch das Stadion von Hannover 96 wurde schon mehrfach umgebaut und war Schauplatz einiger WM- und EM-Spiele. Sport-90 mit einem Stadionporträt.

Was die Bezeichnung des Stadions von Hannover 96 angeht, mussten Fans der Roten seit der Jahrtausendwende schon so einiges über sich „ergehen“ lassen. Hieß die legendäre Spielstätte am Maschsee, die zwischen 1952 bis 1954 aus Trümmerschutt des Zweiten Weltkriegs errichtet wurde, einst schlicht und treffend Niedersachsenstadion, sollte sich das ab 2002 regelmäßig ändern.

Hannover 96: Stadionnamen - von AWD über HDI bis Heinz von Heiden

Zwischen 2002 bis 2013 trug die Heimspielstätte von Hannover 96 den Namen AWD Arena. Trotz Widerstand aus 96-Fankreisen sicherte sich der Finanzdienstleister AWD die Namensrechte. 2013 folgte die Umbenennung von der AWD- in die HDI-Arena. Der gleichnamige Versicherungskonzern war neun Jahre Namensgeber der Wettkampfstätte.

Ab der Saison 2022/23 mussten sich die Anhänger der Roten erneut auf einen neuen Stadionnamen einstellen. Dieser lautet aktuell Heinz-von-Heiden-Arena, wobei die Hannoveraner mit dem Hersteller von Massivhäusern, der bereits zuvor als über mehrere Jahre als Haupt- und Trikotsponsor von Hannover 96 fungierte, einen Sponsoringvertrag bis 2027 schlossen. Doch umgangssprachlich bleibt im Fanjargon alles beim Alten. In diesem ist weiterhin vom traditionelle „Niedersachsenstadion“ die Rede.

Niedersachsenstadion mit asymmetrischer Bauweise & 49.200 Kapazität

Im Gegensatz zu anderen Stadion-Neubauten unterscheidet sich das Fußballstadion in Hannover, das zur WM 2006 im großen Stil umgebaut wurde, durch seine asymmetrische Bauweise. Die alte Westtribüne, die während der umfangreichen Baumaßnahmen als einziges erhalten blieb, hat im Vergleich zur neu und steiler errichteten Osttribüne einen kleineren Neigungswinkel. Daher mussten die beiden Tribünen hinter den Toren so gebaut werden, dass die Steigung von Ost nach West sukzessive verkleinert wurde.

Das 96-Stadion am Maschsee hat eine Kapazität von 49.200 Plätzen (43.500 bei internationalen Spielen), die alle vollständig überdacht sind. Mit diesem Fassungsvermögen verpasst die Heinz-von-Heiden-Arena nur knapp die Top 10 der größten Fußballstadien in Deutschland. Dieses Ranking führen der Signal Iduna Park (81,365) von Borussia Dortmund, das FC Bayern Stadion Allianz Arena (75.021) sowie das altehrwürdige Olympiastadion Berlin (74.475), welches Hertha BSC als Spielstätte dient, an.

H96-Stadion: Vergleichbare Größe mit Fritz-Walter-Stadion

Was die Stadiongröße betrifft, lässt sich das Niedersachsenstadion am besten mit dem Fritz-Walter-Stadion in Kaiserslautern, dem RheinEnergieStadion des 1. FC Köln sowie dem Max-Morlock-Stadion in Nürnberg vergleichen. In diesen Fußballtempeln finden allesamt rund 50.000 Zuschauer Platz.

 

 

Der Mammut-Anteil der Plätze im Heinz von Heiden Stadion sind Sitzplätze. 41.000 an der Zahl. Bei den restlichen 8.000 Plätzen handelt es sich um Stehplätze. Diese sind vornehmlich im Unterrang der Nordkurve untergebracht, die das Hoheitsgebiet der heimischen Fans von Hannover 96 ist. Zudem gibt es im Niedersachsenstadion 29 Logen und 1.241 sog. Business Seats.

Nach Eröffnung 1954: Niedersachsenstadion zweitgrößtes Stadion in Deutschland

Dabei hatte das Niedersachsenstadion in den ersten Jahren nach seiner Eröffnung 1954 ein weitaus größeres Fassungsvermögen und konnte ursprünglich sogar 86.656 Zuschauer beherbergen. Der gesamte West-Oberrang bestand etwa aus Stehplätzen. Mit dieser Kapazität war es zu jener Zeit nach dem Berliner Olympiastadion das zweitgrößte Stadion der ehemaligen Bundesrepublik Deutschland.

Doch im Zuge diverser Umbauten und Modernisierungsmaßnahmen für Fußball-Großereignisse wie etwa der Fußball-WM 1974 (4 Spiele fanden in Hannover statt), EM 1988 (2 Spiele) oder insbesondere der WM 2006 (5 Spiele) wurde das Platzangebot immer weiter reduziert. Beispielsweise wurde der Oberrang der einst dominierenden Westtribüne zur WM 1974 in eine überdachte Sitzplatztribüne umgewandelt. Die Kapazität schrumpfte so auf 60.400. Diese verkleinerte sich beim letzten großen Umbau 2004 weiter auf die nun aktuellen 49.200 Plätze.

Sprecherturm & Zahnbürsten lange als Stadion-Wahrzeichen

Das inoffizielle Wahrzeichen des Niedersachsenstadions war zunächst ein Turm für den Stadionsprecher. Mitte der 1960er übernahmen diese Rolle dann die installierten errichteten Flutlichtmasten. Diese standen außerhalb des Stadions und erinnerten optisch an „Zahnbürsten“ und wurden im Volksmund auch nur so bezeichnet.

Für die Heim-WM 2006 wurde das Niedersachsenstadion dann größtenteils dem Erdboden gleichgemacht. Insgesamt 70 Prozent des Hannover 96 Stadions wurden bei diesem 63 Millionen Euro teuren Bauvorhaben abgerissen. Die Roten spielten während des Umbaus 2003/04 dennoch am gewohnten Standort und somit eine ganze Saison auf einer Baustelle.

Nach Umbau 2004: Stadiondach in Hannover als großes Novum

Anschließend bekam die Arena eine notwendige Komplettüberdachung verpasst, wobei die Überdachung auch das eigentliche Novum des Stadions war. Im Stadiondach, dass im Außenbereich wie ein Speichenrad konzipiert wurde, ist eine Flutlichtanlage bestehend aus 160 Einzelscheinwerfern integriert, sodass auch die charakteristischen „Zahnbürsten“-Flutlichtmasten demontiert wurden.

 

 

Das Dach verfügt im Innenring über eine bestimmte Folie, die über 90 Prozent des Sonnenlichts durchlässt. Das kommt wiederum dem Naturrasen auf dem Spielfeld zugute. Im Vergleich zum Signal Iduna Park in Dortmund oder dem Hamburger Volksparkstadion muss der Rasen während einer Saison nicht so häufig ausgetauscht werden. In diesen Stadien verhindern die hohen Tribünen und Dachkonstruktion eine ausreichende Versorgung des Rasens mit Sonnenlicht.

Niedersachsenstadion: Fußballstadion von Weltstars als Bühne genutzt

Außerdem verschwand beim Komplettumbau 2003 auch die Leichtathletikbahn und das Niedersachsenstadion erstrahlt seitdem als reines Fußballstadion. Die Tribünen rückten näher an das Spielfeld ran, außerdem wurden die Zuschauerränge steiler. All das trug letztendlich auch zu einer verbesserten Atmosphäre im Stadion bei, wobei die Zuschauer zugleich in den Genuss besserer Sichtverhältnisse kam. Darüber hinaus erhielt das heutige Heinz-von-Heiden-Arena mit Blick auf die WM 2006 auch eine Rasenheizung sowie zwei moderne Videotafeln mit je einer Größe von 43 Quadratmeter.

Doch das Niedersachsenstadion ist keinesfalls ausschließend ein Schauplatz für Fußballevents. Auch Konzerte finden hier regelmäßig statt und etliche Stars gaben sich in der idyllisch gelegenen Arena am Maschsee die Klinke in die Hand. Angefangen von der Kultband U2 über Robbie Williams bis hin zu Pink oder deutschen Künstlern wie Herbert Grönemeyer, Rammstein oder Helene Fischer nutzen das H96-Stadion als Bühne.

Heinz-von-Heiden-Arena: Daten, Fakten & Infos auf einen Blick

 

  • Stadion: Heinz-von-Heiden-Arena
  • Historische Namen: Niedersachsenstadion, AWD-Arena, HDI Arena
  • Adresse: Robert-Enke-Straße 3, 30169 Hannover
  • Eröffnung: 1954 (2005 nach Komplettumbau)
  • Gesamtkapazität: 49.200 (43.500 bei internationalen Spielen)
  • Davon Sitzplätze: 41.000
  • Davon Stehplätze: 8.000
  • Logen: 29
  • Rasenheizung: ja
  • Untergrund: Naturrasen

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