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Volksparkstadion Hamburg: Zahlen, Fakten & Infos - Hier regiert der HSV

Volksparkstadion im Porträt

Bildquelle: niko_stra [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons (Bild bearbeitet)

Das Volksparkstadion in Hamburg ist die Heimstätte des ruhmreichen HSV. Es handelt sich nicht nur um eines der größten Fußballstadien Deutschlands, sondern zählt auch zu den schönsten. Und seit dem XXL-Umbau zur Jahrtausendwende herrscht im Volksparkstadion auch endlich gute Stimmung. Erfahrt in unserem Volksparkstadion Porträt alles über das HSV-Stadion, welches auch auf ein kurioses wie historisches Namens-Wirrwarr zurückblickt.

Das Volksparkstadion wurde bereits 1953 eröffnet und befindet sich direkt im Altonaer Volkspark im Nordwesten Hamburgs. Daher auch der Name Volksparkstadion, in dem der Hamburger SV seine Heimspiele austrägt. Zu den Spielen der Rothosen finden bis zu 57.000 Zuschauer Platz in der reinen Fußballarena.

Volksparkstadion - das siebtgrößte Fußballstadion in Deutschland

Mit dieser Kapazität zählt das Volksparkstadion zu den größten Fußballstadion Deutschlands. Genauer gesagt, reicht das Fassungsvermögen von 57.000 Plätzen zum 7. Platz in der Stadion Liste Deutschland, die weiterhin vom Signal Iduna Park (81.365) des BVB, der Allianz Arena (75.021) von Bayern München und dem altehrwürdigen Olympiastadion Berlin (74.475), in dem Hertha BSC seine Heimspiele austrägt, angeführt wird.

Beim genauen Blick auf die Zuschauerränge des Volksparkstadion zeigt sich, dass es 42.549 Sitz- und 10.000 Stehplätze gibt. Hinzu kommen noch 3.620 Business-Plätze, 711 Logenplätze sowie 120 Rollstuhlplätze. Wie es sich für ein modernes Fußballstadion gehört, sind alle Plätze überdacht. Allerdings lässt sich das Stadiondach, welches eine Fläche von 35.700 Quadratmeter hat, nicht schließen - wie es etwa in der Veltins-Arena des FC Schalke 04 möglich ist.

Kurvenaufteilung im Volksparkstadion: Nordtribüne für HSV-Fans vorbehalten

Bei internationalen Spielen reduziert sich die Volksparkstadion Größe aufgrund des Verbots von Stehplätzen auf maximal 51.500 Plätze. Um diese zu gewährleisten, befinden sich im Stehplatzbereich des HSV-Stadions verborgene Klappsitze, die bei Bedarf benutzt werden können.

Die Fanlager sind im Volksparkstadion derweil wie allgemein üblich klar getrennt. So ist die mittlerweile legendäre Nordtribüne die Hochburg der HSV-Fans. Allen voran der Stehplatzbereich im A-Rang. Tickets für die Volksparkstadion Nordtribüne erhalten ausschließlich Anhänger der Rothosen. Die Fans der Gästemannschaft sind hingegen zwischen der West- und Südtribüne im Block 14 (vornehmlich 14C) untergebracht, wo es sowohl einen Steh- als auch Sitzplatzbereich gibt.

Altes, unbeliebtes Volksparkstadion als WM- und EM-Stadion

Noch bevor das Volksparkstadion zwischen 1951 und 1953 neu errichtet wurde, befand sich an dieser Stelle das Altonaer Stadion. Das Volksparkstadion diente dem Hamburger SV seit jeher als Heimspielstätte und war somit auch das HSV-Wohnzimmer bei der Gründung der Bundesliga 1963.

Aber auch während der WM 1974 und EM 1988, die jeweils in Deutschland ausgetragen wurden, fungierte Hamburg und somit das Volksparkstadion als Austragungsort. Doch beim HSV-Anhang war die „alte Betonschüssel“ angesichts seiner weiten Architektur samt Laufbahn und überdimensionierten nicht sehr beliebt.

 

 

HSV-Stadion: Endlich gute Stimmung nach XXL-Umbau

Gute Fußball-Atmosphäre herrschte im Betonrund nicht, sodass das alte Volksparkstadion zu den stimmungsärmsten Stadien zählte. Der Wunsch nach einem reinen Fußballstadion wurde im Laufe der Jahrzehnte immer größer und fand zur Jahrtausendwende endlich Gehör.

Im Juni 1998 begann der zweijährige XXL-Umbau am Volksparkstadion. Die Laufbahn verschwand, die Tribünen rückten näher an das Spielfeld und selbst das Spielfeld wurde um 90 Grad gedreht. Während der Baumaßnahmen, die bei laufenden Spielbetrieb erfolgten und fast 82 Millionen Euro kosteten, wurde auch die Heimat der HSV-Fans von der Westkurve in die Nordtribüne verlegt. Außerdem erhielt das Volksparkstadion während des Umbaus seine imposante Dachkonstruktion verpasst und die Energie-Effizienz wurde signifikant verbessert.

Volksparkstadion mit kurioser Namenshistorie: AOL, Imtech & Co.

Durch den kostspieligen Umbau sah sich der Hamburger SV gezwungen, die Namensrechte am Volksparkstadion zu verkaufen, um durch das Sponsoring Gelder zu generieren. Der HSV war einer der ersten deutschen Klubs, die den Stadionnamen an einen Sponsor verkauften. Zugleich der Auftakt eines wahren Namens-Wirrwarr, der den Norddeutschen aber auch Hohn und Spott einbrachten. Schließlich hatte der Volkspark zwischen 2001 bis 2015 gleich drei unterschiedliche Sponsorennamen. Damit ist das HSV-Stadion auch das erste Stadion in Deutschland, dass bereits drei verschiedene Namensrechtegeber hatte.

Den Auftakt machte die „AOL Arena“. So hieß das neue Volksparkstadion nach Fertigstellung zwischen 2001 bis 2007. Es folgte die „HSH Nordbank Arena“. Da die HSH Nordbank wegen der Finanzkrise in finanzielle Schwierigkeiten geriet, wurde das Sponsoring 2010 vorzeitig nach drei Jahren beendet. Nur damit das Volksparkstadion anschließend zwischen 2010 bis 2015 den Namen „Imtech Arena“ tragen durfte!

Zurück zum Ursprung: Seit 2015 wieder Volksparkstadion als Namen

Den HSV-Fans und Traditionalisten waren die Stadionnamen natürlich ein Dorn im Auge und so wurde das Stadion im Volksmund vielerorts weiterhin als Volksparkstadion oder HSV-Arena bezeichnet. Die Anhänger des Hamburger Lokalrivalen FC St. Pauli verpassten dem Stadion scherzhaft ihren eigenen Namen und bezeichnen es als „Stadion an der Müllverbrennungsanlage“, die sich unweit befindet.

 

 

Doch 2015 gab es endlich die frohe Kunde. Und nach AOL Arena, HSH Nordbank Arena und Imtech Arena hieß das Volksparkstadion endlich wieder Volksparkstadion. Auch damit sorgte der HSV für ein Novum. Denn noch nie zuvor hatte ein Bundesligist seine Spielstätte wieder den traditionellen Namen zurückgegeben. Zu verdanken war es HSV-Mäzen Klaus-Michael Kühne. Der Investor erwarb die Namensrechte. Und anstatt für seine Kühne Holding AG zu werben, gab Kühne dem HSV-Stadion seinen alten Namen zurück. Der aktuelle Vertrag ist bis 30. Juni 2023 befristet (Stand April 2022).

2004: Volksparkstadion wird endgültig zur HSV-Heimat

Anlässlich der WM 2006 in Deutschland wurde im Volksparkstadion, das auch bei der EM 2024 als Austragungsort dient, erneut Hand angelegt, allerdings handelt es sich primär um Modernisierungsarbeiten. Für einen Kostenpunkt von 5,2 Millionen Euro wurde etwa ein elektronisches Zahlungssystem integriert, ein neues Presse-Zentrum installiert und die Sicherheitsvorkehrungen verbessert.

Der HSV hat zugleich die Gunst der Stunde genutzt, um ein neues Trainingszentrum direkt neben dem Volksparkstadion zu errichten. Somit war das Stadion nicht mehr nur Spielort der Rothosen, sondern wurde endgültig zur sportlichen Heimat des ehemaligen Bundesliga-Dinos. 2004 zog der HSV mit seiner Profimannschaft vom Trainingsgelände am Ochsenzoll in den Volkspark.

Volksparkstadion: Wichtige Infos & Fakten auf einen Blick

 

  • Stadion: Volksparkstadion (Hamburger SV)
  • Historische Namen: AOL Arena (2001-2007), HSH Nordbank Arena (2007-2010), Imtech Arena (2010-2015)
  • Adresse: Sylvesterallee 7, 2252 Bahrenfeld, Altona, Hamburg
  • Eröffnung: 1953
  • Gesamtkapazität: 57.000 (51.500 bei internationalen Spielen)
  • Sitzplätze: 47.000 (alle überdacht)
  • Stehplätze: 10.000 (alle überdacht)
  • Rasenheizung: ja
  • Untergrund: Naturrasen
  • UEFA Stadion Klassifizierung: 4

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