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Signal Iduna Park: Der BVB-Tempel mit gigantischer Südtribüne

Porträt über den Signal Iduna Park

Bildquelle: WAKA77, Public domain [CC BY-SA 0], via Wikimedia Commons (Bild bearbeitet)

Für den Signal Iduna Park kann man Borussia Dortmund nur beneiden. Denn der wahrhaftige Fußballtempel ist nicht nur das größte Fußballstadion in Deutschland, sondern gilt auch das stimmungsvollste. Basis für die fesselnde Atmosphäre im BVB-Stadion ist die legendäre Südtribüne. Sport-90 stellt den Signal Iduna Park genauer vor, beleuchtet dessen Geschichte und erklärt das Phänomen „gelbe Wand“.

Satte 81.365 Zuschauer fasst der Signal Iduna Park, der zu den Heimspielen von Borussia Dortmund zuverlässig ausverkauft ist. Damit ist die gigantische Spielstätte der Schwarz-Gelben das größte Fußballstadion in Deutschland. Dahinter komplettieren die Allianz Arena (75.021 Zuschauer) des FC Bayern sowie das traditionsreiche Olympiastadion Berlin (74.475 Zuschauer), wo Hertha BSC aufläuft, die Top 3.

Signal Iduna Park: Dank Südtribüne das beste Fußballstadion der Welt

Doch das einstige Westfalenstadion, das seit 2005 den Namen Signal Iduna Park trägt, ist nicht nur das größte Stadion der Republik. Sondern darf aus atmosphärischer Sicht auch getrost als das beste bezeichnet werden. Die Nähe zum Spielfeld, die besondere Akustik durch die steilen Tribünen und komplette Überdachung sind gepaart mit der Begeisterungsfähigkeit des Dortmunder Publikums Garanten für eine einzigartige Fußball-Atmosphäre.

Selbst im Ausland wird die imposante Stahlbeton-Konstruktion an der Strobelallee in Dortmund geschätzt und von vielen Fans verehrt. Ein besonderes Lob erhielt der Fußballtempel aus der englischen Presse, wo einst die Tagezeitung „Times“ den Signal Iduna Park als bestes Fußballstadion der Welt betitelte. Zu verdanken ist es der Südtribüne. Zugleich das markanteste Merkmal des Fußballstadions. Dieser kann wohl nur die legendäre „The Kop“, der weltweit bekannten Tribüne im Stadion an der Anfield Road des FC Liverpool, das Wasser reichen kann.

„Gelbe Wand“ in Dortmund als größte Stehplatztribüne Europas

Die Südtribüne, meist nur als „gelbe Wand“ bezeichnet, genießt einen echten Kultstatus. Aus vielerlei Gründen. Zum einen ist die exorbitante Größe dieser Stehplatztribüne zu nennen, die europaweit seinesgleichen sucht. Die „Süd“ fasst allein 24.454 Zuschauer und bietet schon damit ein größeres Fassungsvermögen als beispielsweise das gesamte Stadion An der Alten Försterei von Union Berlin!

Zum anderen zeichnet sich Europas größte Stehplatztribüne, die 100 Meter breit und 40 Meter hoch ist, durch ihren steilen Anstieg aus. 37 Grad beträgt dieser. Der Hauptgrund, warum nur von der „Wand“ die Rede ist. Darüber hinaus sorgen die BVB-Fans auf ihrer Fantribüne regelmäßig für einen ohrenbetäubenden Lärm.

Südtribüne im BVB-Stadion: Das Epizentrum der Fußballbegeisterung

Die Südtribüne im Signal Iduna Park ist DAS Epizentrum der BVB-Fußballbegeisterung. Sie entfacht eine unfassbare Kraft, die die Spieler von Borussia Dortmund immer wieder pusht und den Gegner reichlich Respekt, mitunter sogar Angst einflößt. An Spieltagen in der Bundesliga oder internationalen Wettbewerben liefert die „gelbe Wand“ dank überdimensionaler Choreografien, den etlichen Fahnen und dicht gedrängte Zuschauermassen in schwarz-gelber Fankluft ein imposantes Bild ab.

 

 

Wenn vor Spielbeginn dann auch noch die fast 25.000 BVB-Anhänger voller Inbrunst die Stadionhymne „You´ll never walk alone“ anstimmen, geht wohl einem jeden Fußballfan das Herz auf. Zur Tradition auf der Südtribüne gehören auch die Bierduschen! Erzielt der BVB ein Tor, werden hunderte gefüllte Bierbecher in die Luft geworfen.

Tickets für BVB Südtribüne kaum zu bekommen

Doch in den Genuss, bei einem BVB-Heimspiel einmal live und direkt den Mythos Südtribüne des Signal Iduna Parks hautnah zu erleben, kommen nur die wenigsten. Es ist fast schon ein Privileg. Denn in den offenen Verkauf gelangen nur ganz wenige Tickets. Der Mammutteil sind Dauerkartenbesitzer, die jedes Spiel hier verfolgen.

Wer einmal im Besitz einer Dauerkarte für die „Süd“ ist, wird diese auch nicht so schnell wieder hergeben. Und wenn, dann werden diese innerhalb der eigenen Familie „vererbt“. Da sich hier die treuesten der Treuesten BVB-Fans tummeln, kennen und schätzen sich die meisten Anhänger untereinander. Wobei das Publikum bunt gemischt ist. Vom Arzt über den Arbeitslosen oder vom Zehnjährigen bis hin zur Oma ist in der „gelben Wand“ alles vertreten.

Neubau Westfalenstadion zur WM 1974 - auch dank Kölner Verzicht

Die Stadion-Story des Signal Iduna Parks ist indes über ein halbes Jahrhundert alt. Gebaut wurde das Stadion zur Weltmeisterschaft 1974, wobei es gleich zwei interessante Fakten gibt. Ursprünglich sollte das in die Jahre gekommene Stadion Rote Erde - auch als Kampfbahn Rote Erde bekannt -, das bis dato als Spielstätte von Borussia Dortmund, als WM-Spielort ausgebaut und modernisiert werden. Doch die Pläne wurden zugunsten des Neubaus vom Westfalenstadion verworfen.

Zum anderen verpasste die Stadt Köln dem Bauvorhaben in Dortmund den entscheidenden Impuls. Da die Domstadt eigentlich als einer der Austragungsorte für die WM 1974 vorgesehen war. Doch die Kölner verzichteten auf den Bau eines Stadions, sodass Dortmund den Zuschlag erhielt. Der Weg für das Westfalenstadion war endgültig geebnet.

Westfalenstadion verhalf BVB zum sportlichen Aufschwung

Nach dreijähriger Bauphase wurde das Westfalenstadion, dessen Errichtung 31,7 Millionen D-Mark kostete, am 2. April 1974 eingeweiht. Mit einem Freundschaftsspiel der Revier-Rivalen Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04. Königsblau siegte mit 3:0. Das damalige Fassungsvermögen belief sich auf knapp 54.000 Zuschauer, von denen die meisten (47.000) überdacht waren. Allerdings gab es nur 17.000 Sitzplätze.

 

 

Das neue Westfalenstadion verhalf dem BVB übrigens auch zu einem sportlichen Aufschwung. Zur Stadioneröffnung kickten die Dortmunder noch in der 2. Liga. Zu den Spielen kamen nicht selten über 45.000 Fans, einer Verdreifachung des Zuschauerschnitts im Vergleich zur „Roten Erde“. 1976 folgte der Aufstieg in die Bundesliga, 1983 konnte sich der BVB erstmals seit 15 Jahren wieder für den Europapokal qualifizieren und auch Titelgewinne ließen nicht lange auf sich warten.

Viele Umbauarbeiten im Signal Iduna Park über 14 Jahre

Dortmund wurde 1989 DFB-Pokalsieger, 1995, 1996 und 2002 Deutscher Meister und stand dreimal in europäischen Endspielen, von denen 1997 das Champions League Finale gewonnen wurde. Keine Frage: Der BVB hat enorm von seinem Fußballtempel profitiert.

Dieser blieb nach Fertigstellung fast 18 Jahre nahezu unverändert. Doch Anfang der 1990er Jahre wurde das Westfalenstadion in mehreren Bauphasen, die sich über 14 Jahre erstreckten, saniert, modernisiert und im großen Stil ausgebaut. In diesem Zuge wurde beispielsweise das Fassungsvermögen sukzessive erhöht, ein neuer VIP-Bereich installiert oder die Konstruktion für die Stadionüberdachung völlig neugestaltet und dabei die acht außengeführten, gelbleuchtenden und mit einer Größe von 62 Metern weit über das Dach reichende Stahlpylonen errichtet. Diese Pylonen sind nicht nur ein markantes Merkmal des heutigen Signal Iduna Parks, sondern prägen auch die Dortmunder Skyline.

Signal Iduna Park in Dortmund: Die wichtigsten Fakten & Daten

 

  • Stadionname: Signal Iduna Park
  • Ältere Namen: Westfalenstadion (bis 2005)
  • Adresse: Strobelallee 50, 44139 Dortmund
  • Eröffnung: 2. April 1974
  • Gesamtkapazität: 81.365 (alle überdacht), 66.099 Plätze bei internationalen Spielen
  • Stehplätze: 28.337
  • Rasenheizung: ja
  • Untergrund: Naturrasen
  • UEFA Stadion Klassifizierung: 5 von 5 Sternen

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