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Ist der Erfolgslauf von Union Berlin zu Ende?

Erfolg bleibt bei Union Berlin aus

Bildquelle: Harleypaul on Tour via Wikimedia Commons (Bild bearbeitet)

In den vergangenen vier Jahren vollzog sich in der Bundesliga vor den staunenden Augen der Öffentlichkeit ein Aufstieg, mit dem niemand gerechnet hatte. Der damalige Zweitligist Union Berlin hatte zur Überraschung aller Beobachter die Relegation gegen den VfB Stuttgart gewonnen und zog erstmals in seiner Geschichte in die höchste deutsche Spielklasse ein.

Doch dabei sollte es nicht bleiben. Die Eisernen, unter ihrem Schweizer Trainer Urs Fischer, trotzten allen Prognosen und stiegen nicht sofort wieder ab. Ganz im Gegenteil, mit dem Aufstieg begann eine erstaunliche Erfolgsserie. Diese fand im Vorjahr mit Platz vier in der Tabelle ihren vorläufigen Höhepunkt. Doch dieses Jahr scheint der unaufhörliche Aufstieg ein Ende zu nehmen.

Von der Spitze ins Mittelfeld?

Die Ergebnisse des 1. FC Union Berlin haben den Klub in die Tabellenmitte der Bundesliga abrutschen lassen. Das entspricht so gar nicht dem Stellenwert der Eisernen in den letzten Jahren. Noch im Vorjahr eroberte die Mannschaft mehrfach die Tabellenspitze und schaffte es am Ende, sich erstmals in der Vereinsgeschichte für die Champions League zu qualifizieren.

Doch davon ist man derzeit weit entfernt. Glaubt man den Experten, dann die Eisernen in dieser Saison im Mittelfeld landen. Die Buchmacher rechnen aktuell mit Platz neun. An der Spitze der Favoritenliste für die aktuelle Saison thront wenig überraschend neuerlich der FC Bayern München. Bayern Leverkusen folgt bereits mit Respektabstand, vor Borussia Dortmund und RB Leipzig. Die Überraschungsmannschaft der Stunde, der VfB Stuttgart, komplettiert die Top 5 dieser Einschätzung (Stand: 19.10.).

Die Neuzugänge sind fast alle keine Verstärkungen

Dabei hatte mit der Verpflichtung von Robin Gosens alles so gut begonnen. Der deutsche Star wechselte von Inter Mailand zu den Eisernen nach Berlin und fand sich dort sofort zurecht. Doch die erhoffte Verstärkung konnte die folgende Niederlagenserie auch nicht aufhalten. Derzeit läuft es in Berlin einfach nicht rund, was mehrere Gründe haben könnte.

Das wären einerseits die zahlreichen Neuzugänge, die Trainer Fischer in den ersten Spielen eingesetzt hat. Schon in den Vorjahren setzte die Mannschaft auf neue Spieler, doch diesmal haben diese, mit Ausnahme von Robin Gosens, noch Schwierigkeiten, sich in das Spielsystem einzufügen. Das könnte auch daran liegen, dass einige Stützen der Mannschaft verletzt sind oder waren.

 

 

Die Stützen im System fehlen

Das System in Berlin war immer von einer hohen Fluktuation geprägt. Doch diese funktionierte immer bestens, weil in jedem Mannschaftsteil eine Stütze, wie Abwehrchef Robin Knoche, agierte und die Neuen entsprechend einweisen konnte. Doch viele der Stammspieler sind entweder verletzt oder laufen ihrer Normalform hinterher. Das bringt das Mannschaftsgefüge durcheinander. Dies zeigte sich in den ersten Spielen der Saison besonders dramatisch im Mittelfeld. Dort war Rani Khedira immer Dreh- und Angelpunkt. Doch nach seiner Verletzung konnte ihn niemand adäquat ersetzen.

Dazu kommt noch, dass Union Berlin den Bonus als Neuling in der Bundesliga endgültig aufgebraucht hat. Zunächst nahm die Mannschaft niemand als echtes Top-Team wahr, doch nach den Platzierungen elf, sieben, fünf und vier in den letzten vier Saisons, ist längst jedem in Fußball-Deutschland klar geworden, dass die Berliner jede Mannschaft schlagen können. Seit ihrem Aufstieg in die höchste deutsche Spielklasse setzen Trainer und Mannschaft im Wesentlichen auf dasselbe taktische System. Das hat dazu geführt, dass sich die Gegner angepasst haben. Der Überraschungseffekt ist weg, die Spielweise bekannt.

Die Abwehr wankt

Schon im Vorjahr versuchte mancher Gegner, Union Berlin zu mehr Ballkontakten zu drängen, um die Mannschaft so aus dem Tritt zu bringen. Damit zeigten sich die „Schlosserjungs aus Oberschöneweide“ überfordert, das galt damals wie heute. Doch anders als in der Vergangenheit kann sich Union Berlin nicht mehr auf eine starke Abwehr verlassen. Kassierten die Berliner im Vorjahr in den ersten sieben Spielen lediglich vier Treffer, so waren es in dieser Saison im gleichen Zeitraum bereits 14 Gegentore.

Dazu kommt noch die Mehrfachbelastung durch die Champions League. Erstmals müssen sich die Eisernen mit den besten Teams Europas messen. Das kostet Kraft, die in Folge in der heimischen Liga fehlen könnte. Das musste im Vorjahr schon der 1. FC Köln zur Kenntnis nehmen. Jetzt warten Fans und Konkurrenz gespannt darauf, ob sich Union Berlin wieder zu alter Stärke aufschwingen kann.


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