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Bayern wird zum 10. Mal in Folge Meister – und sorgt für Langeweile

Dominante Bayern langweilen Fans

Bildquelle: Harleypaul on Tour [], (Bild bearbeitet)

Zum zehnten Mal in Folge gewann der FC Bayern den Meistertitel der Bundesliga, doch statt dem gewöhnlichen Jubel, werden kritische Stimmen immer lauter. Sogar einstige Spieler, die in der Vergangenheit ihren Beitrag zu diesem Rekord geleistet haben, äußern sich mittlerweile skeptisch.

Warum ist klar: die Spannung ist einfach raus, wenn seit einem Jahrzehnt immer die gleiche Mannschaft gewinnt, und das mit deutlichem Abstand und weit vor dem letzten Spieltag. Auch für die unterlegenen Vereine hat das erhebliche negative Folgen.

BVB muss aus dem Schatten des FC Bayern treten

Klar, Dortmund ist ein Erzrivale, und nachdem der FC Bayern verfrüht, bereits im Viertelfinale gegen Villareal aus der Champions League flog, mag nun wenigstens die Ehre gerettet sein. So richtig spannend war der 3:1-Sieg gegen Borussia Dortmund und damit der zehnte Meistertitel in Folge für die Münchener jedoch nicht.

Die Luft war raus für die letzten zwei Spieltage der Saison , zumal der FC Bayern mit neun Punkten Vorsprung auf den Zweitplatzierten BVB gewann. Und selbst wenn die Mannschaft um Marco Rose als starker Gegner gilt – seit 2012 hat Dortmund in 20 Spielen gegen den FC Bayern nur dreimal gewonnen, zum letzten Mal im November 2018.

FC Bayern München blamiert sich gegen Villareal

So historisch der zehnte Titel in Folge auch war, und so sehr man im Team aufatmete nach der Blamage in der Champions League, musste sich die Elf unter Julian Nagelsmann doch einige Kritik gefallen lassen, und dass sogar aus den eigenen Reihen: Karl-Heinz Rummenigge, bis 2021 noch Vorstandsvorsitzender des Vereins, sinnierte im Gespräch in einem Interview, dass das Ergebnis durchaus problematisch sei.

Fußball lebe in erster Linie von Emotionen, erklärte er, und weiter: „Es fehlt ein bisschen in der Spitze an Spannung. Die Spitze braucht wieder ein Stück weit mehr Emotionen, nach dem Vorbild von England und Italien in dieser Saison.“ Eine deutliche Ansage – der erneute Meistertitel war zu erwarten und deshalb ganz einfach langweilig.

Philipp Lahm äußert sich kritisch

Auch Philipp Lahm äußerte sich kritisch im Gespräch mit dem „aktuellen Sportstudio“ des ZDF: Es sei sogar für die Mannschaft selbst nicht gut, dass sie so früh Meister wurde – Tage vor dem Ende der Saison. „Es muss enger sein, dass die Bundesliga bis zum Schluss auch spannend ist“ betonte er, und sprach damit sicherlich vielen begeisterten Fans von der Seele.

So richtig mitfiebern konnte man nach dem frühen Gewinn des Meistertitels nicht mehr, wirklich überraschend war das Ergebnis ohnehin nicht.

 

 

Geld regiert die Welt

Darüber hinaus ergeben sich jedoch eine Reihe weiterer Probleme: Fußball Wetten beispielsweise werden immer beliebter, und die Wetteinsätze leben von einer spannungsgeladenen Saison. Ein sicherer Tipp war der FC Bayern aus historischer Sicht allemal, doch beeinträchtigt dies gleichzeitig die Chancen auf attraktive Gewinne, wenn die absolute Mehrheit der Zocker auf den gleichen Verein tippt.

Auch für die unterlegenen Vereine wird die starke Dominanz der Bayern inzwischen zur unüberwindbaren Hürde: wie soll man Top-Spieler aus anderen Ländern von einem Wechsel in den eigenen Kader überzeugen, wenn die Chancen mit dem Team einen Meistertitel zu gewinnen reichlich gering sind. Warum die Münchener so gut dastehen ist außerdem klar: der Verein ist nicht nur aufgrund seiner Erfolgsbilanz für ausländische Spieler attraktiv, sondern besitzt auch das notwendige Vermögen, um sich kostspielige Wechsel leisten zu können.

„Achterbahn der Gefühle“

Ist die Bundesliga inzwischen also nur noch eine Frage des Geldes, und der lukrativste Verein gewinnt? Daran mag viel Wahres sein, und die Vorfreude auf die nächste Saison weiter dämpfen – und das zu einer Zeit, in der sich viele Teams in finanzieller Not befinden, nachdem in den vergangenen zwei Jahren derart viele Spiele abgesagt werden mussten, die Zuschauer den Stadien fernblieben und kaum Tickets verkauft wurden.

Bei den Bayern selbst hingegen sah man den Rekordtitel doch als Grund zum Aufatmen und Trostpflaster nach dem schockierenden Ausscheiden aus der Champions League. Im Hinspiel war der FC Bayern dem FC Villareal mit einem 0:1 unterlegen, im Rückspiel passierte dann das Unerwartete, als Villareal in der Nachspielzeit der Ausgleich zum 1:1 gelang – und die Bayern damit aus dem Turnier schoss. „Ein absoluter Schlag in die Magengrube für alle Beteiligten, die es mit dem FC Bayern halten“ erklärte Thomas Müller und gab weiter zu, dass er sich kaum an eine andere Niederlage erinnern könne, die ihn derart beschäftigte, und das tagelang. Als eine „Achterbahn der Gefühle“ bezeichnete er den April in seinem Newsletter, und den Sieg gegen Dortmund als „besonders wichtig für die Seele“.

FC Bayern vs. BVB – Ein Spitzenspiel, was keines aktuell ist

Ob die Zuschauer daheim, wie auch die Stadionbesucher der letzten Bundesliga-Spieltage den Titelgewinn Tage vor Ende der Saison genauso einschätzten? Ein Spitzenspiel war das Aufeinandertreffen der beiden Erzrivalen nicht, kommentierte man im „Mia san Rot“ Fan-Blog, wenngleich man die Partie an sich doch für spannend hielt.

Zudem erwähnte man auch hier die „Probleme, die so eine Dominanz mit sich bringt“, wenngleich sich der Verein doch auf die Fahne schreiben dürfe, viele Dinge richtig gemacht zu haben.

Premier League läuft Bundesliga weiterhin davon

Auch im europäischen Rahmen hat die einseitige Bilanz der vergangenen zehn Jahre monetäre Auswirkungen: fährt die englische Premier League pro Saison rund 2 Mrd. Euro durch Auslandsvermarktung ein, kommt die Bundesliga nur auf 1,1 Mrd. Euro – denn so richtig aufregend findet man das Turnier außerhalb Deutschlands einfach nicht, zumal die finanzielle Übermacht des FC Bayern wohlbekannt ist.

Eine Lösung des Problems ist nicht offensichtlich, immerhin kann der Verein nicht bewusst schlechter spielen, um für mehr Spannung zu sorgen. Wird die Bundesliga langfristig also ein Publikumsmagnet bleiben oder ist eine Umstrukturierung des Ligasystems unumgehbar?


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