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BayArena: Das schmucke, moderne Stadion von Bayer Leverkusen im Porträt

Porträt zur BayArena

Bildquelle: Валерий Дед [CC BY 3.0], via Wikimedia Commons (Bild bearbeitet)

Schon seit 1958 dient die heutige BayArena als Spielstätte von Bayer Leverkusen. Das ehemalige Ulrich-Haberland-Stadion gehört zwar zu den kleinsten Bundesligastadien, verdient sich aber seinen Beinamen „Schmuckkästchen“ zweifelsohne. Sport-90 verrät warum und stellt das Stadion von Bayer Leverkusen und dessen Besonderheiten sowie Daten und Fakten genauer vor.

Klein, aber fein: Das trifft auf die BayArena in Leverkusen besonders zu. Denn der hochmoderne kleine Fußballtempel in der Bismarckstraße im Leverkusener Stadtteil Küppersteg ist gemessen am Fassungsvermögen eines der kleinsten Stadien der Bundesliga. Die Kapazität der BayArena liegt bei 30.210 Plätzen. Damit reiht sich die Arena nahezu jede Saison in der Liste der Bundesliga Fußballstadien auf einem der hintersten Plätze ein.

Stadionliste Deutschland: BayArena eines der kleinsten Bundesligastadien

In der Saison 2021/22 belegt die BayArena mit diesem Fassungsvermögen lediglich den 14. Platz. Abgeschlagenes Schlusslicht mit rund 22.000 Zuschauern in diesem Ranking ist das Stadion An der Alten Försterei des 1. FC Union Berlin. Auch das Ruhrstadion des VfL Bochum (26.000 Zuschauer) ist noch signifikant kleiner.

Ansonsten liegt die BayArena in dieser Stadion-Liste in direkter Schlagdistanz zu den Spielstätte des VfL Wolfsburgs (Volkswagen Arena), der TSG Hoffenheim (PreZero Arena) und dem FC Augsburg (WWK Arena), die allesamt um die 30.000 Zuschauer fassen.

Bayer Leverkusen Stadion mit wenigsten Stehplätzen

Doch in einem Ranking hat das Bayer Leverkusen Stadion die Nase ganz klar vorn. Denn kein anderes Stadion hat so wenig Stehplätze wie die BayArena - zumindest zur Saison 2022/23. Nur 4.500 der insgesamt 30.210 Plätze sind Stehplätze. Ergo handelt es sich um die restlichen 25.710 Plätze um Sitzplätze. Darüber hinaus gibt es noch zehn VIP-Logen für 140 gutbeuchte Gäste.

Je nach Auf- und Absteiger kann sich die „Stehplatz-Platzierung“ natürlich ändern. Dass Bayer Leverkusen irgendwann nicht mehr der Bundesliga angehört, ist derweil äußerst unwahrscheinlich. Denn seit dem Bundesliga-Aufstieg 1979 ist der Werksklub noch nie aus der 1. Liga abgestiegen. Neben Leverkusen gehören nach aktuellem Stand ansonsten noch der FC Bayern München, VfL Wolfsburg, TSG Hoffenheim, Augsburg, RB Leipzig und Union Berlin dem erlauchten Kreis der Unabsteigbaren an.

BayArena: Fankurve in Nordtribüne mit 3.000 Stehplätzen

Zurück zur BayArena, die noch so einige Besonderheiten zu bieten hat. Beispielsweise auch den Fanbereich für den eigenen Anhang. Heimat der treuen Fangruppen von Bayer Leverkusen ist der untere Teil der Nordtribüne, die an beiden Seiten von zwei Meter hohen Zäune begrenzt wird. Dieser besteht aus 3.000 Stehplätzen. Im Vergleich zu anderen Fußballstadien und deren Heim-Fankurven ebenfalls ein sehr geringer Wert. Die legendäre Südkurve im Signal Iduna Park von Borussia Dortmund fasst über 24.000 BVB-Fans.

 

 

Die Fankurve von Bayer Leverkusen ist im Laufe der Geschichte der BayArena bzw. Ulrich-Haberland-Stadions mehrfach gewechselt. War eins die Südkurve (P-Block) der Fanbereich, wechselte dieser erst in die Stehkurve des A-Blocks (1985) und kurz darauf in den nördlichen C-Block (1991). Nach einem erneuten Fanbereich-Umzug in den D-Block (1996), folgte 2013 die Ansiedlung im unteren Teil der Nordkurve. Deren Kapazität wurde zuvor von 2.000 auf 3.000 Stehplätze erhöht.

BayArena: 19.000 Dauerkarten & hohe Stadionauslastung

Bayer Leverkusen ist nicht gerade für ein großes Fanaufkommen bekannt, was nicht zuletzt auch die überschaubare Kapazität erklärt. Doch dafür sind die Bayer-Anhänger treu. Denn jedes Jahr verkaufen die Rheinländer um die 19.000 Dauerkarten. Somit sind fast zwei Drittel der Stadionbesucher Inhaber einer Jahreskarte.

Auch die Auslastung der BayArena, die schon für Fußballlegenden und ehemalige Bayer-Stars wie Rudi Völler, Ulf Kirsten, Zé Roberto, Jens Nowotny oder auch Michael Ballack die sportliche Heimat war, ist aller Ehren wert. Die Auslastung im Stadion von Bayer Leverkusen landet zuverlässig über 90 Prozent.

BayArena nicht immer ausverkauft - Stadion-Architektur fördert Stimmung

Allerdings ist die BayArena seit ihrem letzten großen Umbau 2009, in dessen Zuge auch die Kapazität von 22.500 auf 30.210 Plätze merklich um über ein Drittel vergrößert wurde, längst nicht immer ausverkauft. Am häufigsten spielte Bayer 04 in der Saison 2009/10 und somit direkt im ersten Jahr nach dem Ausbau und Modernisierung vor voller Hütte. Elf der 17 Heimspiele waren in dieser Bundesliga-Saison ausverkauft. Ansonsten bewegt sich der Zuschauerschnitt von Bayer Leverkusen etwa in der Größenordnung von 28.000 bis 29.000.

Die Stimmung im Inneren der BayArena darf grundsätzlich als gut bezeichnet werden. Zwar keine Gänsehautstimmung oder geschweige denn Hexenkessel-Atmosphäre. Doch da es sich um ein reines Fußballstadion handelt und die Tribünen bis dicht zum Rasen reichen, sind zumindest die architektonischen Voraussetzungen für stimmungsvolle Partien unterm Bayer-Kreuz gegeben.

BayArena Geschichte: Stadion-Anfänge reichen bis 1923

Die Geschichte der BayArena reicht derweil bis ins Jahr 1923 zurück. Den Anfang machte die Sportanlage „Bayer-Platz“, die von Vereinsmitgliedern gebaut wurde. Es folgte das Stadion am Stadtpark, ehe am 23. April 1956 der Spatenstich für den Bau des Ulrich-Haberland-Stadions erfolgte. Namensgeber Ulrich Haberland war ein deutscher Chemiker und ehemaliger Vorsitzender der Bayer AG.

Nachdem sich Bayer Leverkusen in der Bundesliga etablierte, wurde das alte Ulrich-Haberland-Stadion erst 1986 im größeren Stil umgebaut. Es erfolgte ein schrittweiser Neubau eines reinen Fußballstadions inklusive kompletter Stadionüberdachung sowie der Installation eines Hotels an der Nordtribüne. Mit der Fertigstellung 1998 wurde das Ulrich-Haberland-Stadion dann auch in BayArena umbenannt.

BayArena: Schmucker Fußballtempel mit außergewöhnlicher Dachkonstruktion

Im Frühjahr 2007 fasste die Bayer AG, die Eigentümer der BayArena ist, dann den Entschluss, dass Stadion umfangreich zu modernisieren und auf 30.000 Zuschauer zu vergrößern. Ein großer Umbau, der über 70 Millionen Euro kostete, folgte und dauerte 16 Monate. Das Ergebnis ist ein hochmoderner, kleiner Fußballtempel.

 

 

Ein besonderes Highlight wie charakteristisches Merkmal ist das kreisrunde Stadiondach. Die sich selbsttragende Dachkonstruktion aus dem thermoplastischen Kunststoff Makrolon reicht an den Längsseiten des Spielfelds weit über den Tribünenbereich hinaus. Außerdem bekam das Bayer 04 Wohnzimmer u.a. neue Sitzschalen in den Vereinsfarben Schwarz-Rot verpasst, die zudem die Schriftzüge „Bayer 04“ und „1904“ ergeben.

BayArena: Mutter aller Ultra-Choreografien & weitere Besonderheiten

Die BayArena sicherte sich im Laufe der Zeit auch einige Einträge in den Geschichtsbüchern. So war es das erste Stadion in Deutschland, dass eine Tribünenheizung besaß. Ab 1999 sorgten bis 2009 gasbetriebene Heizstrahler, die im Dach eingebaut wurden, für Wärme von oben. Die Strahler wurden allerdings 2009 während der letzten großen Umbauarbeiten entfernt. Außerdem war die BayArena das erste Stadion in Europa, welches ein McDonald’s-Restaurant (heute kein Stadion-Bestandteil mehr) und ein 4-Sterne-Hotel (200 Betten) der Lindner-Gruppe beinhaltete. Das Hotel samt der 120 Logenplätze befindet sich hinter der Nordtribüne.

Und wer hätte, dass das Stadion von Bayer Leverkusen die Mutter aller Ultra-Choreografien ist? Am 4. April 1995 gab es im UEFA-Cup-Halbfinale zwischen Bayer 04 und den AC Parma wurden tausende Fans mit Fahnen bestückt sowohl mit Großschwenkfahnen als auch Pyrotechnik experimentiert. So etwas hatte es im deutschen Fußball zuvor noch nie gegeben. Diese Aktion, die ein positives Echo in den Medien hervorrief, sollte die Ultra-Bewegung in Deutschland in Gang setzen.

BayArena: Die wichtigsten Fakten & Daten

 

  • Stadionname: BayArena
  • Historische Namen: Ulrich-Haberland-Stadion (1958 - 1998)
  • Adresse: Bismarckstraße 122-124, 51373 Leverkusen
  • Eröffnung: 2. August 1958
  • Baukosten: 73 Mio. Euro (Umbau 2009)
  • Gesamtkapazität: 30.210 (29.412 bei internationalen Spielen)
  • Sitzplätze: 25.710 (alle überdacht)
  • Stehplätze: 4.500 (alle überdacht)
  • Rasenheizung: ja
  • Untergrund: Naturrasen

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