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Stadion An der Alten Försterei: Kultstätte von Union Berlin

Infos und Fakten zum Stadion An der Alten Försterei

Bildquelle: Sport-90.de [], (Bild bearbeitet)

Mit dem Stadion An der Alten Försterei hat der 1. FC Union Berlin eine ganz besondere Heimspielstätte. Denn das traditionsreiche Schmuckkästchen im Berliner Stadtteil Köpenick kann auf eine über 100-jährige, ereignisreiche Geschichte zurückblicken und ist vor allem für seine einzigartige Stimmung bekannt. Auch wenn der kleine Hexenkessel aktuell lediglich eine Zuschauerkapazität von 22.012 Plätzen aufweist.

Damit ist das Stadion An der Alten Försterei aber nach wie vor das größte reine Fußballstadion in der Hauptstadt. Deutschlandweit werden viele Fans des 1. FC Union Berlin um die Alte Försterei insgeheim beneiden. Zu verdanken ist es dem nach wie vor großen Anteil an Stehplätzen, die mit 18.395 (allesamt überdacht) den Mammutanteil der Kapazität ausmachen. Im deutschen Profifußball eine Rarität und zugleich Garant für die elektrisierende Atmosphäre im Stadion An der Alten Försterei.

Geplanter Ausbau: Stadion An der Alten Försterei wird deutlich größer

Drei der vier Tribüne sind reine Stehplatzbereiche, darunter natürlich die legendäre „Waldseite“. Hier tummelt sich der harte Kern der Union-Fans. Die Sitzplätze sowie der Logenbereich sind auf der im Westen befindlichen Haupttribüne untergebracht.

Auch nach dem bevorstehenden Ausbau des Stadions An der Alten Försterei werden Stehplätze dominieren. Insgesamt soll die Gesamtkapazität von 22.012 auf 36.978 Plätzen erhöht werden, wobei es 28.692 Stehplätze geben soll. Die Sitzplätze werden dagegen mehr als verdoppelt und belaufen sich zukünftig auf 8.286. Der kleine Fußballtempel im bewaldeten Köpenick wird somit um rund 68 Prozent größer!

Eine kostspielige, aber sehr sinnvolle Maßnahme. Schließlich ist die Zuschauerauslastung in der Alten Försterei sehr hoch und Union Berlin trägt seine Heimspiele regelmäßig vor ausverkauftem Haus aus. Der Beginn des lang ersehnten Stadionausbaus ist nach derzeitigem Stand (Januar 2020) für 2022 vorgesehen.

1920: Geburtsstunde der Alten Försterei als Sportplatz Sadowa

Errichtet wurde die Spielstätte, die zu Beginn noch als Sportplatz Sadowa bezeichnet wurde, bereits 1920. Im Stadion, dass in den Anfangsjahren als Heimspielstätte für den SC Union Oberschöneweide (aus dem 1966 nach weiteren Namensänderungen der 1. FC Union hervorging) fungierte, hatten damals 10.000 Zuschauer Platz (200 Sitzplätze). Doch der Name „Stadion An der Alten Försterei“ etablierte sich im Laufe der Jahre immer mehr. Zu verdanken ist es dem Forsthaus, dass sich direkt neben dem Platz befindet.

Umbaumaßnahmen in Form von Renovierungen und Erweiterungen fanden erst viele Jahre nach der Erbauung des Stadions statt. Los ging es zu Beginn der 1950er Jahre, nachdem ein Spielbetrieb aufgrund mehrerer Mängel nicht mehr möglich war. Erst im Herbst 1955 konnte im Stadion An der Alten Försterei wieder Fußball gespielt werden.

Alte Försterei mit Schalensitzen aus Berliner Olympiastadion

Zu den wichtigsten Baumaßnahmen an der Alten Försterei gehören die Erweiterung der Stehplatztribüne auf der Gegengerade und Sitzplatztribüne Ende der 1960er Jahre, wobei die Kapazität auf rund 15.000 anwuchs. Zwischen 1979 bis 1983 wurde das Stadion erneut ausgebaut und auf 25.500 Plätze vergrößert.

 

 

Ein weiterer wichtiger Meilenstein in der Zeitreise durch das Stadion An der Alten Försterei ist das Jahr 2000. So wurden eine Flutlichtanlage installiert und die Sitzplätze der Haupttribüne bekamen eine Überdachung. Bei den „neuen“ Schalensitzen handelte es sich übrigens um Restbestände aus dem Berliner Olympiastadion, dem Wohnzimmer des Stadtrivalen Hertha BSC, das ebenfalls zu jener Zeit renoviert wurde.

Über 2.000 Freiwillige helfen beim Umbau 2008

Bemerkenswertes und zugleich einzigartiges war der Stadionumbau 2008. Hier engagierten sich gleich 2.333 freiwillige Helfer, die ohne jegliche Bezahlung in ihre Freizeit oder extragenommenen Urlaub in über 140.000 Arbeitsstunden aktiv und tatkräftig bei den Baumaßnahmen geholfen haben. Die Bauphase war Anfang Juli 2009 erfolgreich beendet und das Stadion für den Spielbetrieb in der 2. Liga tauglich.

Vier Jahre später gab es einen weiteren Meilenstein in der Historie der Alten Försterei. Denn 2013 wurde die neue moderne Haupttribüne eröffnet, dessen Errichtung ca. 15 Millionen Euro kostete. Ein Teil des Geldes generierte Union Berlin durch die Aktienemission der sog. „Alte-Försterei-Aktie“ an Vereinsmitglieder. Die Aktion spülte rund 2,7 Millionen Euro in die Kassen.

Besondere Events: Weihnachtssingen & WM-Wohnzimmer

Das Stadion An der Alten Försterei erlangte außerdem seit 2003 alljährlich großes Aufsehen. Denn seitdem findet immer am 23. Dezember das beliebte Weihnachtssingen im Stadion statt, zu dem fast 30.000 Fans und Freunde pilgern, um gemeinsam als gewaltiger Chor Weihnachtslieder zu singen. Das Weihnachtssingen von Union Berlin in der Alten Försterei hat sich zu einer liebgewonnenen Tradition gemausert, das mittlerweile auch von anderen Klubs in der Bundesliga nachgeahmt wird.

 

 

Eine weitere Besonderheit fand im Sommer 2014 im Stadion An der Alten Försterei statt, die weltweit für Aufmerksamkeit sorgte. Denn zur WM 2014 in Brasilien wurde das Stadion in das „WM-Wohnzimmer“ umgewandelt. Ein einzigartiges Fan-Fest, zu dem die Teilnehmer ihre Sofas im Innenraum und dem Rasen platzieren durften und gemeinsam die WM-Spiele an der Videowand verfolgten.

Stadion An der Alten Försterei: Das wichtigste Spiel

Der 27. Mai 2019 ist ein weiteres unvergessenes Datum in der Geschichte der Alten Försterei dar. Denn es war der Tag des Relegation-Rückspiels um den Aufstieg in die Bundesliga. Außenseiter Union Berlin reichte gegen den VfB Stuttgart nach dem 2:2 im Hinspiel ein torloses Remis, um den ersten Bundesliga-Aufstieg der Vereinsgeschichte perfekt zu machen. Das Stadion An der Alten Försterei verwandelt sich in ein einziges Tollhaus.

Mit dem Stadion An der Alten Försterei verfügt der 1. FC Union Berlin über ein ganz besonderes Fußballstadion. Es kann gut als Gegenstück zu den ganzen neuen, hochmodernen Arenen in Fußball-Deutschland gesehen, in dem Tradition gelebt wird und ein ganz besondere Atmosphäre herrscht.

Stadion An der Alten Försterei: Die wichtigsten Fakten & Daten

 

 

  • Stadion: An der Alten Försterei
  • Adresse: An der Wuhlheide 263, 12555 Berlin
  • Eröffnung: 7. August 1920
  • Gesamtkapazität: 22.012
  • Stehplätze: 18.395
  • Sitzplätze: 3.617
  • Rasenheizung: ja
  • Untergrund: Naturrasen
  • UEFA Stadion Klassifizierung: 1 von 5 Sternen

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