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Vonovia Ruhrstadion: Das stimmungsvolle Schmuckkästchen des VfL Bochum

Porträt zum Ruhrstadion

Bildquelle: Brigitte Büsing [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons (Bild bearbeitet)

Klein, eng, laut: Das Vonovia Ruhrstadion vom VfL Bochum ist nicht nur eines der stimmungsvollsten Fußballstadien, sondern auch eine der traditionsreichsten Spielstätten in Deutschland. Schließlich reichen die blau-weißen Wurzeln „anne Castroper“ über ein Jahrhundert zurück. Sport-90 mit einem Ruhrstadion Porträt.

Im Vergleich zu vielen, neuen Bundesliga-Arenen hat das Ruhrstadion gleich mehrere (sympathische) Besonderheiten zu bieten. Das fängt schon mit der Lage an. Denn das VfL Bochum Stadion liegt zentral, mitten in der Stadt. Genauer an der Castroper Straße im Stadtteil Grumme. In der modernen Stadion-Landschaft eine Ausnahme, da viele Fußballstadien in Deutschland aufgrund ihrer Größe doch im Umland angesiedelt sind.

Ruhrstadion: Kleines Stadion auf Schrumpfkurs

Apropos Größe: Das Ruhrstadion hat eine Kapazität von 27.599 Plätzen. Nur etwas über 27.000 mag man meinen? Denn damit nistet sich das Stadion des VfL Bochum im Bundesliga-Vergleich der Saison 2022/23 weit unten ein. Und zwar an vorletzter Stelle. Nur das Stadion An der Alten Försterei vom 1. FC Union Berlin kann noch weniger Besucher begrüßen (22.012).

Allerdings war das Stadion „anne Castroper“ nicht immer so klein. Als das heutige Ruhrstadion 1979 eröffnet wurde, betrug das Fassungsvermögen 49.522 Zuschauer. Doch in den letzten Jahrzehnten schrumpfte die Kapazität sukzessive über 42.000 Plätze (1988), auf 31.222 Plätze (1997) bis runter auf 27.599 (2010). Die Verkleinerung war etwa die Folge neuer Sicherheitsbestimmungen und vor allem zahlreicher Umbauten, bei denen Stehplätze in Sitzplätze umgewandelt wurden.

Fast die Hälfte im VfL Bochum Stadion sind Stehplätze

Von einem reinen Sitzplatz-Stadion ist das Vonovia Ruhrstadion aber meilenweit entfernt. Denn bei fast der Hälfte der Plätze handelt es sich um Stehplätze. Offiziell gibt es 12.025 Stehplätze und 15.574 Sitzplätze. Der Stehplatzanteil liegt somit bei exakt 46,25 Prozent. Auch das ist eine Rarität, da in den modernen Stadien die Stehplatzkultur immer mehr den VIP-Logen, bunten Sitzschalen oder auch Familienblöcke weichen musste.

Die Ruhrstadion Ostkurve, die sich über die Blöcke N bis Q erstreckt, ist die Heimat der VfL-Fans und ein reiner Stehlatzbereich. Der Bereich für die Gästefans befindet sich im Ruhrstadion genau gegenüber, im Süd-/Westbereich (Blöcke E1, E2, F). Dieser umfasst 2.500 Plätze, fast hälftig Sitz- und Stehplätze

Ruhrstadion: Kompakte Bauweise als Garant für gute Stimmung

Doch auch wenn das Ruhrstadion relativ klein ist, zählt es eindeutig zu den stimmungsvollsten Stadien. Das ist zum einen der kompakten Bauweise zu verdanken. Die Tribünen in diesem reinen Fußballstadion befinden sich direkt am Spielfeldrand, sodass die Zuschauer sehr nah am Geschehen dran sind. Zudem ist das Stadion vollständig überdacht. Diese Enge kommt der Atmosphäre zugute. Das Ruhrstadion gleicht einem kleinen Hexenkessel.

Darüber hinaus muss das VfL Bochum Fußballstadion auch zu den schönsten Stadien in Deutschland gezählt werden. Es macht seinem Beinamen „Schmuckkästchen“ alle Ehre und ist eine Bereicherung für die Bundesliga.

Vonovia Ruhrstadion: Sichelbinder & Flutlichtmasten als Markenzeichen

Das optisch charakteristische Merkmal vom Ruhrstadion sind zweifelsohne die markanten Sichelbinder. Die insgesamt 38 Spannbetonbinder an der Außenfassade verleihen dem Stadion zusammen mit den vier steilen Flutlichtmasten in den Ecken sein schönes wie einzigartiges Profil.

 

 

Kernstück dieses kleinen Fußballtempels ist seit jeher die Haupttribüne auf der Nordseite. 2003 wurde direkt dahinter das VfL-Stadioncenter angeschlossen, welches sich über fünf Etagen erstreckt. Das Stadioncenter ist das Herzstück des Ruhrstadions. Denn hier befinden sich sowohl der Kabinentrakt für die Profis als auch die Räumlichkeiten für die Geschäftsstelle und den VfL-Vorstand. Zudem gibt es hier einen VIP-Bereich in der 3. Etage sowie im Erdgeschoss einen VfL Bochum Fanshop und gastronomische Einrichtungen (u.a. „8zehn48“).

Errichtung vom Ruhrstadion: Keine Kohle für Bochum

Erbaut wurde das heutige Ruhrstadion Mitte der 1970er Jahre, als ganz Deutschland nach der gewonnen Weltmeisterschaft 1974 im Fußballfieber war. Für die WM wurden im Ruhrgebiet in Dortmund das Westfalenstadion (heutige Signal Iduna Park) und in Gelsenkirchen das Parkstadion errichtet. Während Borussia Dortmund und der FC Schalke vom Bund und Land für ihre neuen Fußballstadien erhebliche finanzielle Zuschüsse erhielten, ging der VfL Bochum leer aus.

Die Bezuschussung eines weiteren kostspieligen Neubauprojektes in dieser Region ließ sich politisch nicht durchsetzen. Daher dauerte der Bau des Ruhrstadions auch mit über drei Jahren verhältnismäßig lange. Während der Bauphase musste der VfL Bochum zwischenzeitlich sogar für einige Zeit in ein anderes Stadion umziehen. Und zwar zum Ende der Saison 1975/76 für sechs Heimspiele in das Stadion am Schloss Strünkede in Herne. Tribüne für Tribüne wurden an der Castroper Straße errichtet, bis im Sommer 1979 der VfL sein „Schmuckkästchen“ endlich einweihen konnte.

Ruhrstadion: VfL Bochum schnappte FC Schalke Stadionnamen weg

Dass der VfL Bochum heute überhaupt im Revierstadion spielen kann, war übrigens auch dem schnellen Handeln der VfL-Oberen zu verdanken. Denn auch beim FC Schalke liebäugelte man mit dem Namen „Ruhrstadion“ für das neu zur WM 1974 erbaute Stadion in Gelsenkirchen.

 

 

Doch der VfL Bochum war schneller und sicherte sich 1972 den Kult-Namen für seine Kult-Spielstätte. Die Königsblauen mussten sich somit gezwungenermaßen mit dem „Parkstadion“ zufriedengeben.

Vom Stadion an der Castroper zum rewirpowerSTADION

Erbaut wurde das Ruhrstadion an der Stelle, wo sich zuvor das Stadion an der Castroper Straße befand. Bereits 1911 wurde hier auf einem Sportplatz gespielt, aus dem nach dem Ersten Weltkrieg 1922 ein modernes Stadion für rund 50.000 Zuschauer wurde. Das Stadion an der Castroper Straße war die sportliche Heimat des VfL Bochum und seiner Vorgängervereine, bis im März 1976 der Umbau in das Ruhrstadion begann.

Auch wenn der VfL Bochum eines der traditionsreichsten Stadien vorweisen kann, konnten und wollten sich die Blau-Weißen der Kommerzialisierung nicht gänzlich verschließen. 2006 wurden die Namensrechte am guten, alten Ruhrstadion verkauft und das Stadion hieß rewirpowerSTADION. Die Umbenennung stieß in Fankreisen auf große Kritik. Umso größer die Freude beim blau-weißen Anhang, dass der Sponsoringvertrag mit dem Energieversorger Rewirpower Mitte 2016 nach zehn Jahren auslief. Der VfL Bochum fand mit der Vonovia zwar schnell einen neuen Namensgeber. Allerdings verständigten sich der Klub und das Wohnungsbauunternehmen darauf, dass der Stadionname mit dem beliebten und traditionsreichen Namen Ruhrstadion einhergeht - Vonovia Ruhrstadion! So wird das VfL Bochum Stadion auch noch mindestens bis Juni 2026 heißen (Stand 2022). Erst dann endet der Vertrag mit Vonovia.

Vonovia Ruhrstadion: Die wichtigsten Fakten & Daten

 

  • Stadionname: Vonovia Ruhrstadion
  • Verein: VfL Bochum
  • Historische Namen: Sportplatz/Stadion An der Castroper Straße (1911 - 1979), Ruhrstadion (1979 - 2006), rewirpowerSTADION (2006 - 2016)
  • Adresse: Castroper Straße 145, 44791 Bochum
  • Eröffnung: 1976 (ursprünglicher Sportplatz 1911)
  • Gesamtkapazität: 27.599
  • davon Sitzplätze: 15.574 (alle überdacht)
  • davon Stehplätze: 12.025 (alle überdacht)
  • Rasenheizung: ja
  • Untergrund: Naturrasen

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