Bundesliga: Spannung kurz vor dem Auftakt der Rückrunde

Am Freitag geht es nach etwas mehr als einem Monat Pause endlich wieder los. Die Bundesliga startet gleich mit dem Topspiel zwischen dem Überraschungsdritten Borussia Mönchengladbach und dem noch ungeschlagenen Spitzenreiter FC Bayern München in die Rückrunde, in der es praktisch in allen Tabellenregionen richtig spannend werden dürfte, außer möglicherweise an der Tabellenspitze.

Denn nach 14 Siegen und zwei Unentschieden in seinen ersten 16 Partien führt der FC Bayern München die Tabelle schon jetzt mit sieben Punkten Vorsprung an und hat überdies noch das wegen der Klub-WM verlegte Nachholspiel beim VfB Stuttgart in der Hinterhand.

Sollten die Münchner zum Auftakt in Gladbach und fünf Tage später auch in Stuttgart gewinnen, wäre die Meisterschaft wohl de facto schon entschieden.

Richtig spannend verspricht derweil das Rennen, um die Plätze in der Champions League zu werden. Die besten Karten hat dabei als Zweiter trotz der beiden Niederlagen zum Hinrunden-Abschluss Bayer Leverkusen, doch auch die Werkself kann sich noch nicht sicher sein, am Ende unter den ersten Vier zu landen. Vielmehr hegen neben dem FC Bayern, Leverkusen und Borussia Dortmund in dieser Saison auch Mönchengladbach sowie der mit Kevin de Bruyne noch einmal hochkarätig verstärkte VfL Wolfsburg Ambitionen auf die Königsklasse.

Und selbst der FC Schalke 04, der nach durchwachsener Hinrunde vier Punkte hinter Rang vier liegt, hat die Champions League weiter im Visier. Die Teams, die den Sprung in die Königsklasse letztlich nicht schaffen, sind darüber hinaus die ersten Anwärter auf die beiden Plätze in der Europa League, auf die nach einer für ihre Verhältnisse überragenden Hinrunde auch die Berliner Hertha zumindest mit einem Auge schielen darf.

Wer steigt in die 2. Liga ab?

Mit dem FC Augsburg und dem 1. FSV Mainz 05 bilden im Moment zwei Mannschaften das kleine Niemandsland der Bundesliga, ehe alle Teams von Rang zehn abwärts erst einmal den Blick nach unten richten müssen. Besonders unter Zugzwang stehen von Anfang an natürlich Eintracht Braunschweig und der 1. FC Nürnberg, die mit jeweils nur elf Punkten die beiden direkten Abstiegsplätze belegen und schon drei Zähler Rückstand auf den SC Freiburg auf dem Relegationsplatz haben. Eines der Teams wird man wahrscheinlich in der nächsten Saison in der 2. Liga wiedersehen dürfen.

Die beiden Schlusslichter werden indes genau wie der Sportclub versuchen, noch einen der momentan über dem Strich platzierten Konkurrenten in den Abstiegssumpf zu ziehen. Zu den besonders gefährdeten Teams zählen dabei die Nordklubs Werder Bremen, Hamburger SV und Hannover 96 sowie die Frankfurter Eintracht.


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