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Bundesliga: Nach den ersten drei Spieltagen - Favoriten & erste Tendenzen im Keller

Bundesliga 2020/21 Fazit nach drei Spielen

Bildquelle: HerrAdams [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons (Bild bearbeitet)

Seit dem 18. September rollt der Ball wieder in der Bundesliga. Zwar ist die Saison noch jung, dennoch lassen sich nach drei Spieltagen bereits erste Tendenzen erkennen. Mit Schalke und Mainz haben sogar schon zwei Vereine einen Trainerwechsel vorgenommen. Immerhin geht es schon um wichtige Punkte.

Doch nicht nur im Tabellenkeller geht es eng zu, auch im oberen Drittel brennt der Kampf um die besten Positionen. Wir schauen, wie sich die Titelkandidaten um Bayern München, Borussia Dortmund, BR Leipzig und Borussia Mönchengladbach bisher geschlagen haben. Hier ist unser Überblick zum Start in die neue Saison.

Bayern München und Borussia Dortmund im Gleichschritt

Standesgemäß haben die Bayern als Titelverteidiger die Saison eröffnet. Im ersten Duell der neuen Spielzeit ging es gegen den FC Schalke. Dabei hat der Rekordmeister genau dort weitergemacht, wo er in der vergangenen Saison aufgehört hat. Mit einem 8:0 wurden die Königsblauen aus der Allianz Arena geschossen. Die Bayern sind damit den Erwartungen, unter anderem sehen die Experten die Bayern als Topfavoriten, mehr als gerecht geworden.

Einen ersten Dämpfer gab es zwar bereits am 2. Spieltag mit der 4:1 Niederlage des FC Bayern München in Hoffenheim, doch beim 4:3 gegen Hertha eine Woche später bewiesen Lewandowski und Co., dass der Meister auch enge Spiele für sich entscheiden kann. Genau diese Spiele muss man als ernstzunehmender Titelkandidat gewinnen.

BVB und FC Bayern jeweils mit einer Niederlage

Nicht nur bei den Betway Sportwetten, wo der BVB mit einer Quote von 7,00 der erste Bayernverfolger ist, werden den Borussen große Chancen auf die Meisterschaft eingeräumt. Die Mannschaft von Lucien Favre musste im Sommer bis auf Achraf Hakimi keinen nennenswerten Abgang verkraften. Dazu wurde der Kader an einigen Stellen nachgebessert. Zum Auftakt gegen Borussia Mönchengladbach überzeugten die Schwarzgelben mit einem 3:0 gegen den direkten Konkurrenten.

Im Gleichschritt mit den Bayern mussten sie dann am 2. Spieltag gegen Augsburg ebenfalls eine Niederlage hinnehmen. Dafür bewies die Mannschaft im folgenden Spiel Moral und fertigte den SC Freiburg mit 4:0 im eigenen Stadion ab. Damit liegt man derzeit gleichauf mit den Bayern. Wer weiß, vielleicht ist dieses Jahr die Zeit reif, dem Rekordmeister den Schneid abzukaufen. Es wäre die erste Meisterschaft seit der Double-Saison 2012. In der unten stehenden persönlichen Wunschtabelle kann das Ergebnis jedoch auf jeden Fall eingetragen werden.

 

Leipzig und Gladbach – Überzeugend und enttäuschend

Schon in der vergangenen Saison schickten sich die Leipziger an, den BVB von Platz zwei zu verdrängen – lange waren die Bullen Bayernjäger Nummer 1. Zwar musste die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann im Sommer mit dem Wechsel von Timo Werner zum FC Chelsea einen herben Verlust verkraften, allerdings ist RB Leipzig von allen Titelaspiranten am besten in die Saison gestartet.

 

 

Zum Auftakt gab es ein 3:1 gegen Mainz, ehe im Topspiel gegen Leverkusen eine 1:1 Punkteteilung folgte. Mit dem überzeugenden 4:0 gegen Schalke 04 zog RB Leipzig dann in der Tabelle an Bayern und Dortmund vorbei und grüßt nach drei Spielen von der Tabellenspitze. Dabei ist Nagelsmann und seinen Jungs zuzutrauen, diesen Platz auch nach dem 34. Spieltag zu belegen. Es wäre die erste Meisterschaft in der noch jungen Vereinsgeschichte von RB Leipzig.

Wo landen die Fohlen am Ende der Saison?

Auf den letzten Metern sicherte sich Borussia Mönchengladbach in der vergangenen Saison noch den vierten Champions League Platz. In der aktuellen Saison gehören sie zwar nur zu den Außenseitern auf die Schale, doch vielleicht wandert der Titel erstmals seit den 1970ern wieder nach Gladbach. Dafür muss sich die Mannschaft von Trainer Marco Rose allerdings noch steigern. Die Bilanz nach drei Spieltagen kann als durchwachsen beschrieben werden.

Auf die Niederlage zum Auftakt gegen den BVB folgte ein Unentschieden gegen Union Berlin. Erst am 3. Spieltag gab es im rheinischen Derby gegen Köln den ersten Dreier der Saison. Damit muss sich Gladbach zunächst mit dem 11. Rang zufriedengeben. Allerdings kann man davon ausgehen, dass die Mannschaft von Niederrhein im Laufe der Saison noch weiter nach oben klettern wird. Auch wenn die Saison 2020/21 noch jung ist, lassen sich bereits erste Tendenzen erkennen. Wir sind gespannt, wer am Ende der Spielzeit ganz oben stehen wird.


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