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Deutsche Legionäre: Björn Kopplin Porträt - Fußballglück in Dänemark gefunden

Porträt über Björn Kopplin

Bildquelle: Stefanie Fiebrig from Berlin, Deutschland (DE) [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons (Bild bearbeitet)

Mit Björn Kopplin nimmt Sport-90 heute einen deutschen Fußball-Legionär ins Visier, der seit einigen Jahren in Dänemark seine Brötchen verdient. Einst zählte der Verteidiger mit Bayern- und Union Berlin-Vergangenheit zu den spannendsten und vielversprechendsten Talenten in Deutschland. Doch seine Entwicklung und Karriereweg verlief nicht immer geradlinig.

Schon seit 2017 kickt Björn Kopplin in Dänemark, wo er seit Anfang 2019 die Schuhe für Randers FC schnürt. Es ist schon seine dritte Station im hohen Norden. Beim Team aus der Hafenstadt zählt Kopplin zu den Stammkräften, ist absoluter Führungsspieler (Stand Oktober 2021). Nicht umsonst führt der Linksverteidiger die Blau-Weißen regelmäßig als Kapitän auf den Rasen. Und mit Randers FC konnte das einst hochgepriesene Abwehrtalent Kopplin auch 2021 mit dem Triumph im dänischen Pokal endlich seinen ersten Titel als Profi auf Vereinsebene bejubeln.

Björn Kopplin: U19-Europameister ohne Bundesligaeinsatz

Grund zur Freude hatte der gebürtige Berliner allerdings früh in seiner Karriere. Genauer gesagt bei der U19-Europameisterschaft 2008 in Tschechien. Als Stammspieler wurde Björn Kopplin mit der DFB-Auswahl Europameister. Der damals 19-Jährige schien eine große Karriere vor sich zu haben, zumal er damals auch noch im Nachwuchs des FC Bayern spielte.

Doch der ganz große Durchbruch blieb dem Blondschopf verwehrt. Kopplin, der zwischen 2005 bis 2009 diverse U-Nationalmannschaften durchlief, wartet bis heute auf seinen ersten Einsatz in der Bundesliga. Dafür kann er 97 Zweitligaeinsätze. 37 davon im Trikot des 1. FC Union Berlin.

Kopplin: Erste Schritte bei Union Berlin, 2004 Wechsel nach München

Bei den Eisernen ist Björn Kopplin groß geworden. Im Alter von sechs Jahren begann der Defensivspezialist beim 1. FC Union, wo seine Mutter Susanne Kopplin heute noch als Mannschaftsleiterin arbeitet. Er durchlief bis zur U17 alle Nachwuchsmannschaften der Köpenicker, ehe Bayern München sich im Sommer 2004 den damals 15-Jährigen schnappte. Der Rekordmeister zahlte Union Berlin 15.000 Euro Ausbildungsentschädigung.

Insofern bemerkenswert, da Björn Kopplin, während seiner bis dato elfjährigen Laufbahn als Profi, in denen er sechsmal den Verein wechselte, nie eine Ablöse generierte. In München kickte er die ersten drei Jahre im Jugendbereich und erreichte mit der A-Jugend des deutschen Rekordmeister 2007 immerhin das Finale der deutschen A-Juniorenmeisterschaft.

2013: Lahm als unüberwindbare Hürde! Kopplin verlässt FC Bayern

In der Folge wurde Kopplin zum FC Bayern II hochgezogen. Zwei Spielzeiten (2008/09 und 2009/10) war der beidfüßige Außenverteidiger erst unter Trainer Herrmann Gerland und dann unter Mehmet Scholl fester Bestandteil der Bayern-Amateure, die in der drittklassigen Regionalliga Süd vertreten waren.

Der Sprung zu den Profis war beim FC Bayern für Björn Kopplin aber nicht zu realisieren. Auch, weil zu jener Zeit in München an Fußballlegende und dem ehemaligen DFB-Kapitän Philipp Lahm kein Vorbeikommen war, der außerdem so gut wie nie verletzt und gesperrt fehlte. So fasst Kopplin im Sommer 2013 den Entschluss, Bayern München zu verlassen.

Björn Kopplin: Zwei Jahre Stammspieler beim VfL Bochum

Er unterschrieb für zwei Jahre beim VfL Bochum, die gerade erst aus der Bundesliga abgestiegen waren. Der Wechsel zum Kult-Klub aus dem Ruhrpott war aus sportlicher Sicht genau die richtige Entscheidung. Denn in Bochum konnte sich der schnelle Abwehrmann auf Anhieb in der ersten Elf festspielen.

 

 

In seinem ersten Zweitligajahr verpasste er unter Trainer Friedhelm Funkel kein Spiel, dafür aber den direkten Wiederaufstieg. In der Bundesliga Relegation zog der VfL gegen Borussia Mönchengladbach den Kürzeren. Auch 2011/12 war Kopplin beim VfL Bochum unter Coach Andreas Bergmann meistens gesetzt und konnte am 17. Dezember beim 2:0-Auswärtssieg gegen den FSV Frankfurt sein erstes Ligator im Profibereich bejubeln.

Sommer 2012: Rückkehr zum 1. FC Union

Dennoch: Restlos überzeugen konnte Björn Kopplin in Bochum nicht. Und so verzichtete der VfL darauf, den auslaufenden Kontrakt zu verlängern. Nach insgesamt 64 Pflichtspiele für den Traditionsklub aus dem Ruhrgebiet musste sich Kopplin nach einem neuen Arbeitgeber umsehen. Und so landete er bei seinem Heimatverein aus Köpenick.

Union Berlin stattete seinen verlorenen Sohn mit einem Dreijahres-Vertrag bis 2015 aus. „Von seinem Tempo und seiner Zweikampfstärke verspreche ich mir vor allem eine Stabilisierung unserer Defensive, seine Qualität bei Flanken kann unser Angriffsspiel bereichern“, begründete der damalige Union-Trainer Uwe Neuhaus die ablösefreie Verpflichtung des Rechtsverteidigers.

Björn Kopplin erlebt durchwachsene Jahre bei Union Berlin

Doch die Rückkehr in seine Heimatstadt und zu seinem Jugendklub stand unter keinem guten Stern. Nachdem Kopplin die Hinserie der Saison 2012/13 verletzungsbedingt verpasste, konnte er sich zwar vorübergehend einen Stammplatz bei den Eisernen erkämpfen. Aber in den nächsten beiden Spielzeiten pendelte er zwischen Startelf und Ersatzbank und konnte sich nicht vollends durchsetzen.

Zwar verkörperte Björn Kopplin als echter Kämpfertyp, der seine Mitspieler mitreißen kann, typische Union-Eigenschaften. Erschwerend aus Sicht Kopplins kam hinzu, dass sich die Eisernen mit Christopher Trimmel verstärkten. Den Kampf um einen Stammplatz nahm das Eigengewächs damals noch an. Gegenüber der „BZ“ schickte er in Richtung Trimmel noch eine Kampfansage: „Ich weiß nicht, wie viele Österreicher es geschafft haben, in Deutschland Fuß zu fassen. Mehr muss ich dazu nicht sagen.“ Es kam bekanntlich anders, denn Trimmel stieg in den letzten Jahren zur Vereins-Ikone auf, während nach drei Jahren, in denen Björn Kopplin überschaubare 37 Zweitligaspiele für die Eisernen bestritt, trennten sich die Wege von Union Berlin und Kopplin erneut.

 

 

Nach Abstecher in 3. Liga: Vereinsloser Kopplin erleidet Karriere-Knick

Sein Vertrag in Köpenick wurde nicht ausgedehnt und so schloss sich der Defensivspezialist zur Saison 2015/16 Preußen Münster an. Kopplin erhielt einen Einjahres-Vertrag und war beim Drittligisten sofort eine feste Größe. Er wurde in allen 38 Punktspielen eingesetzt (2 Tore). Doch Preußen verpasste den angestrebten Aufstieg in die 2. Liga und Kopplin musste sich erneut nach einem neuen Arbeitgeber umschauen.

Es war zugleich die schwerste Zeit in der Karriere von Kopplin, der sich als 27-Jähriger im bester Fußballeralter befand. Sieben Monate war der einstige Juniorennationalspieler vereinslos. „Ängste kamen erst Mitte Januar, als ich immer noch nirgends unterschrieben hatte. Es war ja nicht so, dass ich keine Anfragen erhalten habe. Es hat nur leider aus diversen Gründen nicht geklappt. Ich würde lügen, wenn ich sage, dass mich das nicht manchmal für einen Moment runtergezogen hätte. Einfach war es nicht“, ließ Kopplin im März 2017 in einem Interview mit „transfermarkt.de“ wissen.

Björn Kopplin: Achterbahnfahrt in Dänemark mit Happy End

Doch als in der Winterpause 2016/17 Hobro IK anklopfte, sollte die Karriere von Björn Kopplin wieder Fahrt aufnehmen. Beim dänischen Zweitligisten war er sofort Stammspieler und Leistungsträger. Er schaffte mit Hobro direkt den Aufstieg in die Superligaen, wo er auch in der Folgesaison mit konstant guten Auftritten absolut überzeugen konnte. So sehr, dass Bröndby IF sich die Dienste von Kopplin zur Saison 2018/19 sicherte. Beim dänischen Traditionsklub saß mit Alexander Zorniger nicht nur ein deutscher Landsmann auf der Trainerbank. Denn gleich zehn deutsche Legionäre standen beim elfmaligen Meister unter Vertrag. Doch Fuß fassen konnte Björn Kopplin bei Bröndby nicht.

Nach einer enttäuschenden Hinrunde, in denen der Verteidiger nur drei Spiele bestritt und sogar in die zweite Mannschaft abgeschoben wurde, gingen beide Seiten nach nur sechs Monaten wieder getrennte Wege. Kopplin blieb in Dänemark und fand schließlich sein fußballerisches Glück bei Randers FC. Dort ist er eine tragende Säule und besitzt noch einen langfristigen Vertrag bis 2024. Gut denkbar, dass der heute 32-Jährige seine Karriere im hohen Norden beenden wird.


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