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Stadion der Freundschaft: Heimstätte von Energie Cottbus mit englischem Flair

Porträt über das Stadion der Freundschaft

Bildquelle: Sane [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons (Bild bearbeitet)

Etwas marode, aber nach wie vor ein stimmungsvolles Schmuckstück! Die Rede ist vom Stadion der Freundschaft, der Heimstätte des FC Energie Cottbus. Sportlich ist der Klub aus Brandenburg zwar etwas in der Versenkung verschwunden, doch das Stadion der Freundschaft mit seinem englischen Flair vielen Bundesliga-Fans immer noch in bester Erinnerung. Sport-90 stellt die Kultstätte aus der Lausitz genauer vor.

Mit dem FC Energie Cottbus ging es in den letzten Jahren stetig bergab. Nach dem Abstieg aus der Bundesliga im Sommer 2009 wurde der FCE nach vier Jahren in der 2. Liga bis runter in die 3. Liga und gar Regionalliga Nordost heruntergereicht. Durchaus schade. Denn Energie nennt mit dem Stadion der Freundschaft eines der stimmungsvollsten Fußballstadien in Deutschlands sein Eigen, wo man seit 1973 seine Heimspiele austrägt.

FC Bayern stolperte gleich zweimal im Stadion der Freundschaft

Davon konnte man sich allen voran in den Nullerjahren überzeugen, als die Lausitzer insgesamt sechs Jahre in der Bundesliga mitmischten. Selbst der große FC Bayern hat in diesem kleinen Hexenkessel zwei seiner sechs Bundesliga-Gastspiele (vier Siege) beim Underdog verloren.

Immerhin: 42 und damit exakt die Hälfte aller Bundesligaspiele, die jemals im Stadion der Freundschaft über die Bühne gingen, konnte Energie Cottbus gewinnen. Nicht zuletzt dank der packenden Atmosphäre und hitzigen Stimmung, die in diesem engen Fußballstadion vorherrscht.

Kapazität von 22.528 & englischer Stadion-Charakter

Beim Stadion der Freundschaft handelt es sich um ein reines Fußballstadion. 2008 wurde die Spielstätte durch den Bau der Südtribüne ringsum geschlossen und zeichnet sich seither durch ein gewissen englischen Stadion-Charakter aus. Durch die Bauweise und die dicht ans Spielfeld reichenden Tribünen ist das Energie Cottbus Stadion optisch und insbesondere akustisch ein echtes Highlight der deutschen Stadionlandschaft.

In maximaler Auslastung bietet das Stadion der Freundschaft eine Kapazität von 22.528 Plätzen. Je nach spieltagsspezifischen Anforderungen sind aber höchstens 20.900 Zuschauer zugelassen. Von dem Gesamtfassungsvermögen sind 10.949 überdachte Sitzplätze, bei den restlichen 11.425 Plätzen handelt es sich um Stehplätze. Davon bieten wiederum 7.795 ein Dach über den Kopf, während es 3.630 nicht überdachte Stehplätze gibt. Darüber hinaus gibt es noch 154 Plätze für Rollstuhlfahrer und Personen mit anderen Handicaps.

Stadion der Freundschaft: Größer als Stadion von Union Berlin

In der Stadion Liste Deutschland schafft es das Stadion der Freundschaft mit 22.528 Plätzen gerade noch in die Top 50. Genau genommen reiht es sich bezogen auf die Größe (Kapazität) auf den 45. Platz ein. Doch wer hätte das gedacht: Das Stadion von Energie Cottbus ist sogar mehr als 500 Plätze größer als jenes vom 1. FC Union Berlin. Das Stadion An der Alten Försterei liegt im Ranking mit einer Kapazität von 22.012 direkt hinter dem Stadion der Freundschaft.

Ohnehin lassen sich im ostdeutschen Raum nicht allzu viel größere Stadien finden. Dazu gehören etwa die Red Bull Arena von RB Leipzig (42.959), das Rudolf-Harbig-Stadion von Dynamo Dresden (32.123), die MDCC-Arena des 1. FC Magdeburg (30.098) oder das Ostseestadion von Hansa Rostock (29.000). Doch rein stimmungstechnisch braucht sich das Kultstadion des FCE vor diesen „Stadion-Rivalen“ nicht verstecken.

Stimmungsgewaltige Nordwand - Stadion-Heimat der Energie-Fans

Hauptverantwortlich für die oft hervorragende Stimmung im Stadion der Freundschaft ist die legendäre „Nordwand“, die die Stehplatz-Blöcke G, H und I hinter dem Tor umfassen und Heimat der FCE-Fans sind. Flankiert wird die Nordwand von den Blöcken F1 und F2, in der ebenfalls Anhänger von Energie Cottbus unterkommen. In diesen Stadionbereich haben gegnerische Fans trotz gültiger Eintrittskarten keinen Zutritt.

 

 

Gästefans kommen im Stadion der Freundschaft derweil im Süden unter. Hier gibt es zum einen mit den Blöcken N (nicht überdacht) und O (überdacht) zwei Stehplatzbereiche. Zum anderen noch mit dem Block S1 einen überdachten Sitzplatzbereich auf der neuen Südtribüne. Der Zugang zum Stadion der Freundschaft Gästebereich erfolgt über einen separaten Eingang an der Südseite.

Energie Cottbus Stadion mit freier Sicht & fast 100-jähriger Geschichte

Löblich zu erwähnen ist, dass Zuschauer im Stadion der Freundschaft von allen Plätzen in den Genuss freier und somit tadelloser Sichtverhältnisse auf das Spielfeld kommen. Auch von den unteren Reihen, bei denen man besonders nah am Geschehen dran ist und den Rasen förmlich riechen kann. Das ist der Demontage der Zäune vor der Ost- und Westtribüne zu verdanken, die den Blick in den unteren Reihen etwas trübten. Auch das Absenken der Trainerbänke hat dazu beitragen, dass Zuschauer direkt dahinter nun einen ausgezeichneten Blick erfahren werden.

Die Historie vom Stadion der Freundschaft reicht fast 100 Jahre zurück. Denn eingeweiht wurde das neu gebaute Stadion im Frühjahr 1930. Seinen heutigen Namen erhielt das Stadion 1950 durch die Cottbuser Stadtverordnetenversammlung und wurde Anfang der 1970er Jahre zur Spielstätte der BSG Energie Cottbus. 1973 stieg der Klub erstmals in die DDR-Oberliga auf.

Stadion der Freundschaft: Ausbau im Laufe der Jahre & historischer Bayern-Sieg 2008

In den ersten Jahren bot die neue Heimspielstätte von Energie Cottbus gerade einmal Platz für 15.000 Zuschauer. Das Fassungsvermögen wurde durch einen Umbau der Stehtraversen und Errichtung der Westtribüne in den 1980ern auf 18.000 Zuschauer erhöht. Im Laufe der Jahre kam es zu weiteren Umbauarbeiten, die zu einer weiteren Erhöhung der Kapazität führten.

Darunter fällt die Errichtung der zweigeschossigen Osttribüne in der Saison 2003/04 oder das Errichten der Stahlrohrtribüne mit 8.000 Plätzen 2007. Im gleichen Zug wurde in der Osttribüne der Unterrang in einen Sitzplatzbereich umgebaut. Das Fassungsvermögen erreichte nun 22.528. Erstmals ausverkauft meldete das Stadion von Energie Cottbus am 15. März 2008, als der FCE dank eines Doppelpacks von Branko Jelic sensationell den von Ottmar Hitzfeld trainierten FC Bayern um Fußballlegenden wie Oliver Kahn, Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger oder Miroslav Klose 2:0 bezwang.

Stadion der Freundschaft: FCE plant Ausbau, braucht aber Geld

Am 1. Juli 2011 erwarb Energie Cottbus die Eigentumsrechte am Stadion der Freundschaft. Der Stadt Cottbus zahlte man damals 1,95 Millionen Euro. Zudem sicherte sich die Stadt eine prozentuale Beteiligung, für den Fall, dass der FCE die Namensrechte am Stadion verkaufen sollte. Doch das ist bislang noch nicht geschehen. Den Klub kostet das Stadion rund 1,5 Millionen Euro pro Jahr im Unterhalt.

Energie Cottbus liebäugelt aktuell (2022) mit einem Ausbau und einer Sanierung seines Stadions - allen voran an der in die Jahre gekommenen Westtribüne, die aus den 1980er Jahren stammt, soll Hand angelegt werden. Dabei sind laut „rbb“ auch VIP-Räume und zu vermietende Konferenzräume geplant. Doch aufgrund leerer Vereinskasse kann der FCE die Neusanierung nicht aus eigener Kraft stemmen und hofft daher, Fördermittel in Höhe von 10 bis 12 Millionen Euro von der Stadt zu erhalten. Ausgang offen.

Stadion der Freundschaft: Die wichtigsten Fakten & Daten

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  • Stadion: Stadion der Freundschaft
  • Heimspielstätte von: FC Energie Cottbus
  • Adresse: Am Eliaspark 1, 03042 Cottbus
  • Eröffnung: 1930
  • Gesamtkapazität: 22.528
  • Stehplätze: 11.425 (davon 7.795 überdacht)
  • Sitzplätze: 11.103 (alle überdacht)
  • Rasenheizung: ja
  • Untergrund: Naturrasen

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