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Legende Romário: Die brasilianische Sturm-Ikone im Porträt

Porträt über Romario

Bildquelle: José Cru/ABr [CC BY 3.0], via Wikimedia Commons (Bild bearbeitet)

Mit Brasilien wurde er 1994 Weltmeister, er gewann in den Niederlanden, Spanien und in seiner Heimat nationale Meisterschaften und erzielte über 1.000 Tore in seiner Karriere! Die Rede ist von Romário, der in den 90er-Jahren weltweit zu den besten Stürmern gehörte. Sport-90 stellt die brasilianische Fußballlegende vor, blickt auf dessen Karriere zurück und verrät, was Romário heute macht.

Obwohl nur 1,69 Meter groß, war Romário während seiner aktiven Zeit einer der besten und erfolgreichsten Stürmer der Welt. Der kleine Mittelstürmer war einer der Garanten von Brasiliens WM-Triumph 1994 und feierte in Europa bei der PSV Eindhoven und dem FC Barcelona große Erfolge.

Der „kleine“ Romário ein geborener Torjäger

Seine Hochzeit hatte Torjäger Romário in den 1990er Jahren. Und Romário war ein geborener Torjäger. Der Brasilianer zeichnete sich durch einen außergewöhnlichen Torriecher aus und traf auf dem Platz fast immer die richtige Entscheidung. Dabei glänzte Romário aber keinesfalls nur als reiner Abstauber, wie viele andere Goalgetter seiner Zeit. Vielmehr war er einer der ersten Vertreter einer neuen Stürmer-Generation, die auch jenseits des Strafraums aktiv war und mit Läufen in den 16er für ein Höchstmaß an Gefahr sorgten.

Als schneller, wendiger und dribbelstarker Stürmer war Romário von seinen Gegenspielern kaum zu stoppen. Dabei profitierte der technisch versierte Stürmer nicht nur von seiner Beidfüßigkeit, sondern auch seiner geringen Körpergröße mit tiefem Schwerpunkt. Romários passender Spitzname lautete: „Baixinho“, der Kleine!

Romário: Von Legenden bewundert, aber kein einfacher Charakter

Ein weiteres Markenzeichen von Romário war seine enorme Ballkontrolle. Seine Tore erzielte er sowohl gefühlvoll mit ganz feiner Klinge, aber auch wuchtig und gerne etwas unkonventionell unter Einsatz der Pieke. Viele andere Fußballlegenden schwärmten von Romário. Einer seiner Bewunderer war auch der grandiose Diego Maradona, der Romário als einen der besten Spieler aller Zeiten betitelte. Für Johan Cruyff, der ihn bei Barça trainierte, war Romário hingegen einfach ein „Genie“.

Doch ein vorbildlicher Profi-Sportler war Romário nie! Er galt als trainingsfaul und machte aus seiner Vorliebe für das Nachtleben und Partys nie einen Hehl. Zudem hatte „Baixinho“ eine kurze Zündschnur. Regelmäßig verlor er auf und neben dem Platz die Beherrschung und scheute auch keine Konfrontation mit Trainern und Mitspielern.

Ronaldo: „Romário war ein Motherfucker“

Eine Anekdote gab Ronaldo, eine weitere Sturmlegende Brasiliens, einst in seinem Interview preis. Als junger Spieler bewunderte der zehn Jahre jüngere Ronaldo seinen Landsmann, mit dem er 1994 bei der WM in den USA und 1996 die Copa América gewinnen sollte. Romário und Bebeto „waren eine Inspiration für mich“.

Doch zugleich wusste Ronaldo aber auch von Schikanen zu berichten, denen er von Romário ausgesetzt war. „Romário war ein Motherfucker, weil er uns junge Spieler zwang, seine Stiefel zu putzen oder ihm Kaffee zu bringen.“ Dennoch: Obwohl Romário auch ein streitbarer, wie schwieriger Charakter war, kann das seinem Legendenstatus als Fußballer wenig anhaben.

Bei Olympia 1988 in den Fokus geballert

Geboren wurde Romário de Souza Faria am 29. Januar 1966 in Rio de Janeiro, wo er in ärmlichen Verhältnisse aufwuchs. Mit 15 landete der vielversprechende Sturmtalent bei seinem späteren Herzensklub Vasco da Gama, wo ihm der Sprung zum Profi glückte und er zwei Staatsmeisterschaften gewann.

 

 

Doch in den Blickpunkt europäischer Topklubs rückte der Romário bei den Olympischen Sommerspielen 1988 in Seoul. Mit Brasilien gewann er die Silbermedaille und er wurde mit sieben Treffern Torschützenkönig des Turniers.

Romário glänzt als Torjäger & Titelsammler bei PSV Eindhoven

Kurz darauf sicherte sich die PSV Eindhoven die Dienste des aufstrebenden Stürmers, der mit 22 Jahren den Sprung nach Europa wagte. In den Niederlanden ging es mit Romário weiter steil bergauf. Unter Trainer Guus Hiddink dominierte PSV Eindhoven das nationale Geschehen und Romário gewann mit dem Klub innerhalb drei Jahren fünf Titel (Meister 1989, 1991, 1992; Pokalsieger 1989, 1990).

Während seiner fünf Jahre in Eindhoven brachte es Romário auf 128 Tore in 148 Pflichtspielen. Doch viele Freunde machte sich der Angreifer nicht. Denn seine arrogante Art und seine Weigerung, niederländisch zu lernen, kamen genauso wie sein geringer Trainingseifer gar nicht gut an.

Durch Copa-Erfolg 1989: Romário erlangt Heldenstatus - Wechsel zu Barça

In Brasilien sollte Romário hingegen 1989 einen Heldenstatus erlangen, als er die Seleção im eigenen Land zum Triumph in der Copa América schoss. Für das stolze Fußballland vom Zuckerhut war es der erste große Titelgewinn nach fast 20-jähriger Durststrecke. Bei der WM 1990 in Italien konnte Romário indes nach den Folgen eines Beinbruchs nicht voll mitwirken und verbuchte lediglich einen Einsatz in der Vorrunde. Im Achtelfinale war ausgerechnet gegen Erzrivale Argentinien Schluss.

 

 

Auf Vereinsebene ging es für Romário nach seiner Station bei der PSV Eindhoven 1993 zum FC Barcelona. Schon zu jener Zeit gingen diesem Wechsel zahlreiche Transfergerüchte, zumal Barça für den damals 27-Jährigen 8 Millionen Euro Ablöse zahlte.

Neues Dream-Team: Romário schlägt beim FC Barcelona voll ein

Beim FC Barcelona schlug Romário direkt ein und er bildet an der Seite von Stars wie Hristo Stoichkov, Michael Laudrup, Ronald Koeman oder Pep Guardiola ein neues Dream-Team, dass von Johan Cruyff betreut wurde. In seiner ersten Saison im Barça-Trikot markierte Romário stattliche 30 Treffer in La Liga, inklusive eines Hattricks beim 5:0-Kantersieg im Clásico gegen Real Madrid.

Mit dem FC Barcelona wurde Romário in der Saison 1993/94 prompt spanischer Meister. Es war das beste Jahr von Romário, der allerdings im Finale der Champions League trotz Favoritenrolle eine bittere 0:4-Klatsche gegen den AC Mailand kassierte.

Weltmeister 1994: Brasilien-Held Romário mit Triumphzug in USA

Dafür konnte sich Romário im Sommer 1994 mit dem WM-Erfolg über den verpassten Henkelpott ordentlich trösten. Und die Weltmeisterschaft in den USA war für den Star-Stürmer ein absoluter Triumphzug. Mit Bebeto bildete er ein gut harmonisierendes Sturmduo, das zusammen acht Treffer im Turnier erzielte (Romário 5 Tore). Im Halbfinale gegen Schweden markierte Romário das goldene Tor zum 1:0-Erfolg.

Im WM-Finale lieferten sich Brasilien und Italien ein zähes Duell, dass nach torlosen 90 Minuten und Verlängerung im Elfmeterschießen entschieden werden musste. Hier war Romário der erste erfolgreiche Schütze des Shootouts. Nachdem Roberto Baggio für die Squadra Azzurra den entscheidenden Elfer über die Latte jagte, krönte sich Brasilien zum vierten Mal zum Weltmeister und erstmals seit der Ära von Pelé.

 

 

Romário: Erst Weltfußballer, dann Flucht aus Barcelona

Romário wurde als bester Spieler der WM 1994 ausgezeichnet und kurz darauf zum ersten und einzigen Mal in seiner Laufbahn zum Weltfußballer des Jahres gewählt. Der 28-Jährige war damit am Höhepunkt seiner Karriere angelangt.

Seine Zelte in Barcelona brach Romário nach einem heftigen Streit mit Trainer Cruyff Hals über Kopf inmitten der Saison Anfang 1995 ab. Für die Blaugrana kam er in 65 Pflichtspieleinsätzen auf 39 Tore. Auf Leihbasis wechselte Romário zurück in seine Heimat zu Flamengo Rio de Janeiro. Abgesehen von einem wenig erfolgreichen Intermezzo beim FC Valencia (1997 - 1999) verbrachte er insgesamt fünf Jahre beim brasilianischen Traditionsklub.

Altmeister Romário dreht bei Vasco auf & mutiert zum Wandervogel

Im Jahr 2000 heuerte der mittlerweile 34-jährige Romário noch einmal bei seinem Herzensklub Vasco da Gama an, wo er noch einmal richtig aufblühen sollte. Der Altmeister wurde Torschützenkönig, gewann mit Vasco die Meisterschaft und wurde zum besten Spieler des Landes gewählt.

Auf der Zielgeraden seiner langen, erfolgreichen Karriere mutierte Romário dann endgültig zum Wandervogel. 2002 erst der Wechsel zu Fluminense, anschließend machte er Stationen im Wüstenstaat Katar (Al-Sadd), in den USA (Miami) und Australien (Adelaide), wobei er zwischenzeitlich zweimal zu Vasco da Gama zurückkehrte.

Romário heute: Ex-Star-Stürmer macht Karriere als Politiker

Anfang 2008 beendete Romário im Alter von fast 42 Jahren seine aktive Karriere. In dieser Zeit errang er u.a. fünf nationale Meisterschaften (3x mit PSV Eindhoven, je 1x mit Barça und Vasco da Gama). Ein internationaler Titelgewinn auf Klubebene blieb ihm zwar verwehrt, dafür konnte er mit Brasilien, für die er 55 Tore in 71 Länderspiele erzielte, zweimal die Copa (1989, 1997) und die Weltmeisterschaft (1994) abräumen.

Und was macht Romario heute? Nach seiner sportlichen Laufbahn wechselte „Baixinho“ in die Politik und ist in diesem Feld durchaus erfolgreich unterwegs. Seit 2015 ist der heute 56-Jährige Senator seines Heimatstaats Rio de Janeiro. Anfang Oktober 2022 konnte die brasilianische Fußballlegende, der der rechtspopulistischen Partei Partido Liberal angehört, einen Wahlerfolg feiern und wurde für eine weitere Legislaturperiode über acht Jahre im Amt bestätigt.


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