
Bildquelle: Marcello Casal Jr/ABr CC BY 3.0 [CC BY 3.0], via Wikimedia Commons (Bild bearbeitet)
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Als vor rund 3 Jahren die Vorwürfe der Gruppenvergewaltigung verhandelt wurden, an der Robinho beteiligt gewesen sein soll, bestritt der ehemalige brasilianische Nationalspieler die vorgeworfene Tatbeteiligung. Fast drei Jahre später, am gestrigen Donnerstag, bestätigte ein italienisches Gericht das damalige Urteil!
Demnach muss der mittlerweile 36-jährige für neun Jahre ins Gefängnis. Robinho weist noch immer alle Vorwürfe von sich und könnte innerhalb von 90 Tagen Einspruch einlegen. Bereits 2017 fällte ein Mailänder Gericht das Urteil gegen den 100-maligen Nationalspieler.
Schon damals beteuerte seine Anwältin, dass Robinho mit den Vorwürfen nichts zu tun habe: „Ich möchte klarstellen, dass mein Klient sich bereits gegen die Vorwürfe verteidigt hat und an der fraglichen Tat nicht beteiligt war.“
Der Vorfall habe sich demnach 2013 abgespielt. Sein Opfer war zum Tatzeitpunkt 22 Jahre alt und wurde laut Gericht in der Garderobe eines Mailänder Nachtklubs von mindestens 6 Männern vergewaltigt. Robinho war einer der Täter! Die albanische Frau muss Schreckliches erlebt haben. Robinho selbst erschien nicht zur damaligen Verhandlung.
Er ließ sich von seinem Rechtsbeistand vertreten und wurde in Abwesenheit zu 9 Jahren Gefängnis verurteilt. Bis heute sitzt der einstige Nationalspieler seine Strafe nicht ab. Im Gegenteil, denn nach der Verurteilung spielte er weiterhin für den AC Mailand, ehe er im August 2014 an den FC Santos verliehen wurde.
Es folgten Stationen in China, Brasilien, Türkei und erneut in seinem Heimatland. Sein Heimatklub FC Santos, wohin er erst am 10. Oktober wechselte, löste den Vertrag mit dem Stürmer nur sechs Tage später wieder auf. Der Druck wurde zu groß, nachdem pikante Telefonmitschnitte ans Tageslicht kamen, die den 36-jährigen belasten. Seitdem ist er vereinslos! Ob Robinho die Haftstrafe in Italien überhaupt antreten wird, steht aktuell noch gar nicht fest!
Zwischen Italien und Brasilien gibt es kein Auslieferungsabkommen, weswegen auch nicht klar ist, wie es in diesem Fall mit Robinho weitergehen wird. Weigert sich die brasilianische Regierung, den Ex-Nationalspieler auszuliefern, so könnte er seiner Strafe entgehen. Noch ist aber nichts klar, denn wie bereits erwähnt, hat Robinho noch 90 Tage Zeit, um das Urteil anzufechten.
Es ist der absolute Tiefpunkt im Leben des einstigen Stars, der für Real Madrid, Manchester City, dem AC Mailand oder auch für den FC Santos spielte. Es bleibt also abzuwarten, wie es in dieser Sache weitergeht. Seinem Opfer kann man nur wünschen, dass sie Gerechtigkeit im Sinne der Justiz erfährt.
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