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Stadion Gladbeck: Daten, Fakten, Infos - Deutschlands größtes Amateurstadion

Porträt über das Stadion Gladbeck / Vestische Kampfbahn

Bildquelle: Timson24 [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons (Bild bearbeitet)

In unserer Stadionliste Deutschland nimmt das Stadion Gladbeck, das auch als Vestische Kampfbahn bekannt ist, eine besondere Stellung ein. Schließlich handelt es sich um das größte Stadion im Amateurbereich. Für Sport-90 Anlass genug, das Stadion Gladbeck und dessen interessante Historie, in der auch Borussia Dortmund oder der FC Schalke eine Rolle spielen, genauer vorzustellen.

Die Allianz Arena des FC Bayern, den Signal Iduna Park vom BVB oder das RheinEnergieStadion des 1. FC Köln sind jedem Fußball-Fan ein Begriff. Doch auch weit unterhalb der Bundesliga lassen sich interessante Fußballstadien finden, die eine spannende Geschichte zu erzählen haben. Das Stadion Gladbeck ist so ein Fall.

Ranking: Stadion Gladbeck in prominenter Gesellschaft

Denn mit einer offiziellen Kapazität von 37.612 Zuschauern darf sich das an der B224 gelegene Stadion Gladbeck in Nordrhein-Westfalen als das größte Amateurstadion Deutschlands bezeichnen! Damit reiht sich die historische Sportstätte, die 1928 eröffnet wurde, in unserem Stadion-Ranking auf dem 17. Platz ein.

Dicht hinter der Red Bull Arena (42.959 Zuschauer) in Leipzig und dem altehrwürdigen Weserstadion (42.100) von Werder Bremen. Das Fassungsvermögen betreffend dürfte so mancher Bundesligist etwas neidisch Richtung Gladbeck blicken. Etwa der SC Freiburg, dessen nagelneues Europa-Park-Stadion beispielsweise 34.700 Zuschauer fasst und somit kleiner als das Stadion Gladbeck ist.

Parallelen zum Olympiastadion: Stadion Gladbeck mit Leichtathletikanlage

Doch das Stadion Gladbeck, das eigentlich als Vestische Kampfbahn eröffnet wurde, ist natürlich nicht ansatzweise mit den modernen Fußballtempeln der Fußball-Welt zu vergleichen. Komfortable XXL-Umkleidekabine mit Wellness-Charakter, luxuriöse VIP-Bereiche oder gigantische Video-Leinwände oder Flutlichtanlange sucht man im Stadion Gladbeck vergebens.

Vielmehr handelt es sich um ein Stadion mit Leichtathletikanlage. Etwa so wie das Olympiastadion Berlin, der Heimstätte von Hertha BSC. Allerdings sollte man sich auch von der Zuschauerkapazität des Stadion Gladbecks, die von der Stadt eben mit 37.612 Zuschauer beziffert wird, nicht täuschen lassen. Denn die Sportablage verfügt lediglich über eine Tribüne.

Keine Flutlichtanlage, dafür Denkmalschutz & Eingangsbauwerke

Diese befindet sich auf der Westseite und bietet 2.500 Besuchern Platz. Im Jahr 2009 bekam die Sitzplatztribüne eine Überdachung spendiert. Diese schützt nicht nur die Zuschauer vor Schlechtwetter, sondern fungiert auch für ansässige Sportler bei Wetterkapriolen als Unterschlupf. Auch eine Beleuchtung wurde in das Tribünendach integriert. Eine Flutlichtanlage gibt es im Stadion Gladbeck jedoch nicht. Ansonsten wird das Sportareal von Stehtraversen umgeben, die letztmals 1986 modernisiert wurden.

Dennoch hat das Stadion Gladbeck, welches seit 1986 unter Denkmalschutz steht und während des 2. Weltkriegs stark beschädigt und von den Bürgern der Stadt wiederaufgebaut wurde, auch ein architektonisches Highlight zu bieten. Gemeint sind die drei Eingangsbauwerke, die aus Ruhrsandstein gefertigt wurden. Das größte dieser Torgebäude dient als Haupteingang, die anderen zwei befinden sich im Nordwesten und Nordosten des Stadions.

 

 

Welche Vereine nutzen das Stadion Gladbeck?

Genutzt wird die Arena in Gladbeck, einer Stadt im nördlichen Ruhrgebiet in der Nähe von Gelsenkirchen, regelmäßig und primär für Leichtathletikwettbewerbe vom VfL Gladbeck 1921 und dem Turnverein Gladbeck.

In Sachen Fußball diente das Stadion Gladbeck in der jüngeren Vergangenheit unterklassigen Vereinen wie dem SV Zweckel oder Germania Gladbeck als Heimspielstätte. Letztmals kickte der SV Zweckel in der Saison 2016/17 kurzeitig im Stadion. Wird weiter in die Vergangenheit geblättert, stolpert man allerdings über reihenweise namhafte Klubs, die im Stadion Gladbeck einst kickten. Selbst absolute Spitzenspiele wurde hier ausgetragen.

Stadion Gladbeck: Besondere Spiele mit Schalke & BVB

Noch vor weit vor der Gründung der Bundesliga im Jahr 1962 waren etwa der FC Schalke 04 und Borussia Dortmund im Stadion Gladbeck zugegen. Am 11. März 1928 spielten die Knappen aus Gelsenkirchen beispielsweise als amtierender Ruhrbezirks-Meister gegen den Westfalen-Meister RSV 1872 Hagen um die westdeutsche Meisterschaft. Schalke siegte vor 15.000 Zuschauern mit 2:0.

Für den Stadion Gladbeck Zuschauerrekord sorgte jedoch Borussia Dortmund. Als der BVB am 21. Mai 1950 im Rahmen der Endrunde zur Deutschen Meisterschaft gegen den VfR Mannheim spielte, sahen 45.000 Zuschauer eine 1:3-Pleite der Schwarz-Gelben.

1957 - 63: SF Gladbeck beschert Stadion Gladbeck Zweitliga-Fußball

Obwohl die Stadt Gladbeck nie einen erstklassigen Fußballverein stellte, gab es im Stadion Gladbeck eine Zeit lang Oberliga-Fußball zu bestaunen. So nutzte der STV Horst-Emscher in der Oberliga-Saison 1950/51, die damals die höchste Spielklasse darstellte, das Stadion. Hintergrund: Das eigene Fürstenbergstadion wurde umgebaut und Horst-Emscher zog übergangsweise in das Stadion Gladbeck.

 

 

Später zeichneten sich die Sportfreunde Gladbeck für Zweitliga-Fußball an dieser Spielstätte verantwortlich. Die legendären Sportfreunde waren im Zeitraum von 1957 bis 1963 in der damals 2. Liga, die auch als 2. Oberliga betitelt wurde, vertreten.

2014: VfL Bochum mit Testspiel im Stadion Gladbeck

Das letzte einigermaßen publikumsträchtige Fußballspiel im Stadion Gladbeck ging am 12. Juli 2014 über die Bühne. Der VfL Bochum, zu jener Zeit von Peter Neururer trainiert und in der 2. Liga aktiv, schaute zu einem Freundschaftsspiel gegen den SV Zweckel vorbei. Die Hausherren kickten ihrerseits in der Oberliga Westfalen.

Rund 1.000 Zuschauer verfolgten den freundschaftlichen Kick, der in einem Schützenfest des VfL mündete. Mit 8:0 behielten die Bochumer, bei denen damals auch Torjäger Simon Terodde spielte, die Oberhand.

Stadion Gladbeck / Vestische Kampfbahn: Die wichtigsten Fakten & Daten

 

  • Stadionname: Stadion Gladbeck (auch als Vestische Kampfbahn bekannt)
  • Adresse: Bohmerstraße 1, 45964 Gladbeck
  • Eröffnung: 17. Mai 1928
  • Gesamtkapazität: 37.612
  • Sitzplätze: 1.320
  • Stehplätze: 36.292
  • Rasenheizung: nein
  • Untergrund: Naturrasen

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