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Marcus Lindemann - Langjähriger Sky-Fußballkommentator im Porträt

Porträt über Marcus Lindemann

Bildquelle: Steindy [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons (Bild bearbeitet)

Wenn auf Sky die Bundesliga-Übertragung läuft, ist seine markante Stimme immer dabei. Und das seit mehr als 20 Jahren: Marcus Lindemann ist ein echtes Urgestein im Kommentatoren-Team von Sky. Sport-90 stellt den beliebten Fußballkommentatoren im Marcus Lindemann Porträt genauer vor, der sich auch von einer Gesichtslähmung nicht ausbremsen lässt und seiner Kommentatoren-Leidenschaft nachgeht.

Jeder Sky-Kunde, der regelmäßig die Fußball-Übertragungen aus der Bundesliga, 2. Liga oder den DFB-Pokal verfolgt, kennt Marcus Lindemann garantiert. Oder zumindest seine Stimme, die Fußball-Freunden sehr vertraut ist. Kein Wunder, denn der heute 56-Jährige sitzt oder steht schon seit 1999 für Sky, das damals noch Premiere hieß, hinter dem Mikrofon.

Marcus Lindemann mit Stammplatz im Sky Kommentatoren-Team

Er zählt wie andere beliebte Fußballkommentatoren wie Wolff Fuß, Kai Dittmann oder Frank Buschmann zum absoluten Stamm des Sky Kommentatoren-Teams. Um im Fußball-Jargon zu bleiben: Lindemann ist Stammspieler der Sky-Elf. Er darf als echter und erfahrener Profi bezeichnet werden. In der Regel berichtet Marcus Lindemann an jedem Spieltag der Bundesliga aus einem Fußballstadion. Fast immer als Kommentator, mitunter fungiert er als Field-Reporter und führt mit Interviews mit den Spielern, Trainern oder Funktionären.

Sein Hoheitsgebiet als Fußballkommentator ist Nordrhein-Westfalen. Lindemann kommt fast ausschließlich bei den Heimspielen der Teams aus dem westdeutschen Raum zum Einsatz. Dazu gehören unter anderem die beiden Borussias aus Dortmund und Mönchengladbach, der 1. FC Köln, Bayer Leverkusen, FC Schalke 04 oder auch der VfL Bochum.

Erfolgreicher Amateur-Kicker: Lindemann spielte selbst in der Landesliga

Natürlich kein Zufall. Zum einen wohnt Marcus Lindemann in seiner Geburtsstadt Wuppertal, zum anderen achtet auch Sky bei der Besetzung der Spiele, dass sich die Reisestrapazen für die Kommentatoren in Grenzen halten. „Das hilft dem Sender ja auch ganz nebenbei Reisekosten zu sparen“, erklärte Lindemann einst in einem Interview mit der Wuppertaler „Stadtzeitung“.

Der 1966 geborene Lindemann hatte nach eigener Aussage schon immer davon geträumt, Sport-Journalist zu werden. Schließlich konnte der sportliche aktive TV-Mann so sein Hobby zum Beruf machen. In seiner Jugend war Marcus Lindemann selbst Amateur-Fußballer und schaffte es mit dem ASV Wuppertal und Mettmanner SC immerhin bis in die Landesliga.

Studium, Zeitung, Radio - Der Weg von Marcus Lindemann

Doch wie sah der Weg von Marcus Lindemann zum Fußballkommentator aus? Um sich seinen großen Traum zu erfüllen, studierte er nach seinem Abitur an der Sporthochschule Köln. Seine ersten journalistischen Meriten verdiente sich Lindemann als Sportredakteur beim „Remscheider Generalanzeiger“.

Anschließend ging es für ihn bei „Radio Wuppertal“ weiter, wo er zwischen 1991 bis 1994 beschäftigt war und zur Gründungsmannschaft gehörte. „Es war eine ganz interessante Geschichte für mich, weil ich ohnehin in den Bereich der elektronischen Medien wollte. Ich dachte mir, vom Radio zum Fernsehen ist es dann nur noch ein Schritt“, erklärte er rückblickend.

Marcus Lindemann: Erst WDR & Sportschau, 1999 Wechsel zu Sky

Mit dem Wechsel zum „WDR“ ging Marcus Lindemann diesen besagten Schritt, wo er ab 1994 als Sportkommentator arbeitete. In dieser Zeit berichtete Lindemann aber nicht nur vom Fußball, sondern wurde auch im Tennis eingesetzt. Auch für die „ARD Sportschau“ war Lindemann aktiv und hätte bei den Öffentlich-Rechtlichen seinen weiteren Karriereweg bestreiten können. Doch es kam anders.

 

 

Der Sky-Vorgänger Premiere klopfte 1999 in Person von Sportchef Benno Neumüller an und lockte den damals 33-jährigen Lindemann mit der reizvollen Aussicht, regelmäßig Fußballspiele live zu kommentieren. Lindemann zögerte nicht lange und entschloss sich, das Angebot anzunehmen. Auch, weil er ungeduldig war.

Lindemann: „Wollte nicht warten, bis Heribert Faßbender in Ruhestand geht“

Das gab Marcus Lindemann selbst zu: „Fußballspiele live zu kommentieren hätte ich beim WDR und in der Sportschau-Redaktion sicher auch irgendwann machen können, aber ich war zu ungeduldig. Ich wollte es sofort machen, wollte Woche für Woche in der Bütt stehen und nicht noch warten, bis die Generation um Heribert Faßbender in den Ruhestand ging.“

Seither ist Marcus Lindemann ununterbrochen für Premiere/Sky tätig. In über 20 Dienstjahren kommentierte er für den Pay-TV-Giganten mehr als 1.000 Spiele live, war darüber hinaus auch als Berichterstatter bei der Fußball-WM 2006 und 2010 tätig. Bei Sky ist Lindemann in der Kommentatoren-Hierarchie Stück für Stück nach oben geklettert und gilt als eloquenter Kommentator, der mit Expertise, Wortwitz und Rhetorik zu gefallen.

„Sympathischer als FC Bayern“: So wurde Marcus Lindemann Gladbach-Fan

Doch wie in der Branche üblich, kann es kein Fußballkommentator allen Fans und Zuschauern rechtmachen. So ist auch Marcus Lindemann nicht vor Kritik gefeit. Mitunter wird ihm mangelnde Objektivität vorgeworfen. Vor allem bei den Spielen von Gladbach, mit denen er schon seit frühester Kindheit sympathisiert.

„Meine Zuneigung stammt aus den 70er Jahren, da gab es nur zwei Möglichkeiten, wenn man erfolgreichen Fußball sehen wollte. Bayern München oder Gladbach. Mir waren die Gladbacher einfach sympathischer“, erklärte Lindemann. Wobei auch die lokale Nähe zwischen Gladbach und Wuppertal eine Rolle gespielt haben dürfte.

Comeback nach Gesichtslähmung: Sky-Kommentator Lindemann wieder da

Dennoch gehört Marcus Lindemann zur Riege der beliebtesten Sportkommentatoren. Umso erfreulicher war sein Mikrofon-Comeback Anfang Januar 2022. Der zweifache Vater musste nach einer Lähmung seiner rechten Gesichtshälfte ab Anfang Oktober 2021 zwangshalber aussetzen. Die Lähmung bei Lindemann wurde durch eine Operation ausgelöst, bei der ein dafür zuständiger Nerv in Mitleidenschaft gezogen wurde, ließ er in einer Videobotschaft wissen.

Trotz seiner Gesichtslähmung, die eine starke Veränderung seiner Aussprache zur Folge hat, schickte Sky seinen langjährigen Mitarbeiter zum Bundesliga-Rückrundenauftakt bei der Partie zwischen Bayer Leverkusen und Union Berlin auf Sendung. Was zweifelsohne als hohe Wertschätzung und Vertrauensbeweis der Sky-Sportchefs erachtet werden darf. Bei seinem Comeback trug Lindemann ein spezielles Pflaster, welches seine rechte Gesichtshälfte stützt und stabilisiert. Bis Nerv und Muskulatur wieder voll funktionsfähig sind, wird Marcus Lindemann weiterhin das Tape tragen und sich für die TV-Zuschauer etwas befremdlich anhören.


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