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Paolo Maldini im Porträt: Mr. Milan, Maestro & Meister der Defensive

Ausführliches Porträt über Paolo Maldini

Bildquelle: Рыбакова Елена [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons (Bild bearbeitet)

Sein Name ist der Inbegriff für Defensivkünste: Paolo Maldini! Seine gesamte Karriere verbrachte der Kult-Verteidiger beim AC Mailand. In 25 Jahren sammelte er mit der Rossoneri zahlreiche Titel, avancierte zu einem der besten Abwehrspieler aller Zeiten und zu einer wahren Fußballlegende. Mit der Nationalmannschaft hatte der Italiener allerdings mehrfach großes Pech. Sport-90 stellt den Mann mit der Rückennummer 3 im Paolo Maldini Porträt vor.

In den goldenen 1990er Jahren des AC Mailand war Paolo Maldini als Abwehrchef eines der prägendsten Gesichter des Klubs. Mit der Rossoneri gewann der beidfüßige Abwehrstratege u.a. fünfmal die Champions League und räumte siebenmal den Meistertitel in Italien ab. Welchen Kultstatus und Ansehen Maldini beim AC Mailand genießt, beweist die Tatsache, dass seine Rückennummer 3 nicht mehr an einen anderen Spieler vergeben werden soll. Ausnahme: Wenn einer seiner beiden Söhne, die ebenfalls eine Karriere als Fußballer eingeschlagen haben, es zum Milan-Profi schaffen sollte. Schließlich ist Maldini mit 901 Einsätzen der Rekordspieler des AC Mailand, für die er zwischen 1985 bis 2009 seine Schuhe schnürte.

Paolo Maldini bekam Milan-Gen in die Wiege gelegt

Paolo Maldini, der am 26. Juni 1968 in Mailand das Licht der Welt erblickte, wurde der Fußball- und das Milan-Gen mit in die Wiege gelegt. Schließlich ist er der Sprössling von Cesare Maldini. Dieser war in 50er und 60er Jahren ebenfalls als Libero einer der herausragenden Defensivakteure beim AC Mailand und war einer der bekanntesten und erfolgreichsten Trainer.

So war auch der Weg von Paolo Maldini vorgezeichnet.1978 als Zehnjähriger schloss sich der junge Maldini dem AC Mailand an und hielt dem Traditionsklub ewig die Treue. Dabei legte der 1,86 Meter große Verteidiger eine eindrucksvolle Karriere hin. Doch was zeichnete die Abwehrlegende aus?

Spielweise: Die Stärken von Paoli Maldini

Paolo Maldini war für einen Verteidiger technisch sehr versiert, zudem extrem diszipliniert, aufmerksam und athletisch. Darüber hinaus war er sowohl in der Luft als auch am Boden ein bärenstarker Zweikämpfer, verfügte über ein grandiose Spielübersicht und -intelligenz sowie ein überragendes Stellungsspiel. So geriet Maldini nur äußerst selten in heikle Situationen und musste auf dem Platz kaum zulangen. In seiner gesamten Karriere kassierte Maldini gerade einmal drei Platzverweise. Und dass bei fast 1.000 Pflichtspielen.

Aber auch in der Offensive war der Star-Verteidiger durchaus gefährlich, wie 33 Tore und 43 Vorlagen in 901 Milan-Einsätzen beweisen. Zudem leitete er mit seiner Passgenauigkeit viele Angriffe ein. Zwar blieb ihm eine der großen individuellen Auszeichnungen wie die Wahl zum Weltfußballer verwehrt, aber dennoch wurde er von sämtlichen Gegenspielern gefürchtet und geachtet. Nicht umsonst sagten Offensivkünstler wie der brasilianische Ausnahmekönner Ronaldo oder Schweden-Ikone Zlatan Ibrahimovic, dass Paolo Maldini der beste Verteidiger war, mit dem sie in ihren Karrieren zu tun bekamen.

 

 

Maldini: Profi-Debüt mit 16, Milan-Stammkraft mit 17

Sein Profi-Debüt in der Serie A feierte Paolo Maldini am 20. Januar 1985. Der damals 16-jährige Youngster biss sich schnell in der ersten Elf fest und war in der nächsten Saison bereits Stammspieler. Zunächst als Rechtsverteidiger, bevor er später auf die linke Außenbahn wechselte, die zu seinem Hoheitsgebiet wurde.

Unter Trainer Arrigo Sacchi wurde der AC Mailand in den nächsten Jahren die dominanteste Mannschaft Italiens und in Europa. Maldini spielte zusammen mit Legenden wie Franco Baresi, Carlo Ancelotti und natürlich dem holländischen Trio Ruud Gullit, Frank Rijkaard und Marco van Basten und feierte bereits früh in seiner Karriere die ganz großen Erfolge.

Maldini feiert früh große Erfolge mit AC Mailand

Seinen ersten Scudetto - den italienischen Meistertitel - fuhr er 1988 ein. Maldini war 19 Jahre jung. Es war zugleich der Auftakt einer dominanten und überaus erfolgreichen Ära des AC Mailand, in denen sich auch Maldini für die Rossoneri unsterblich machen sollte. 1989 konnte Milan erstmals den Europapokal der Landesmeister gewinnen und besiegte im Finale Steaua Bukarest locker mit 4:0. In der Folgesaison glückte die erfolgreiche Titelverteidigung im Vorgänger-Wettbewerb der Champions League.

Doch die Titeljagd ging für Milan und Maldini weiter und das Team war auch unter Sacchi-Nachfolger Fabio Capello der Maßstab in Europa. 1992 schnappte man sich ungeschlagen den Meistertitel in Italien. Es war der erste von drei aufeinanderfolgenden Scudettos. Auch auf internationaler Bühne war der AC Mailand eine Macht und schaffte das Kunststück, zwischen 1993 bis 1995 dreimal in Folge das Endspiel der neu geschaffenen Champions League zu erreichen. Zwar gingen die ersten beiden Finals gegen Olympique Marseille um Rudi Völler und dem jungen Team von Ajax Amsterdam noch verloren. Doch 1994 wanderte der Henkelpott nach einem spektakulären 4:0-Triumph gegen den FC Barcelona in die italienische Modemetropole.

 

 

Nach Ancelotti-Inthronisierung: Weitere CL-Titel für Maldini

Danach durchlebte das erfolgsverwöhnte AC Mailand eine Durststrecke. Abwehrchef Paolo Maldini wurde nach dem Karriereende von Franco Baresi zum neuen Kapitän und die Lombarden konnten 1996 und 1999 weitere Scudettos gewinnen. Doch gerade international lief es für Milan nicht mehr.

Das sollte sich durch die Inthronisierung von Maldinis ehemaligen Mitspieler Carlo Ancelotti als neuer Trainer Ende 2001 ändern. Mister Milan konnte noch zweimal den Henkelpott in die Höhe stemmen (2003 und 2007) und erreichte zudem noch 2005 das CL-Finale, wo sich der AC Mailand in einer denkwürdigen und unvergessenen Partie gegen den FC Liverpool nach einer 3:0-Halbzeitführung noch im Elfmeterschießen geschlagen geben musste. Es war eine der dramatischsten Niederlagen in der Karriere von Maldini.

Zwei Finalpleiten: Maldini hat mit Italien großes Pech

Gleich mehrere davon musste der Innenverteidiger im Nationaltrikot schlucken. Mit Italien glückte Paolo Maldini trotz sieben Teilnahmen an großen Turnieren (4x WM, 3x EM) nie der ganz große Wurf. Besonders bitter war die Finalpleite bei der WM 1994, als Italien im Elfmeterschießen gegen Brasilien den Kürzeren zog. Auch im Endspiel der EM 2000 hatte Maldini mit der Squadra Azzurra Pech, musste man sich doch Frankreich nach Golden Goal knapp geschlagen geben.

 

 

Dennoch zählt Paolo Maldini zu den ganz Großen der italienischen Nationalmannschaft, für die er 126 Länderspiele bestritt. 23 davon im Rahmen einer Fußball- WM, womit er in dieser Statistik einzig hinter dem deutschen Legenden-Duo Lothar Matthäus (25) und Miroslav Klose (24) liegt. Nach der WM 2002 beendete Maldini seine Nationalmannschaftskarriere. Tragisch für den langjährigen Abwehrchef: Ohne ihn gewann Italien bei der WM 2006 in Deutschland prompt den ersehnten Titel.

Was macht Paolo Maldini heute?

Beim AC Mailand hing Paolo Maldini nach der Saison 2008/09 im Alter von 41 Jahren seine Schuhe an den Nagel. Das Ende einer großartigen Karriere, die der Verteidiger einzig und allein im Trikot von Milan verbrachte. Insgesamt 31 Jahre, davon fast 25 Jahre im Profiteam, in denen er unterm Strich 26 Trophäen gewann.

Und was macht Paolo Maldini heute? Nach seiner Fußballkarriere blieb er dem Sport erhalten und spielte sogar professionell Tennis. Aber auch dem Fußball und seiner großen Liebe AC Mailand ist er weiter verbunden. Zunächst stieg er 2015 als Mitbesitzer beim US-Klub Miami FC ein, eher er im August 2018 beim AC Mailand eine Manager-Tätigkeit begann und wo er heute den Posten des technischen Direktors bekleidet (Stand Juli 2021).


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