Transfergerüchte: Stuttgart vor Rekordtransfer - Philipp zu Newcastle?

Stuttgart an Kabak dran - Philipp vom BVB zu Newcastle?

Bildquelle: Reto Stauffer [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons (Bild bearbeitet)

Durch den Verkauf von Benjamin Pavard nimmt der VfB Stuttgart rund 35 Millionen Euro ein. Der französische Weltmeister wurde bereits seit Monaten mit dem deutschen Rekordmeister FC Bayern München in Verbindung gebracht. Hasan Salihamidzic verkündete den Transfer bereits offiziell: „Das ist ein junger Spieler, der Weltmeister ist. Wir sind sehr froh und stolz“.

Dank der Ausstiegsklausel kann der 22-jährige die Schwaben im Sommer verlassen und zum FC Bayern wechseln. Dort unterschrieb er bereits einen Vertrag bis 2024! Damit haben die Bayern bereits den ersten Sommertransfer eingetütet. Die Stuttgarter freuen sich derweil über den warmen Geldregen, welcher in neue Beine investiert werden soll. Durch den Millionentransfer könnte es bei den Stuttgartern zu einem internen Vereinsrekord in Sachen Ablöse kommen, wie verschiedene Medien berichten.

Demnach plant der VfB Stuttgart die Verpflichtung von Ozan Kabak, der aktuell beim türkischen Spitzenklub Galatasaray Istanbul unter Vertrag steht. Profitieren könnte der Bundesligist dabei von seiner Ausstiegsklausel, die bei rund 7,5 Millionen Euro liegt. Der Innenverteidiger kann dabei Pavard eins zu eins ersetzen und seine Position übernehmen.

In der türkischen Süper Lig gehört er jetzt schon zu den Stammkräften unter Trainer Fatih Terim, der das Talent des türkischen U18-Nationalspielers schon früh erkannt hatte. Ingesamt bestritt Ozan Kabak 13 Partien in der Liga und weitere vier Spiele konnte er in der Champions League absolvieren. Kabak ist der klassische Defensivspieler, was auch seine Statistiken zeigen.

AS Rom und Manchester United ebenfalls mit Interesse

So konnte er bisweilen rund 79% seiner Zweikämpfe gewinnen und dabei auch noch eine Passgenauigkeit von rund 86% erreichen. Für einen Innenverteidiger in dem Alter sind das bockstarke Werte. Werte, die dem VfB Stuttgart, aber auch anderen europäischen Klubs nicht vorenthalten wurden. So soll neben dem Bundesligisten auch AS Rom aus der Serie A und Manchester United ebenfalls an Ozan Kabak interessiert sein.

Beide Klubs bieten wohl 7,5 Millionen Euro für den Shootingstar von Galatasaray Istanbul. Dennoch sind die Stuttgarter im Werben um Kabak nicht chancenlos, denn das Angebot der Schwaben beträgt laut „Sport Bild“ satte 11 Millionen Euro. Damit würde das Abwehrtalent zum teuersten Transfer der VfB-Geschichte aufsteigen.

Newcastle United buhlt um Philipp

Ein anderer Spieler hingegen könnte die Bundesliga schon bald verlassen. So berichten es zumindest englische Medien, die Newcastle United Interesse an Maximilian Philipp nachsagen. Der Mittelstürmer in Diensten von Borussia Dortmund wurde bereits mehrfach von den „Magpies“ beobachtet! Im Fokus steht dabei wohl eine Leihe plus Kaufoption für den 24-jährigen, der erst vergangene Saison für rund 20 Millionen Euro vom SC Freiburg in den Signal Iduna Park wechselte.

So richtig durchsetzen konnte sich Philipp aber nicht beim BVB, was auch die Statistiken beweisen. Zwar stand er in dieser Spielzeit schon 6 Mal in der Startelf, aber er absolvierte davon auch nur ein Spiel über 90 Minuten. Zudem standen einige Kurzeinsätze an, sodass er in der Liga in 11 Einsätzen lediglich einen Treffer erzielen konnte. Es folgten noch zwei Einsätze in der Champions League und im DFB-Pokal (1 Tor).

Stuttgart und Leipzig ebenfalls an BVB-Spieler interessiert

Zu wenig für den Rechtsfuß, der bei Borussia Dortmund noch einen Vertrag bis 2022 besitzt. Maximilian Philipp benötigt dringend Spielpraxis, damit seine Karriere nicht ins Stocken gerät. Dabei könnte ein Transfer zu Newcastle United durchaus sinnvoll erscheinen. Ob Borussia Dortmund ihn allerdings inklusive einer Kaufoption an den Premier League Teilnehmer abgibt, darf zurecht bezweifelt werden.

An Maximilian Philipp sind aber auch zwei Bundesligisten durchaus interessiert. So wird dem VfB Stuttgart und RB Leipzig nachgesagt, dass sie ihre Fühler ebenfalls nach dem Mittelstürmer ausgestreckt haben sollen.


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