Vorschau 28. Spieltag: Aufstiegskampf - Pflichtaufgaben für St. Pauli, Bremen & Schalke?

28. Spieltag -Vorschau und Ausblick 2. Liga

Bildquelle: KruegA [CC BY-SA 0], via Wikimedia Commons (Bild bearbeitet)

Der packende Aufstiegskampf in der 2. Bundesliga findet am Wochenende mit dem 28. Spieltag seine Fortsetzung. Auf den FC Schake und FC St. Pauli warten mit Dresden und Rostock knifflige, aber machbare Aufgaben. Deutlich leichter haben es da Werder Bremen und Darmstadt 98. Auch der 1. FC Nürnberg will seine Lauf fortsetzen. Sport-90 mit der 2. Liga Spieltagsvorschau.

Zur Ouvertüre der Spielrunde reist der FC Schalke zum Kellerkind Dynamo Dresden. Die Knappen, aktuell Tabellenvierter, können im Aufstiegsrennen vorlegen und sich zumindest vorübergehen auf den Relegationsrang vorschieben. Gegen den Aufsteiger aus Sachsen hat Schalke den Dreier und den nächsten Schritt Richtung Wiederaufstieg in die Bundesliga fest im Blick.

FC Schalke mit Rückenwind zu Dynamo Dresden

Kein Wunder, denn die Königsblauen konnten durch zwei Siege in Folge gegen Ingolstadt (3:0) und Hannover (2:1) wieder Selbstvertrauen tanken. Nun gilt es die gute Verfassung in Dresden zu bestätigen. Richten soll es vor allem die Offensive um Toptorjäger Simon Terodde (19 Tore). Denn Schalke ist mit 54 Treffern die torhungrigste Mannschaft im Bundesliga-Unterhaus.

Für Dynamo Dresden geht es derweil um wichtige Punkte im Abstiegskampf. Der Aufsteiger belegt mit 28 Zählern derzeit Tabellenplatz 16. Zwar sind die Schwarz-Gelben seit zehn Spielen sieglos, doch zuletzt konnte man mit St. Pauli (1:1) und Nürnberg (1:1) zwei Aufstiegsaspiranten ärgern. Ein Tipp auf eine Überraschung in Form eines Heimsiegs oder Unentschieden machen die Bookies mit attraktiven Quoten schmackhaft, wie nicht zuletzt der Betano Test zeigt.

Vorsicht Schalke: SGD-Stadion ist ausverkauft

Außerdem kann Dynamo Dresden auf den Heimvorteil bauen. Zwar ist das Rudolf-Harbig-Stadion nicht unbedingt eine Festung (5 Heimpleiten). Doch am Freitag ist die Spielstätte der SGD mit über 30.000 Zuschauern erstmals seit mehr als zwei Jahren ausverkauft. Dennoch ist Schalke natürlich der klare Favorit.

In der Hinrunde ließen die Knappen nichts anbrennen und siegten in der heimischen Veltins-Arena leicht und locker mit 3:0. Ganz so eine klare Angelegenheit ist für das Flutlichtspiel am Freitag nicht zu erwarten. Doch auch wenn Dresden für S04 durchaus Stolperstein-Potenzial besitzt, gehen wir fest von einem Sieg des FC Schalke aus.

Formstarkes Hansa Rostock empfängt Spitzenreiter FC St. Pauli

Am Samstag steigt dann der Tabellenführer FC St. Pauli in den Ring. Auch die Kiezkicker sind auswärts bei einem Aufsteiger gefragt. Es geht zu Hansa Rostock ins Ostseestadion. Auch in dieser Paarung sind zumindest auf den ersten Blick die Rollen klar zugunsten der Kiez-Kicker verteilt. Doch Vorsicht: Ein Selbstläufer für den FCSP ist nicht zu erwarten.

Der FC St. Pauli ist seit vier Partien ungeschlagen und verbuchte in dieser Zeit drei Siege. So wie jüngst mit 1:0 gegen Heidenheim. Doch Hansa Rostock befindet sich bestechender Form. Die Kogge reihte zuletzt drei Siege in Folge aneinander - Schalke. Kiel und Sandhausen wurden in die Schranken gewiesen. Mit dieser Erfolgsserie hat sich der FCH reichlich Luft im Tabellenkeller verschafft und auf den 11. Platz katapultiert. Nun soll gegen den FC St. Pauli, der auswärts immer mal wieder Punkte liegen lässt, der vierte Dreier hintereinander eingetütet.

 

 

Werder Bremen: Gegen Sandhausen zählt nur ein Sieg

Da hat es Werder Bremen mit dem Heimspiel am Sonntag gegen den SV Sandhausen doch deutlich leichter als die Aufstiegskonkurrenz aus Gelsenkirchen und St. Pauli. Alles andere als ein Heimsieg gegen den SVS wäre eine Sensation. Der Tabellenzweite hat sich vom Patzer in Heidenheim (1:2) rehabilitiert und konnte zuletzt Darmstadt im Topspiel mit 1:0 bezwingen. Der zehnte Sieg aus den vergangenen zwölf Partien.

Zwar läuft es für den SV Sandhausen in diesem Kalenderjahr deutlich besser und die Kurpfälzer mutierten zum viertbesten Team der bisherigen Rückrunde. Doch im Weserstadion dürfte für die Schwarz-Weißen nichts zu holen sein. Dennoch sind auch die Grün-Weißen gewarnt. Denn das jüngste 0:1 von Heidenheim gegen Rostock war die erste Schlappe seit sieben Spielen.

Darmstadt 98 will gegen Kiel in die Erfolgsspur finden

Der SV Darmstadt 98 darf getrost als die große Überraschung der bisherigen Zweitliga-Saison bezeichnet werden. Als Dritter mischen die Lilien völlig unerwartet im Aufstiegskampf mit und bieten den „Großen“ erfolgreich die Stirn. Zuletzt ging der Lieberknecht-Elf aber etwas die Puste aus. Nur ein Punkt aus den zurückliegenden beiden Partien.

Nun will der SVD in die Erfolgsspur zurückfinden. Die Chancen stehen nicht schlecht, hat Darmstadt doch Holstein Kiel zu Gast. Die Störche vermochten zwar ihre vier Spiele umfassende Pleitenserie am letzten Spieltag durch einen 1:0-Erfolg gegen Schlusslicht FC Ingolstadt zu stoppen. Sind aber insgesamt nicht gut drauf und werden Darmstadt im Stadion am Böllenfalltor vor keine allzu großen Herausforderungen stellen.

Formstarker 1. FC Nürnberg in Heidenheim zu Gast

Natürlich muss auch der 1. FC Nürnberg im Auge behalten werden. Die Franken befinden sich als Fünfter in Schlagdistanz zur Aufstiegsregion und sind das formstärkste Team der letzten fünf Runden. In diesen holte der Traditionsklub 13 von 15 möglichen Punkten und zeigte sich vor allem defensiv stark verbessert (nur 2 Gegentore).

Nürnberg schaut am Sonntag beim 1. FC Heidenheim vorbei, wo man sich mit einem weiteren Sieg weiter an die Aufstiegsplätze heranpirschen will. Der FCH konnte in den letzten sechs Spielen nur einen Sieg landen (2 Unentschieden, 3 Niederlagen), ist aber das zweitbeste Heimteam der 2. Liga. Dennoch schlägt das Formbarometer klar in Richtung 1. FC Nürnberg aus.


2. Liga

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