Transfergerüchte: FC Schalke bietet für Wamangituka! Mvogo zu Eintracht Frankfurt?

Schon lange Thema auf Schalke: Silas Wamangituka vom FC Paris

Bildquelle: Supporterhéninois [CC BY-SA 0], via Wikimedia Commons (Bild bearbeitet)

Der FC Schalke hat gemäß aktueller Bundesliga Transfergerüchte ein neues Sturmjuwel an der Angel. Laut französischen Medienberichten sind die Knappen in der Ligue 2 fündig geworden und basteln an einer Verpflichtung von Silas Wamangituka vom FC Paris. Ein Angebot soll schon abgeben worden sein. Derweil gibt es neue Eintracht Frankfurt Transfergerüchte. Im Fokus: Torwart Yvon Mvogo von RB Leipzig.

In der Transfer Gerüchteküche wird Silas Wamangituka schon seit einiger Zeit mit dem FC Schalke in Verbindung gebracht. Schon Anfang des Jahres kursierten entsprechende FC Schalke Transfergerüchte, zudem keimten im Juni in Frankreich entsprechende Berichte über ein starkes Interesse des Revierklubs am 19-jährigen Youngster auf. Nun könnte ein FC Schalke Transfer von Wamangituka tatsächlich über die Bühne gehen.

Medien: Wamangituka findet Schalke-Angebot attraktiv

Zumindest will „Le 10 Sport“ davon Wind bekommen haben, dass die Knappen sowohl dem Stürmer als auch dessen Arbeitgeber, dem FC Paris, ein Angebot vorgelegt haben. Die Offerte wurde von beiden Parteien als attraktiv eingestuft und stößt demnach auf entsprechende Gegenliebe. Zahlen liefert die französische Sportzeitung allerdings.

Doch der Marktwert von Wamangituka wird auf 3 Millionen Euro taxiert. Eine Summe, die Schalke für seinen Dauerflirt durchaus aufbringen könnte, wenngleich die Kassen nach den Verpflichtungen von Ozan Kabak (kam für 15 Mio. Euro aus Stuttgart) und Benito Raman (kam für 13 Mio. Euro aus Düsseldorf) nicht mehr allzu üppig bestückt sind.

Wamangituka empfiehlt sich für höhere Aufgaben

Silas Wamangituka hat beim Zweitligisten aus Frankreich zwar noch einen gültigen Vertrag bis 2021, jedoch drängt die Sturmkante auf einen Wechsel im Sommer. Der Kongolese fühlt sich zu Höherem berufen und will unbedingt erstklassig spielen. Den Sprung in die Ligue 1 mit dem FC Paris verpasste er knapp, scheiterte der Hauptstadtklub doch in der Aufstiegsrelegation. Mit elf Toren sowie zwei Vorlagen in 32 Ligaspielen hatte Wamangituka aber großen Anteil daran, dass die Pariser den 4. Platz in der regulären Saison belegten.

Dem FC Schalke würde ein treffsicherer Stürmer gut zu Gesicht stehen. Schließlich war die königsblaue Offensive in der abgelaufenen Spielzeit das große Sorgenkind. Nur 37 Tore brachten die Gelsenkirchener zustande, lediglich die drei Absteiger VfB Stuttgart, 1. FC Nürnberg und Hannover 96 waren noch harmloser. Darüber hinaus hat mit Breel Embolo ein klassischer Mittelstürmer die Veltins Arena Richtung Borussia Mönchengladbach verlassen. Mit Neuzugang Raman bekam S04-Coach David Wagner zwar eine neue Offensivkraft, allerdings hat der 24-jährige Belgier auf den Außenbahnen seine Stärke.

 

 

Passt Wamangituka zum FC Schalke?

Wamangituka ist hingegen ein echter Neuner. Der 1,89 Meter große Rechtsfuß ist physisch stark und könnte den Konkurrenzkampf im Schalker Sturm weiter befeuern. Derzeit verfügen die Knappen mit Guido Burgstaller, Nachwuchshoffnung Ahmed Kutucu und Mark Uth über drei nominelle Mittelstürmer. Zusätzliche Konkurrenz kann die S04-Offensive dringend gebrauchen, wenngleich die Erwartungen an Wamangituka nicht zu hoch gestellt werden sollten.

Schließlich ist das Niveau in der Bundesliga im Vergleich zum französischen Unterhaus doch noch ein ganz anderes. Aber einen vielversprechender Stürmer, der sein Potenzial erfolgreich untermauert hat, würde man in Gelsenkirchen mit Kusshand begrüßen.

Eintracht Frankfurt: Kommt Mvogo statt Trapp?

Derweil fahndet Eintracht Frankfurt weiter nach einem neuen Torwart. Nun bringt der „kicker“ mit Yvon Mvogo einen neuen Kandidaten von Ligarivalen RB Leipzig ins Gespräch. Dieser schien eigentlich schon mit dem FC Augsburg einen neuen Klub gefunden zu haben, doch dem Bericht zufolge haben es die Fuggerstädter im Ablösepoker übertrieben. Der Deal ist aufgrund „Kleinbeträge“ wohl geplatzt.

Erhält nun die SGE den Zuschlag? Die Hessen bemühen sich hartnäckig um eine Verpflichtung von Kevin Trapp, aber in den Verhandlungen mit Paris St. Germain kommen die Frankfurter nicht so recht voran. Zumal auch der FC Porto bei Trapp mitmischen soll. Nun könnte die Eintracht auf Mvogo umschwenken.

Nach Geldregen: SGE kann sich Mvogo mühelos leisten

Der 25-Jährige ist seinen Nummer 2-Status in Leipzig überdrüssig und verbrachte die letzten zwei Jahren vornehmlich auf der Bank. Immerhin in der Europa League konnte der Schweizer mit kamerunischen Wurzeln sein Können erfolgreich unter Beweis stellen. Die Eintracht Frankfurt Transfergerüchte um Mvogo sind interessant und realistisch einzuschätzen. Zumal die Verkäufe der Offensivstars Luka Jovic und Sebastien Haller satte 100 Millionen Euro einbrachten. Genügend Kleingeld, um Mvogo aus seinem bis 2021 befristeten Vertrag bei RB Leipzig herauszukaufen, ist locker vorhanden.

Bei Eintracht Frankfurt würde sich Mvogo mit Frederik Rönnow ein Duell um den Stammplatz zwischen den Pfosten liefern. Hier dürfte Mvogo aber die Nase vorn haben, der wohl auch nur mit der Aussicht eines Stammplatzes bei der Eintracht anheuern würde. Doch es kursieren auch Bundesliga Transfergerüchte um Odysseas Vlachodimos von Benfica Lissabon, der ebenfalls in Frankfurt im Gespräch ist. Aber sowohl Mvogo als auch Vlachodimos sind hinter Wunschkeeper Trapp nur Alternativkandidaten.


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