BVB unterliegt Ajax nach Witz-Rot – RB Leipzig scheidet nach Remis gegen PSG aus

RB Leipzig ausgeschieden - BVB-Pleite gegen Ajax

Bildquelle: Валерий Дед, [CC BY 3.0], via Wikimedia Commons (Bild bearbeitet)

Bitterer Mittwochabend für die deutschen Teams in der Champions League: Borussia Dortmund verlor daheim gegen Ajax Amsterdam mit 1:3 und bangt nun um das Weiterkommen. Dabei leitete ein unberechtigter Platzverweis gegen Mats Hummels die Pleite ein. RB Leipzig hat derweil nach dem 4. Spieltag keine Chance mehr aufs Achtelfinale. Gegen PSG war ein Sieg drin, doch es reichte nur zu einem Last-Minute-Remis.

Borussia Dortmund hat das wichtige Heimspiel gegen Ajax Amsterdam mit 1:3 (1:0) verloren. Dadurch stürzen die Schwarz-Gelben in der Gruppe C auf den 3. Platz ab und liefern sich nun mit Sporting Lissabon, die Besiktas Istanbul im Parallelspiel mit 4:0 abfertigten, ein Duell um das zweite Achtelfinalticket. Ajax Amsterdam hat mit dem vierten Sieg im vierten Spiel die Qualifikation zur K.o.-Runde in der Königsklasse derweil perfekt gemacht.

Unberechtigte Rote für Hummels - Reus bringt BVB dennoch in Front

Im heimischen Signal Iduna Park erwischte der BVB gegen den niederländischen Meister, gegen den man das Hinspiel mit 0:4 verlor, einen guten Start und bestimmten zunächst das Geschehen. Jude Bellingham (9.) ließ die erste Großchance zur Führung jedoch ungenutzt. In der 29. Minute sollte Michael Oliver aber die Partie zu Ungunsten der Borussia beeinträchtigen.

Denn der englische Schiedsrichter zeigte Mats Hummels für eine Grätsche im Mittelfeld gegen Antony die Rote Karte - eine krasse Fehlentscheidung! Und der Platzverweis sollte sich am Ende als zu große Hypothek für die Dortmunder erweisen. Zwar konnten die Hausherren durch einen verwandelten Foulelfmeter von Marco Reus (37.) mit 1:0 in Front gehen und die Führung nach turbulenten 45 Minuten mit in die Kabine nehmen. Doch im zweiten Durchgang kippte das Spiel.

Ajax Amsterdam dreht Spiel im zweiten Durchgang

Der BVB beschränkte sich mit einem Mann weniger fast ausnahmslos aufs Verteidigen und konnte Ajax lange Zeit erfolgreich mit konzentrierter und fehlerarmer Defensivarbeit vom eigenen Tor fernhalten. Doch in der 72. Minute erzwang Dusan Tadic den verdienten Ausgleich. Bitter: Marin Pongracic bereitete den Treffer nach einer Antony-Flanke per Kopf mustergültig vor.

In der Folge drückten die Niederländer auf den Siegtreffer und sollten sich in der Schlussphase für ihr konsequentes Anrennen belohnen. Torjäger Sébastien Haller bugsierte das Leder nach erneuter Vorarbeit von Antony mit einem gekonnten Kopfball in die Maschen (83.). Borussia Dortmund hatte nichts mehr entgegenzusetzen und musste tief in der Nachspielzeit sogar noch den dritten Gegentreffer schlucken. Der überragende Antony hatte das Auge für den eingewechselten Davy Klaassen, der aus sieben Metern den Ball einschob.

 

 

2:2 gegen Paris SG zu wenig: RB Leipzig fliegt raus

RB Leipzig konnte zwar durch ein spätes 2:2-Remis gegen Paris St. Germain den ersten Zähler der diesjährigen Champions League-Saison einfahren. Doch damit haben die Sachsen nun keine Chance mehr auf ein Überwintern in der Königsklasse. Für die Roten Bullen geht es in den verbleibenden zwei Spielen einzig darum, sich im Kampf mit Club Brügge Rang drei und damit die Teilnahme an der K.o.-Phase der Europa League zu sichern.

Dabei war für die Marsch-Elf gegen PSG, die ohne Lionel Messi in der Red Bull Arena antraten, durchaus ein Sieg drin. Denn RB Leipzig legte furios los und hätte in den ersten 20 Minuten eigentlich schon 3:0 führen müssen. Doch nur CL-Torjäger Christopher Nkunku (8.) konnte seine Gelegenheit nutzen. André Silva (12.), der leichtfertig einen Strafstoß vergab, ließ dagegen die große Chance auf das 2:0 liegen. Das sollte sich rächen.

Eiskaltes PSG schlägt zurück - Szoboszlai markiert späten Ausgleich

Denn Georginio Wijnaldum (21./40.) schnürte bis zum Pausenpfiff noch einen Doppelpack. Paris SG zeigte dem Bundesligisten, der viel Elan und Wucht an den Tag legte, wie eine effektive Chancenverwertung aussieht. Nach dem Wechsel rührte PSG hinten Beton an und lauerte auf Konter. Dabei hätte Kylian Mbappé gleich mehrfach für die vorzeitige Entscheidung sorgen können, doch der französische Superstar fand allein in drei Eins-gegen-Eins-Situationen in RBL-Keeper Peter Gulacsi seinen Meister.

So konnte RB Leipzig immerhin noch ein kleines Happy End feiern. In der Nachspielzeit versenkte Dominik Szoboszlai einen Elfmeter im PSG-Kasten zum 2:2-Endstand. Mit Folgen für die Pariser, die dadurch die Tabellenführung in der „Todesgruppe“ A an Manchester City verloren. Die Skyblues machten mit Brügge kurzen Prozess und triumphierten nach Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte standesgemäß mit 4:1.


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