Welchen ehemaligen Wrestling-Stars es immer nur um das liebe Geld ging

Ehemalige Wrestler, denen es nur um Kohle ging

Bildquelle: The Badder in the World [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons (Bild bearbeitet)

Das Geld ist für viele Menschen ein großer Antrieb. Natürlich ist es nicht schlecht, ein paar Millionen Euro auf dem Konto zu haben und viele Sportstars verdienen je nach Branche auch in der Tat nicht schlecht. In der Wrestlingwelt werden gerade bei der WWE große Gehaltschecks ausgestellt, auch für die Stars der Nachwuchsligen. Wer mit einem Jahresgehalt von 100.000 Dollar nach Hause geht, hat es geschafft. Keine Frage, aber dennoch gibt und gab es Wrestler, denen es nur um das Geld ging.

Wir möchten heute einige Superstars vorstellen, von denen bekannt ist, dass sie gerne jeden Scheck angenommen haben und bei Verhandlungen weniger auf die Leidenschaft zum Business gehandelt haben, sondern vielmehr in Richtung eines vollen Bankkontos. Natürlich ist dies ihr gutes Recht, denn solange die WWE das Gehalt bezahlt, hat sich ihr Verhandlungsgeschick ja bezahlt gemacht. Und wie sagte schon der Million Dollar Man Ted DiBiase: Jeder hat seinen Preis!

Hulk Hogan: Keiner steht mehr für das Geldmachen als der Hulkster

Hulk Hogan ist für viele Wrestlingfans aus den 1980er und 90er Jahren der Name überhaupt im Wrestling. Er hat viele Menschen dazu inspiriert, ein gutes Leben zu leben und alle Menschen mit Respekt zu behandeln. Dennoch steht Hulk Hogan auch sehr in der Kritik, denn es ist kein Geheimnis, dass er vor allem auf Geld aus ist. Dies wurde unter anderem bei seiner TNA Hall of Fame Rede für Sting noch mal sehr deutlich, in welcher er immer wieder erwähnte, mit welchen Wrestlern er gut Geld machen konnte.

Ihm wird auch vorgeworfen, aufgrund seines aus heutiger Sicht unsäglichen Vertrags bei WCW gemeinsam mit anderen Top-Stars das Ende des Wrestling-Unternehmens eingeläutet zu haben. Die WCW war am Ende wie ein Geldautomat ohne Limit, der immer mehr Geld ausspuckte, aber nicht genug einnahm, um diese Ausgaben zu decken. Nach seinem Rassismus-Skandal vor einigen Jahren musste der Hulkster sein Honorar für Auftritte arg drücken und das wird ihm mit Sicherheit gar nicht gepasst haben.

Kevin Nash: Ihm ging es im Grunde immer nur um das Geld

Kevin Nash oder auch Diesel ist dafür bekannt, das Wrestling als reinen Job anzusehen. Ihm geht es nicht um große Matches oder Leidenschaft zur Industrie. Sicherlich hat er dem Wrestling sein gutes Leben zu verdanken und das ist ihm auch bewusst, aber er betont immer wieder, dass er Wrestling als Mittel dazu nutze, um viel Geld zu verdienen. Und das tat er dann auch. Vor allem in seiner Zeit bei WCW gehörte Kevin Nash zu den Top-Verdienern des Unternehmens.

Jedoch nimmt es ihm keiner übel, denn man könnte durchaus sagen, dass Kevin Nash in seiner Hochzeit jeden Cent wert war. Heute ist Kevin Nash in der WWE Hall of Fame und bei seiner Rede kam auch das Geld zur Sprache, was deutlich machte, dass er seine aktive Zeit eher als reinen Job ansah und alles andere eher ein positiver Nebeneffekt war.

Ric Flair: Dieser Mann steht für Erfolg

Der 16-fache World Champion ist einer der erfolgreichsten Wrestler aller Zeiten. Sein Name ist jedem Wrestling-Fan ein Begriff und es gibt wohl kaum jemand, der den Erfolg im Wrestling so verkörpert€ wie Ric Flair. Seine glänzende Robe, nur die feinsten Limousinen und natürlich immer mit hübschen Frauen an der Seite, so kennt man ihn. Ric Flair ist bekannt dafür, dass er sein Herz an das Wrestling verloren hat. Aber so einfach ist das dann doch nicht.

Allerdings gibt es auch hier eine Schattenseite. Seine langjährigen gut dotierten Verträge haben scheinbar dazu geführt, dass sich Flair einen hohen Lebensstandard angeeignet hat, sodass man in den vergangenen Jahren immer wieder von Geldnot beim Nature Boy hörte. Zwar ist seine Aktivität im Wrestling-Business laut seiner Aussage nach heute darauf zurückzuführen, dass er eine große Leidenschaft für das Wrestling hat, was sicherlich stimmt. Aber man kann mutmaßen, dass er auf die Gehaltschecks angewiesen ist, um seinen gewohnten Lebensstandard beizubehalten.

 

 

Jeff Jarrett: Double J und der Hunger nach Macht

Jeff Jarrett ist eine Person des Wrestlings, bei der manche arge Kritik äußern, während ihn andere für seine Leistungen verehren. Jeff Jarrett war im Vergleich zu anderen Wrestlern sicherlich keiner, dem es nur um das Geld ging, doch er war bekannt dafür, oft mit den Verantwortlichen anzuecken. Bis heute heißt es, dass er nicht der einfachste Charakter ist und gerade in Hinsicht auf geschäftliche Beziehungen Vorsicht gewaltet werden muss.

Jarretts Geschichte ist geprägt von einigen Schattenmomenten, in denen er große Schecks annahm, um hier und da besser davonzukommen, als es ihm in jenen Situationen vielleicht zugestanden hätte. Er hatte zu Endzeiten von World Championship Wrestling einen gut dotierten Top-Star Vertrag und später wurde ihm bei TNA Wrestling vorgeworfen, seine Machtposition auszunutzen. Er hat sicherlich eines der größten Egos im Business, ist aber auch einer der beliebtesten Superstars in der Branche.

Ultimate Warrior: Kein einfacher Zeitgenosse zu seiner Zeit

Viele Wrestler und WWE-Verantwortlichen aus den 90er Jahren sind darum bemüht, heute das Vermächtnis des Warriors nach dessen tragischen Tod kurz nach seiner Aufnahme in die WWE Hall of Fame zu schützen. Er hatte einen schönen Abschied, starb jedoch viel zu früh. Dennoch lässt es sich nicht verheimlichen, dass er früher ein Mann war, mit dem der Kontakt auch Mal schwierig werden konnte.

So sah er sich anscheinend als den Superstar überhaupt und natürlich gab ihm der Fanzuspruch auch recht. Entsprechend stellte er hohe Ansprüche, was Vertragsklauseln anging, vom bekannten Comicbuch-Deal mit der WCW bis hin zu großen Gehaltschecks seitens WWE. Bei seiner WWE Hall of Fame Aufnahme im Jahr 2014 zeigte sich der Warrior etwas demütiger und machte auch deutlich, was er für ein glückliches Leben führen durfte. Glücklicherweise erhielt der Ultimate Warrior die Ehre der Hall of Fame Aufnahme noch vor seinem tragischen Tod am 8. April 2014.

Darf das Geld für Wrestler/innen im Vordergrund stehen?

Ob Fußball oder Wrestling, wir als Fans sehen natürlich vor allem die Fanromantik und träumen davon, dass all unsere Helden kostenlos Unterhaltung betreiben. Aber dies ist selbstverständlich ein Wunschtraum. Sie wollen Geld verdienen und man darf nicht vergessen, dass viele dieser Stars ihr hohes Gehalt auch dazu nutzen, um Gutes zu vollbringen. Dies wäre oft nicht möglich, wenn nicht hohe Geldsummen in ihre Richtung fließen würden.

Also ja, das liebe Geld darf bei Wrestlern durchaus im Vordergrund stehen, denn diese Menschen sind im Zuge der WWE-Shows fast das gesamte Jahr unterwegs, schlafen in zahlreichen unterschiedlichen Hotels und sehen ihre Familien und Freunde nur sehr selten. Zudem vollbringen sie Großartiges und versetzen uns Fans jedes Mal aufs Neue ins Staunen. Dennoch sollten sie sich auch dankbar und demütig dafür zeigen, wie wir Fans sie durch den Kauf von Eintrittskarten oder Merch unterstützen.


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