WWE: Diese fünf WWE-Superstars hasste Vince McMahon

WWE-Boss Vince McMahon hasste 5 WWE-Stars

Bildquelle: Navy Petty Officer 2nd Class Dominique A. Pineiro [CC BY-SA 0], via Wikimedia Commons (Bild bearbeitet)

Wenn der Chef einen Angestellten auf die Abschussliste setzt, so sind dies keine besonders guten Vorzeichen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Vince McMahon war während seiner jahrzehntelangen Verantwortungsphase bei World Wrestling Entertainment dafür bekannt, seine Superstars nach persönlichen Vorlieben zu booken. Er bevorzugte über viele Jahre hinweg durchtrainierte Riesen für seine Main Events und in der Frauen-Division einen bestimmten Typus Frau, welcher seinen Gefallen fand.

Wer sich mit Vince McMahon gut stellte, der hatte bei WWE sehr gute Chancen für einen beruflichen Aufstieg. Ist man mit dem Boss jedoch aneinandergeraten, so war es mit der Karriere bei der WWE auch schnell vorbei. Viele talentierte Superstars wurden daher im Laufe der Jahre in der Mid-Card eingesetzt, obwohl sie einen Main Event Push verdient hätten. Die nachfolgenden 5 Superstars sind bekannt dafür, nicht gerade die besten Freunde von Vince McMahon gewesen zu sein. Es heißt sogar, McMahon habe sie teilweise abgrundtief und von ganzem Herzen gehasst.

Dusty Rhodes: Der WCW-Veteran und Vince McMahon waren keine Freunde

Dusty Rhodes ist ein Hall of Famer und war maßgeblich daran beteiligt, die Nachwuchs-Liga NXT aufzubauen. Für viele Wrestling-Fans gilt er als einer der besten Talker im Wrestling-Geschäft. Seine großen Fehden bleiben ebenso unvergessen wie sein enormes Charisma. Der inzwischen verstorbene Dusty Rhodes war in der Lage, die Wrestling-Welt mit wenigen Worten in seinen Bann zu ziehen. Sein Können verschaffte ihm eine erstklassige Wrestling-Karriere mit vielen Championships. Doch seine Zusammenarbeit mit Vince McMahon war immer mit einem negativen Beigeschmack versehen.

McMahon konnte Rhodes nicht leiden. Als er den Top-Star im Jahr 1989 zu World Wrestling Entertainment holte, verpasste er ihm ein lächerliches Gimmick mit einem Punkte-Ring-Outfit und Rhodes musste immer wieder das Tanzbein schwingen. Der spätere Hall of Famer machte das beste aus der Situation und kam bei den Fans over. Auch nach seiner Rückkehr 2005 und während seiner langen Zeit hinter den Kulissen bis 2015 gab es immer wieder Spannungen zwischen den beiden Alpha-Tieren. Das Geschäft ging jedoch vor.

Randy Savage: Ein Mann, der von McMahon zu wenig Anerkennung bekam

Es steht außer Frage, dass der Macho Man Randy Savage hinter den Kulissen nicht der einfachste Charakter war. Der Macho Man war jedoch ein wesentlicher Bestandteil der WWE-Erfolgszeit Mitte der 80er-Jahre. Seine Fehden gegen Größen wie den Ultimate Warrior, Hulk Hogan und Co. sorgten für volle Hallen in der Umbruchzeit von World Wrestling Entertainment. Nach seinem Wechsel zu WCW im Jahr 1994 wuchsen die Spannungen zwischen ihm und McMahon. Der Macho Man war in Ungnade gefallen.

Entsprechend weigerte man sich seitens WWE, den Randy Savage in die Hall of Fame aufzunehmen, obwohl viele seiner damaligen Weggefährten diese Ehre bereits erhalten hatten. Man wartete und wartete, bis man am Ende zu lange wartete. Der Macho Man starb im Jahr 2011, nachdem er beim Autofahren einen Herzinfarkt hatte und mit seinem Auto gegen einen Baum fuhr. Es wird berichtet, dass er auf der Stelle Tod war. Seine Ehefrau saß auf dem Beifahrersitz und überlebte den Unfall. McMahon konnte erst im Jahr 2015 über seinen Schatten springen und den Macho Man in die Hall of Fame aufnehmen.

The Ultimate Warrior - schwieriger Charakter, unerwartetes Comeback & ein trauriges Ende

The Ultimate Warrior erlitt ein ähnliches WWE-Schicksal wie der Macho Man. Über die Jahre bauten sich auch in diesem Falle Spannungen zwischen McMahon und einem Top-Star der Liga auf. Mitte der 90er-Jahre kehrte der Warrior der WWE endgültig den Rücken zu und es gab viele Jahre lang Heat zwischen den beiden Parteien. Es dauerte Jahre, ehe beide Seiten begannen, wieder aufeinander zuzugehen.

 

 

Im Jahr 2013 war es schließlich soweit. Beide Seiten sprachen erstmalig wieder positiv voneinander. So wurde der Warrior unter anderem ein Teil des Videospiels WWE 2K14. 2014 wurde er dann endlich in die WWE Hall of Fame aufgenommen. Es folgte ein Auftritt bei WrestleMania XXX und in der anschließenden Episode von Monday Night RAW. Er hatte mit der WWE einen Vertrag über diverse Zusammenarbeiten abgeschlossen, wies jedoch ein Gerücht von sich, dass es ein weiteres Match mit ihm geben würde. Einen Tag danach verstarb er. Es ist ein trauriges Ende, doch er hinterließ in seinen letzten Lebtagen noch einmal einen großen Eindruck bei unzähligen Wrestling-Fans, die ihn für immer in Erinnerung behalten werden.

Scott Steiner und Christian - schwerer Stand bei Vince McMahon

Scott Steiner hätte eine strahlende Zukunft bei WWE haben können, doch nachdem er Anfang der 2000er-Jahre einen zweiten WWE-Run anstrebte, konnte er seinen Chef in einer Fehde mit Triple H nicht überzeugen. Nach seiner Entlassung 2004 nutzte Steiner jede Chance, um negativ über Vince und Stephanie McMahon sowie Triple H zu reden. Steiner benutzte dabei sehr unschöne Worte, welche in der Tat nicht jugendfrei sind. Trotz persönlicher Differenzen wurde Scott Steiner im Jahr 2022 als Teil des Tag Teams The Steiner Brothers in die WWE Hall of Fame aufgenommen.

Nachdem man Mitte der 2000er damit begann, Edge als Single-Star aufzubauen, musste auch ein neuer Platz für seinen ehemaligen Tag Team Partner Christian gefunden werden. Vince war jedoch von Beginn an kein Fan von Christian im Single-Wrestling-Bereich. Er war der Meinung, Christian habe nicht das notwendige Charisma und es fehle ihm an körperlicher Präsenz, um ein Star zu werden. Es gibt verschiedene Berichte, wonach McMahon Christian so wenig wie nur möglich vor den Kameras sehen wollte. Entsprechend konnte es Christian nie gelingen, bei WWE ähnliche Einzelerfolge einzufahren, wie dies seinem besten Freund Edge gegönnt war.

Was bedeutete es für einen WWE-Superstar, wenn Vince McMahon ihn hasste?

Nur weil Vince McMahon einen Superstar hasste, bedeutete dies nicht, dass er nicht mit ihm zusammengearbeitet hat. Wenn ein Superstar gut für das Geschäft war, dann sprang McMahon gerne mal über seinen Schatten. Allerdings hatten jene Superstars kein leichtes Spiel, denn der Boss nutzte seine Macht innerhalb seiner Führungsposition nur zu gerne dafür, Superstars, die er nicht leiden konnte, im Live-TV bloßzustellen. Dies galt selbst für potenzielle Main-Eventer und Champions.

Natürlich kassierten diese WWE-Superstars dennoch große Summen, aber sie mussten dafür so manche Blamage vor den Kameras in Kauf nehmen. Am Ende konnten aber selbst die meistgehassten Superstars noch sehr erfolgreiche Karrieren bei World Wrestling Entertainment verbuchen. Nicht ohne Grund sind Namen wie Dusty Rhodes, Randy Savage, Ultimate Warrior und Co. heute in der WWE Hall of Fame zu finden.


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