Transfergerüchte: Werder Bremen heiß auf Robin Olsen - Stuttgart buhlt um Quintillà

Werder buhlt um Olsen - Stuttgart an Quintillà dran

Bildquelle: Anders Henrikson [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons (Bild bearbeitet)

Werder Bremen Transfergerüchte: Die Seite www.ilmessaggero.it hat die Transfer Gerüchteküche mit dem Namen Robin Olsen bedient. Der schwedische Torhüter hat in der abgelaufenen Saison zwischen den Pfosten des AS Rom gestanden und könnte dem Bericht zufolge den Tschechen Jiri Pavlenka im Tor des SV Werder Bremen ersetzen, sollte dieser in diesem Sommer tatsächlich für eine stattliche Ablösesumme den Verein von der Weser verlassen. Als Interessenten für den 1,96 m großen Pavlenka wurden bereits vor Wochen Juventus Turin und der FC Liverpool ins Spiel gebracht.

Olsen ist noch mal zwei Zentimeter länger, hat in der vergangenen Saison für die Roma 27 Spiele in der Serie A bestritten und stand zudem sechsmal in der Champions League im Kasten. Als Konkurrenten im Rennen um die Verpflichtung des Hünen kommt laut dem Artikel auch dessen Ex-Verein FC Kopenhagen infrage. Für die Römer gilt ein Verkauf von Spielern im Rahmen der Regeln des Financial Fairplays als notwendig. Bis Ende Juni sollten demnach noch reichlich 40 Millionen Euro an Ablösesummen eingenommen werden.

Sucht Kohlfeldt einen Dreikampf im Tor?

So viel allein wird Robin Olsen, dessen Marktwert auf zehn Millionen Euro geschätzt wird, natürlich nicht einbringen. Für die Bremer stünde ein Kauf ohnehin nur zur Debatte, wenn Pavlenka tatsächlich den Verein verlassen sollte. Dies hatte Trainer Florian Kohlfeldt nach dem Verlassen von Max Kruse eigentlich ausgeschlossen. Ein wirtschaftlich lukratives Geschäft könnte den Tausch auf der Torhüterposition jedoch noch rechtfertigen.

Aber ob trotz aller Fußball News Transfers von Keepern nach Bremen wirklich sinnvoll sind, darüber streiten sich die Geister. Schließlich haben die Werderaner mit Stefanos Kapino einen erst 25-jährigen stabilen (bisherigen) zweiten Mann sowie mit dem 19-jährigen Luca Plogmann einen fußballerisch veranlagten und insgesamt äußerst talentierten Torsteher in der Hinterhand. Wird Kohlfeldt einen Dreikampf anstreben oder genügt ihm das Potenzial? Mit Robin Olsen (29) käme zweifelsfrei ein gestandener Mann, der kleine Bauchschmerzen vergessen ließe.

Barca-Azubi in die 2. Bundesliga?

VfB Stuttgart Transfergerüchte: Nach dem der 1. FC Union Berlin aus der 1. Bundesliga soll nun ausgerechnet auch das Team am 25-jährigen Mittelfeldspieler Jordi Quintillà interessiert sein, das in der Relegation seinen Erstligaplatz an die Eisernen abtreten musste: der VfB Stuttgart. Wie die Zeitung Mundo Deportivo berichtet, haben die Schwaben ebenso ihren Hut im Wettstreit um den unter anderem beim FC Barcelona ausgebildeten Quintillà in den Ring geworfen wie der englische Championship-Klub West Bromwich Albion.

 

 

Quintillà steht in schöner Barcelona-Tradition für technisch anspruchsvollen Fußball, gilt im Zentrum als universell einsetzbar, hat auch bereits in der Innenverteidigung gekickt. Dabei wird dem vornehmlich auf der Sechs zum Einsatz kommenden Mann vor allem ein strategisch gutes Auge nachgesagt, nicht in erster Linie eine unbändige Zweikampfhärte.

Quintillà zuletzt beim Sechsten in der Schweiz Leistungsträger im Mittelfeld

Mit seinen Qualitäten gehörte er zum Herzstück in der abgelaufenen Saison beim Schweizer Erstligisten FC St. Gallen neben Majeed Ashimeru und Vincent Sierro, die als Leihspieler bereits sportliche Krater im Mittelfeld hinterlassen werden. Schließlich stand für den Klub südlich des Bodensees ein finaler sechster Platz in der Meisterschaft zu Buche.

In Stuttgart findet nach dem Abstieg indes naturgemäß ein Umbruch statt, der gleichwohl den Weg zum umgehenden Wiederaufstieg ebnen soll. Etwa Christian Gentner und Dennis Aogo werden ihn nicht beschreiten, der Ex-Dortmunder Gonzalo Castro blieb im vergangenen Spieljahr vieles schuldig. Die Chancen für eine Übereinkunft der Schwaben mit Quintillà könnten zudem gestiegen sein, weil derweil Felix Kroos bei Union Berlin verlängert hat. Dennoch gilt für Quintillà, dass er weiterhin eine Bereicherung auch für die Hauptstädter wäre und somit der Kategorie „Transfermarkt Bundesliga Gerüchte“ erhalten bleibt.


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