Transfergerüchte: Muss James beim FC Bayern für Werner weichen? SGE will Felipe

Heuert Timo Werner im Sommer beim FC Bayern an?

Bildquelle: Steffen Prößdorf [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons (Bild bearbeitet)

Gemäß aktueller Bundesliga Transfergerüchte ist der Wechsel von Timo Werner zum FC Bayern weitestgehend perfekt. Einziger Streitpunkt bleibt die Ablösesumme für den Leipzig-Stürmer. Dafür scheinen die Tage von James Rodriguez an der Säbener Straße gezählt. Aber auch Eintracht Frankfurt bastelt eifrig am Kader der neuen Saison. Offenbar hat es der SGE ein Abwehr-Talent aus der zweiten brasilianischen Liga angetan.

Bleibt er oder geht? Wie der FC Bayern mit Real-Leihgabe James Rodriguez plant, ist aktuell noch offen. Bis zum 15. Juni könnte der Rekordmeister den Spielmacher für 42 Millionen Euro fest von Real Madrid verpflichten, doch eilig hat es der Branchenprimus der Bundesliga in dieser Personalie nicht. Zumal der kolumbianische Mittelfeldstar unter FCB-Coach Niko Kovac keinen Stammplatz hat.

Vielmehr scheinen die Münchner den Entschluss gefasst zu haben, das Geld in eine Verpflichtung von Timo Werner zu stecken.

FC Bayern will vielseitigen Werner im Sommer

Nach Angaben der „Sport Bild“ gilt der Nationalstürmer von RB Leipzig als absoluter Wunschspieler der FCB-Führungsriege, was insbesondere seiner Flexibilität geschuldet ist. Schließlich könnte der 23-Jährige als Lewandowski-Alternative im Sturmzentrum agieren, zudem auf beiden offensiven Außenbahnen. Dort haben die Bayern angesichts des bevorstehenden Abschieds seiner Altstars Arjen Robben und Franck Ribery großen Handlungsbedarf.

Daher soll Werner schon in diesem Sommer an die Isar geholt werden. Ein Jahr später könnte der pfeilschnelle Torjäger, der in der laufenden Saison 14 Tore in der Bundesliga markierte, ablösefrei wechseln. Dieses Szenario will RB Leipzig allerdings zwingend verhindern und die Sachsen haben erst kürzlich betont, einen Werner-Verkauf nach Saisonende zu forcieren, sollte er seinen 2020 auslaufenden Kontrakt nicht verlängern - wonach es stark aussieht.

Bayern München im Werner-Poker am längeren Hebel

Während sich Bayern München und Timo Werner bereits einig sein sollen, könnte der Ablösepoker mit RBL knifflig werden. Leipzig will für seinen wechselwilligen Leistungsträger Minimum 60 Millionen Euro kassieren, die Münchner angesichts der kurzen Restlaufzeit des Vertrages aber höchsten 40 Millionen Euro für den Offensivstar zahlen wollen. Am Ende sitzt der FC Bayern am längeren Hebel.

Hudson-Odoi nicht zu haben - Pepe zu teuer

Dass die Roten bei Werner aber Nägel mit Köpfen machen wollen, ist auch dem zähen Verhandlungspoker um Callum Hudson-Odoi geschuldet. Den 18-jährige Youngster vom FC Chelsea zieht es zwar nach München, aber die Londoner wollen den Flügelstürmer aufgrund der drohenden Transfersperre unbedingt halten. Im Sommer 2020 könnte Hudson-Odoi ebenfalls zum Nulltarif an die Säbener Straße wechseln.

Auch um Shootingstar Nicolas Pepe vom OSC Lille gibt es hartnäckige FC Bayern Transfergerüchte. Jedoch wollen die Roten nicht den Ablöseforderungen der Franzosen nachkommen, die dem 23-Jährigen ein Preisschild von 80 Millionen Euro umgehängt haben. Für Lille sammelte Pepe in dieser Spielzeit stolze 32 Scorerpunkte (19 Tore, 13 Vorlagen) in der Ligue 1.

Somit steht Werner auf der Einkaufsliste ganz oben, während James bei den Bayern wohl keine Zukunft mehr hat.

 

 

RB Leipzig Transfergerüchte: Kommt Spurs-Juwel Parrott?

RB Leipzig soll indes seine Fühler nach Troy Parrott ausstrecken, wie „Footballinsider247.com“ berichtet. Der 17-jährige Angreifer von den Tottenham Hotspur sei schon mehrfach gescoutet wurden.

 Zwar hat der Ire für die Spurs bislang noch kein Profispiel in der Premier League absolviert, lässt aber regelmäßig sein Können in den Jugendmannschaften der Spurs aufblitzen. Als blutjunger, entwicklungsfähiger Spieler passt Parrott ins Beuteschema der Leipziger. Wenngleich das Werner-Erbe für den U21-Nationalstürmer noch ein paar Jahre zu früh kommen würde.

Eintracht Frankfurt baggert an Abwehr-Talent Felipe Augusto

Auch Eintracht Frankfurt hat ein neues Talent im Visier. Wie das portugiesische Blatt „O Jogo“ vermeldet, bekundet der Pokalsieger Interesse an Felipe Augusto. Die 19-jährige Defensivkraft steht derzeit bei Londrina Esporte Clube in der 2. Liga Brasiliens unter Vertrag. Felipe wird aber nicht nur in Frankfurt gehandelt. Denn auch FC Santos, die AS Rom und der FC Porto haben ihre Angel nach dem Jung-Verteidiger ausgeworfen, der sowohl hinten links als auch im Abwehrzentrum eingesetzt werden kann. Porto befindet sich im Rennen um den Südamerikaner angeblich in der Pole Position.

Durchaus eines der interessanteren Eintracht Frankfurt Transfergerüchte, zumal die Adler den auslaufenden Vertrag mit Linksverteidiger Taleb Tawatha wohl nicht verlängern werden. Felipe Augusto könnte in der Mainmetropole die Lücke stopfen.

SGE-Zukunft von Hinteregger ungewiss

Darüber hinaus könnte die SGE, die am Donnerstag gegen Benfica Lissabon um den Einzug ins Halbfinale der Europa League kämpft, die Dienste des vielseitigen Felipe auch mit Hinsicht auf Martin Hinteregger gebrauchen. Der wuchtige Innenverteidiger ist nur noch bis Saisonende vom FC Augsburg ausgeliehen. Ein Verbleib des 26-jährigen Österreichers in Frankfurt ist ungewiss. Nach der Entlassung von FCA-Trainer Manuel Baum, mit dem sich Hinteregger überworfen hatte, ist eine Rückkehr in die Fuggerstadt wieder ein Thema.

Eintracht Frankfurt würde den Linksfuß gerne langfristig binden, hat sich dieser doch seit seiner Ankunft im Winter umgehend als Stammspieler etabliert und weiß mit konstant guten Leistungen zu gefallen. Doch für Hinteregger, der in Augsburg noch bis 2021 vertraglich gebunden ist, müsste die SGE tief in die Tasche greifen.


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