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Effizientes England schaltet DFB-Team im Achtelfinale aus & beendet Löws Ära

England wirft Deutschland aus dem Achtelfinale

Bildquelle: Steffen Prößdorf [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons (Bild bearbeitet)

Aus und vorbei: Für Deutschland ist bei der EM 2020 im Achtelfinale Endstation! Im Wembley Stadion verlor das DFB-Team am Dienstabend mit 0:2 gegen eiskalte Engländer, die damit auch die 15-jährige Ära von Joachim Löw als Bundestrainer beenden. In einem ausgeglichenen und intensiven Duell machte am Ende die Effizienz den Unterschied.

Nach dem peinlichen Vorrunden-Aus bei der WM 2018 ist Deutschland auch bei der EM 2020 frühzeitig gescheitert. Im Achtelfinale zog das DFB-Team gegen Erzrivale England mit 0:2 den Kürzeren. Die Treffer für die Three Lions, die im heimischen Wembley Stadion von rund 45.000 Zuschauer frenetisch gefeiert wurden, erzielten Raheem Sterling (75.) und Harry Kane (85.). Thomas Müller hatte zwischenzeitlich noch die XXL-Chance zum Ausgleich, doch allein vor Jordan Pickford setzte der DFB-Rückkehrer die Kugel knapp neben den Pfosten.

England trifft auf Ukraine - Löw verspürt „große Enttäuschung“

Während es für die abgezockten und defensivstarken Engländer, die auch im vierten EM-Spiel ohne Gegentor blieben, im Viertelfinale mit der vermeintlich leichten Aufgabe gegen die Ukraine (2:1 n.V. gegen Schweden) weitergeht und der Traum vom EM 2020 Finale in Wembley weiterlebt, sind die Titelträume der deutschen Nationalmannschaft jäh geplatzt.

Für Jogi Löw war es zudem das letzte Spiel als Bundestrainer. Der 61-Jährige war nach der bitteren, aber nicht unverdienten Niederlage natürlich geknickt. „Es ist eine große Enttäuschung für alle. Der Glaube war da, die Hoffnung auch. In solchen Spielen ist es entscheidend, dass man Großchancen nutzt. Müller und Werner hatten zwei - die haben wir nicht gemacht. Es tut uns leid, dass die große Begeisterung daheim weg ist“, sagte Löw in der ARD.

Deutschland mit gutem Start gegen England

Dabei kam Deutschland, bei denen im Vergleich zum letzten Gruppenspiel gegen Ungarn (2:2) mit Leon Goretzka, Müller und Timo Werner (für Gündogan, Sané, Gnabry) drei neue Spieler in der ersten Elf standen, besser aus dem Startblock. Der dreimalige Europameister war mit Anpfiff hellwach, energisch und dynamisch und übernahm mit ballsicherer Spielweise das Zepter. Die erste gute Möglichkeit ließ nicht lange auf sich warten, doch ein Freistoß von Kai Havertz von der Strafraumgrenze blieb in der englischen Mauer hängen (10.).

Doch England, bei denen Trainer Gareth Southgate das System von Vierer- auf Dreierkette umstellte, überstand die deutsche Drangphase zu Spielbeginn unbeschadet und fand danach besser ins Spiel. DFB-Kapitän Manuel Neuer musste gleich zweimal eingreifen, als er einen Schuss von Sterling (16.) und einen Kopfball von Harry Maguire (17.) bei der folgenden Ecke parierte.

Werner vergibt Großchance - Hummels rettet grandios gegen Kane

Die englischen Hausherren waren nun am Drücker, konnten aber meist nur bei Standards in den deutschen Strafraum vordringen. Es war ein ausgeglichenes, stark von Taktik geprägtes Duell, dass bis zur Halbzeit noch zwei gute Chancen auf beide Seiten zu bieten hatte.

 

 

Für die DFB-Auswahl, das phasenweise etwas fahrig agierte, hatte Timo Werner (32.) die große Möglichkeit auf den Führungstreffer, doch der Chelsea-Legionär scheiterte frei im Strafraum an Pickford. Kurz vor dem Pausenpfiff brachte Müller seine Hintermannschaft mit einem schlechten Rückpass in akute Not. Über Sterling landete der Ball beim bis dahin völlig blassen Harry Kane, der völlig frei vor Neuer auftauchte, doch Mats Hummels konnte in letzter Sekunde mit einer Monster-Grätsche Schlimmeres verhindern (45.+2).

Sterling bringt eiskalte Three Lions in Front

Auch in der zweiten Hälfte erwischte die deutsche Elf den besseren Start. Havertz (48.) prüfte Pickford mit einem fulminanten Links-Volley, doch der England-Keeper rettete mit einem tollen Reflex. Es sollte für lange Zeit die letzte Torraumszene bleiben. Beide Teams ließen Vorsicht walten und waren auf eine sichere Abwehr bedacht. Allen voran die biederen Engländer, die mehr und mehr nur noch reagierten und kaum noch etwas in die Offensive investierten. Deutschland fehlte jedoch ein spielerisches Konzept, um die stabile Defensive der Three Lions ins Wanken zu bringen.

Das Spiel plätscherte vor sich hin, bis England Deutschland plötzlich den Nackenschlag versetzte. Mit der ersten guten, schnellen Kombination traf Raheem Sterling zum 1:0 (75.). Über Kane und Jack Grealish landete der Ball auf links bei Luke Shaw, dessen scharfe Hereingabe der Flügelflitzer von Manchester City aus kurzer Distanz über die Linie beförderte.

Müller vergibt XXL-Chance - Löw hadert

Deutschland, dass somit auch im vierten EM-Spiel in Rückstand geriet, steckte nicht auf. Doch den schnellen Ausgleich ließ Thomas Müller liegen. Nach katastrophalem Fehlpass von Sterling landete der Ball bei Havertz, der den Bayern-Star mit einem mustergültigen Vertikalpass in die Gasse auf die Reise schickte. Doch Müller versagten die Nerven und er schob allein auf Pickford zulaufend das Leder neben den Pfosten.

So eine Chance wie von Thomas Müller hätten wir heute als Tor gebraucht“, erklärte Löw im Anschluss. „Dass er die nicht gemacht hat, müssen wir akzeptieren. Aber es tut natürlich weh.“

Kane beendet EM-Fluch - England beendet DFB-Fluch

Während EM-Fluch von Thomas Müller weitergeht, der auch in seinem 15. Spiel keinen Treffer markierte, konnte auf der anderen Seite Harry Kane seinen persönlichen EM 2020-Fluch kurz darauf brechen. Denn in der 86. Minute besorgte der zuletzt stark kritisierte Torjäger mit seinem ersten Turniertreffer die Entscheidung. Nach Fehler des eingewechselten Serge Gnabry nickte der freistehende Kane eine Grealish-Flanke ein. 2:0 und Game Over für Deutschland.

Aber auch die englische Nationalmannschaft konnte endlich ihren Deutschland-Fluch zu beenden. Denn seit dem WM-Finale 1966 haben die Engländer kein K.o.-Spiel gegen die DFB-Auswahl mehr gewonnen. Die DFB-Elf verabschiedet sich indes mit nur einem Sieg aus vier Spielen von der EM 2020. Die Mannschaft konnte insgesamt viel zu selten das vorhandene Offensivpotenzial freikitzeln und bekam die Quittung für ihre mangelhafte Chancenverwertung.


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