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Frauen-EM 2022: Zwischenfazit - Deutschland nach perfekter Vorrunde heißer Titelkandidat

Deutschland avanciert zum Titelkandidat bei Frauen-EM 2022

Bildquelle: Steffen Prößdorf [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons (Bild bearbeitet)

Deutschland weiß bei der Frauen-EM 2022 zu überzeugen. Die DFB-Frauen marschierten mit drei Siegen und 9:0 Toren durch die Vorrunde und haben sich für das Viertelfinale warmgeschossen. Dort kommt es am Donnerstag zum Nachbarschaftsduell mit Österreich, in das die deutschen Frauen als Favorit gehen. Sport-90 mit einem Zwischenfazit zur Gruppenphase und einer Vorschau auf die K.o.-Runde.

Wer hätte das gedacht? Deutschland schaffte bei der Frauen-EM 2022 in England erstmals seit 13 Jahren wieder eine perfekte Vorrunde. In den drei Gruppenspielen gegen Dänemark (4:0), das hochgehandelte Spanien (2:0) und zuletzt gegen Außenseiter Finnland (3:0) feierte der Frauen-Rekordeuropameister drei überzeugende Siege.

DFB-Frauen extrem abwehrstark - Merle Frohms überzeugt

Bemerkenswert dabei: Der achtmalige Titelträger blieb erstmals seit 17 Jahren bei einer EM-Endrunde ohne Gegentor in der Vorrunde! Das war nicht unbedingt zu erwarten, liegen die Stärken der deutschen Fußball-Frauen doch traditionell in der Offensive. Doch die Innenverteidigung um Marina Hegerin und Kathrin Hendrich erweisen sich als schwer überwindbare Hürde.

Und im DFB-Kasten entwickelt sich Merle Frohms mehr und mehr zu einem enorm wichtigen und zuverlässigen Rückhalt. Die 27-jährige Torhüterin vom VfL Wolfsburg bewies in der Gruppenphase auch in schwierigen Situationen Nervenstärke. Nationaltrainerin Martina Voss-Tecklenburg traf offensichtlich die richtige Entscheidung, Frohms bei der Frauen-Europameisterschaft den Vorzug vor Almuth Schult zu geben.

Alexandra Popp: Treffsicheres „Kopfballungeheuer“ mit Rekord

Doch Merle Frohms ist nicht die einzige Akteurin, die aus der form- und spielstarken DFB-Auswahl hervorzuheben ist. Denn auch Alexandra Popp verdient sich im Vorrunden-Fazit der deutschen Frauen-Nationalmannschaft ein dickes Sonderlob. Die Stürmerin markierte bei ihrer EM-Premiere in jedem der drei Vorrundenspiele ein Tor!

Das Besondere: Stets war die 31-jährige Kapitänin mit dem Kopf erfolgreich und außerdem ist Popp die erste deutsche Spielerin der EM-Historie, die in allen drei Gruppenspielen getroffen hat. Diese Serie darf die Torjägerin im Viertelfinale gegen Österreich gerne fortsetzen.

Frauen-EM: DFB-Team selbstbewusst und effizient

Doch auch insgesamt hat Deutschland bei dem Turnier auf ganzer Linie überzeugt. Die Mannschaft des Deutschen Fußball Bundes legt Spielwitz, aber auch Kampfgeist ans Tageslicht. Ist bei der Chancenverwertung ungemein effizient, agiert mit reichlich Kampfgeist, Mut und Selbstbewusstsein. Außerdem wichtig: Die Stimmung im Team stimmt. Dazu trägt sicher auch die Tatsache bei, dass im Laufe der Gruppenphase alle Feldspielerinnen zum Einsatz kamen.

Gleich im Auftaktmatch gegen Dänemark ließen die DFB-Frauen ihre Muskeln spielen. Die Truppe von Voss-Tecklenburg war klar spielbestimmend und hätte noch deutlich höher als 4:0 gewinnen können. Schließlich verbuchte Deutschland gleich drei Aluminiumtreffer. Besser zielte Lina Magull, Lea Schüller, Lena Lattwein und Popp, die den Kantersieg herausschossen.

Deutschland bringt Top-Team Spanien zu Fall - Pflichtsieg gegen Finnland

Im zweiten Gruppenspiel behielt Deutschland gegen Spanien mit 2:0 die Oberhand. Die Südeuropäerinnen, die weltweit aktuell als das stärkste Team gilt, bissen sich am stabilen Defensivverbund der DFB-Auswahl die Zähne aus. In der Offensive waren die Deutschen kaltschnäuzig, effektiv und zwangen die „Furia Roja“ durch ihr laufintensives Pressing zu individuellen Fehlern. Einen davon nutzte Klara Bühl schon in der 3. Minute zur frühen Führung, noch vor dem Wechsel besorgte Popp den 2:0-Endstand.

 

 

Damit stand Deutschland frühzeitig als Sieger der Gruppe B fest, sodass das letzte Vorrundenspiel gegen Finnland, das nach zwei Pleiten keine Chance mehr auf das Weiterkommen hatte, sportlich bedeutungslos war. Dennoch zeigte die DFB-Elf gegen den skandinavischen Underdog einen engagierten und leidenschaftlichen Auftritt. Es war ein Spiel auf ein Tor, der 3:0-Erfolg standesgemäß. Für Deutschland, die sich bislang zweimal in der Frauen-Weltmeister Liste eintragen konnten, markierten Sophia Kleinherne und Nicole Anyomi mit ihren Tor-Debüt bei einer Frauen-EM sowie Popp die Treffer.

Deutschland im EM-Viertelfinale gegen Österreich klarer Favorit

Nach den Eindrücken der Vorrunde, hat sich die DFB-Elf der Frauen wieder zum engsten Kreis der Titelanwärter geschossen. Das war im Vorfeld nicht wirklich zu erwarten, zumal Deutschland bei den letzten Großturnieren weit hinter den hohen Erwartungen zurückblieb. Teils sehr enttäuschte. Der letzte Titelgewinn datiert von den Olympischen Spielen 2016 in Rio, wo man Gold holte. Doch bei der letzten Europa- und Weltmeisterschaft war hingegen jeweils im Viertelfinale Schluss.

Dass die DFB-Frauen bei der EM 2022 erneut im Viertelfinale scheitern, ist nicht zu erwarten. Denn gegen Österreich ist Deutschland turmhoher Favorit. Dennoch darf das ÖFB-Team nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Nicht weniger als 13 Fußballlegionäre aus der Frauen-Bundesliga befinden sich im Kader. Zudem konnte sich Österreich etwas überraschend in der Gruppe A hinter dem bärenstarken Gastgeber England den 2. Platz schnappen. Im „Endspiel“ um das zweite Viertelfinalticket setzte sich die Mannschaft von Nationaltrainerin Irene Fuhrmann im dritten Gruppenspiel mit 1:0 gegen den zweimaligen Weltmeister Norwegen durch. Den Norwegerinnen war nach dem 0:8-Debakel gegen England die Verunsicherung anzumerken.

Frauen-EM 2022: DFB-Frauen verbuchen traumhafte Einschaltquoten

Dennoch sind im Frauen-EM Viertelfinale Deutschland Österreich die Rolle klar zugunsten der DFB-Elf verteilt. Zumal Voss-Tecklenburg auch wieder auf die zuletzt gesperrten Lena Oberdorf und Felicitas Rausch zurückgreifen kann. Darüber hinaus gibt es Hoffnung, dass Lea Schüller nach Corona-Infektion wieder mitwirkt.

Die Partie findet am Donnerstag im Stadium MK in London-Brentford statt. Der Anpfiff ertönt um 21.00 Uhr. Das Spiel Deutschland Österreich wird live in der ARD übertragen. Dann dürften auch wieder Millionen Zuschauer einschalten. Denn bislang bescherte der Siegeszug der deutschen Fußballerinnen bei der EM 2022 traumhafte Einschaltquoten. Über 8 Millionen Fans schalteten beim Sieg über Spanien ein, während es beim abschließenden Gruppenspiel gegen Finnland 5,76 Millionen Zuschauer waren.


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