Transfergerüchte: Köln & Mönchengladbach buhlen um Maina - Fohlen wollen Bebou

Gladbach, Köln und Wolfsburg mit Interesse an Hannover 96 Spielern

Bildquelle: Markus Unger from Vienna, Austria [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons (Bild bearbeitet)

Der 27. Spieltag der Fußball-Bundesliga war aus Sicht von Borussia Mönchengladbach nichts. Mit 1:3 verloren die Fohlen auswärts in Düsseldorf. Champions League adé? Es sind ja noch ein paar Spiele zu absolvieren und in der Zwischenzeit scheint sich Max Eberl auf dem Transfermarkt umzuschauen. Dies will zumindest die „Neue Presse“ erfahren haben.

Gleich zwei Spieler soll Gladbach dabei ins Visier genommen haben. Das Pikante dabei: Beide Akteure verdienen ihr Geld bei Hannover 96. Das Tabellenschlusslicht hat noch Chancen auf den Klassenerhalt und aktuell sicherlich andere Sorgen, als sich mit dem Verkauf seiner Spieler zu beschäftigen. Der Konkurrenz dürfte das egal sein und so schielen einige Klubs in Richtung Hannover. Beginnt bald der Ausverkauf?

Linton Maina bei Gladbach und Köln im Visier

Aus Gladbacher Sicht wäre wohl Linton Maina interessant. Der 19-jährige gehört zum Tafelsilber der Hannoveraner, auch wenn Maina seine erste Bundesligasaison absolviert und noch sehr jung ist. In einer Mannschaft, die sehr verunsichert auftritt, sticht der der Mittelfeldspieler dennoch hervor. Der gebürtige Berliner, der das Kicken beim SV Empor Berlin gelernt hat und sich den Feinschliff in Hannover holte, als er in die dortige U17 wechselte, ist nicht nur für die Fohlen sehr interessant.

Auch der 1. FC Köln hat Interesse angemeldet, wie das Blatt berichtet. Demnach habe man am Geißbockheim starkes Interesse den U20-Nationalspieler zu verpflichten. Günstig dürfte er weder für die Kölner noch für Borussia Mönchengladbach werden, denn der Vertrag des Mittelfeldspielers läuft noch bis 2022. Bei einem Marktwert von rund 4,5 Millionen Euro, kann man sich ausdenken, dass Hannover 96 einiges für das Talent verlangen wird.

Ihlas Bebou ebenfalls bei den Fohlen im Gespräch - 15 Mio. Ausstiegsklausel

Hannover 96 selbst will sein Talent eigentlich nicht veräußern, aber sollte der Abstiegsfall eintreten, so ist der Klub gezwungen, Transfererlöse zu erzielen. Die Rede ist hierbei von rund 18 Millionen Euro Miese, die der Klub in dieser Saison erzielte. Hannover 96 braucht frisches Kapital, um auch in der nächsten Saison eine schlagfertige Truppe auf den Rasen stellen zu können. Wahrscheinlich ist, dass die Niedersachsen nächstes Jahr in der 2. Liga spielen, wenn nicht noch ein Wunder geschieht.

 

 

Neben Linton Maina hat Borussia Mönchengladbach wohl auch Ihlas Bebou auf dem Zettel. Der Togoer kann den Verein verlassen und muss nicht zwingend bei Hannover 96 bleiben, da in seinem Vertrag eine Ausstiegsklausel in Höhe von 15 Millionen Euro verankert ist. Die Transfermarkt Gerüchteküche brodelt auch in diesem Fall sehr stark, denn auch Bebou gilt als Stammspieler des Klubs, auch wenn er aktuell verletzungsbedingt ausfällt (Sehnenriss).

Wolfbsurg denkt über Bebou nach - Ausverkauf bei Hannover 96?

Der 24-jährige Linksaußen ist flexibel im Angriff einsetzbar. Sowohl auf der rechten Seite als auch im Sturmzentrum wäre Bebou gut aufgehoben. Allerdings soll nicht nur Borussia Mönchengladbach an Ihlas Bebou dran sein, sondern auch der VfL Wolfsburg. Es wird also interessant zu beobachten sein, für welchen Klub sich der Angreifer entscheiden wird.

Bebou könnte bei den Fohlen sowohl den Mittelstürmern Plea, Drmic, Villalba und Müsel Druck machen, aber auch Herrmann und Traoré müssten um Einsatzzeiten bangen, wenn Ihlas Bebou zu den Gladbachern wechseln würde. Hannover 96 dürfte den Offensivspieler sicherlich nur schwer halten können, wenn der Abstieg in die 2. Liga erfolgen sollte.