Transfergerüchte: Plant HSV die Transfers von Kinsombi und Klement?

Konsombi und Klement im Visier des HSV

Bildquelle: Carolus requiescat [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons (Bild bearbeitet)

Beim Bundesliga-Absteiger Hamburger SV hat man sich in diesem Transferfenster noch zurückgehalten, was Neuverpflichtung betrifft. Das könnte sich aber schnell ändern, wie das „Hamburger Abendblatt“ herausgefunden haben möchte. Demnach könnte es sogar zu einem Doppelschlag auf dem Transfermarkt kommen.

Dabei soll es aber nicht um Wintertransfers gehen, sondern um zwei Verpflichtungen, die erst im Sommer greifen sollen. Der Spitzenreiter der 2. Liga greift nach Philipp Klement und nach David Kinsombi, die eine fantastische Hinrunde im Unterhaus absolviert haben. Einer von ihnen soll Angaben zufolge Philipp Klement sein, dem der Schritt in die Bundesliga zugetraut wird. Der 26-jährige steht aktuell beim SC Paderborn unter Vertrag und hat bereits kürzlich die Aufmerksamkeit eines Bundesligisten auf sich gezogen.

Wir berichteten bereits über das Interesse vom FC Schalke 04 an Philipp Klement, der das Offensivspiel der Knappen bereichern soll. Nun steigt also auch der Hamburger SV in den Poker ein. Der Zehner konnte in 17 Partien (alle über die vollen 90 Minuten) satte 10 Tore und 6 Torvorlagen für sein Team beisteuern. Das weckt natürlich Begehrlichkeiten bei der Konkurrenz.

Lediglich im Auswärtsspiel gegen den MSV Duisburg stand Philipp Klement nicht im Kader. Ansonsten ist er eine feste Größe beim SC Paderborn. Genau solch ein Spieler kann der Hamburger SV gut in seinen eigenen Reihen gebrauchen. Klement hat bei den Paderbornern noch einen Vertrag bis 2020 und wäre mit einem Marktwert von rund 2,5 Millionen Euro verhältnismäßig günstig zu haben, sofern er denn den Klub verlassen möchte.

Kinsombi im Sommer zum Hamburger SV?

Und auch bei David Kinsombi hält der ehemalige Bundesliga-Dino die Augen offen. Der Sechser räumt bei Holstein Kiel alles weg, was sich in den Weg stellt. Der 23-jährige ist zudem auch noch sehr torgefährlich, wie die Statistik beweist. 18 Partien, 4 Tore und 2 Torvorlagen – so seine Bilanz nach 18 Einsätzen. Und auch im DFB-Pokal konnte er einen Treffer in zwei Spielen erzielen. Mit David Kinsombi verfügen die Störche über einen äußerst talentierten Sechser, der zudem noch jede Menge Entwicklungspotenzial besitzt.

Der Hamburger SV hat auch hier scheinbar seine Fühler ausgestreckt, wenn man dem „Hamburger Abendblatt“ Glauben schenken darf. Ein Transfer von Kinsombi würde sogar Sinn machen, denn Orel Mangala ist lediglich vom VfB Stuttgart ausgeliehen und soll zu den Schwaben zurückkehren. In diesem Fall muss sich der HSV nach einem potenziellen Ersatz umschauen und der könnte mit Kinsombi gefunden worden sein.

David Kinsombi steht seit Sommer 2017 bei den Störchen unter Vertrag. Damals kam er ablösefrei vom Karlsruher SC und entwickelte sich bei Holstein Kiel permanent weiter. Sein Marktwert explodierte von 450.000 Euro auf aktuell 3 Millionen Euro. Nun könnte also im Sommer der nächste Schritt in seiner Karriere folgen. Sein Arbeitspapier ist noch bis 2021 datiert, sodass ein möglicher Transfer Kinsombis zum Hamburger SV nicht gerade günstig sein wird.

Hier stellt sich aktuell nur die Frage, wie die Rothosen diesen Transfer finanziell stemmen sollen, wenn Investor Kühne nicht aushelfen sollte. Beim Hamburger SV geht also die Suche nach finanziellen Lösungen weiter.


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