Transfergerüchte: Flieht Weigl vom BVB zur AS Rom? Bremen buhlt um Tomiyasu

Spielt Julian Weigl künftig im Stadio Olimpico der AS Rom?

Bildquelle: Gaúcho [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons (Bild bearbeitet)

Julian Weigl schiebt angesichts seines Reservistenstatus bei Borussia Dortmund ordentlich Frust. Das will sich wohl die AS Rom zunutze machen und den Mittelfeldstrategen im Winter ausleihen. Zudem sorgt Werder Bremen für ein Transfergerücht. Die kriselnden Hanseaten strecken angeblich ihre Fühler nach dem japanischen Verteidiger Takehiro Tomiyasu vom VV St. Truiden aus und sollen bereits eine Millionen-Offerte vorgelegt haben.

Julian Weigl ist beim BVB einer der großen Verlierer seit der Amtsübernahme von Lucien Favre. Denn in den Plänen des Cheftrainers spielt der 23-Jährige keine große Rolle. Nur dreimal durfte Weigl in der Bundesliga mitwirken und sammelte dabei überschaubare 150 Spielminuten. Ansonsten schmort der zentrale Mittelfeldspieler, der einst als größtes deutsche Mittelfeldtalent gehandelt wurde, auf der Bank oder Tribüne. Insgesamt 379 Pflichtspielminuten stehen bislang erst zu Buche.

AS Rom will Weigl im Winter ausleihen

Mit den Neuzugängen Axel Witsel und Thomas Delaney wurden dem fünfmaligen Nationalspieler im Sommer starke Konkurrenten vor die Nase gesetzt, an denen Weigl nicht vorbeikommt. Dass dem Rechtsfuß die aktuelle Situation bei Borussia Dortmund überhaupt nicht schmeckt, ist naheliegend. Nun könnte sich für Julian Weigl bei der AS Rom eine Option ergeben. Denn die italienische Hauptstadtklub will den Ballverteiler von seinem Bankdrücker-Dasein befreien und in die Ewige Stadt lotsen.

Wie das Portal „Calciomercatoweb“ berichtet, schwebt der Roma ein Leihgeschäft vor, welches derzeit geprüft wird. Der Champions League-Teilnehmer belegt in der Serie A derzeit nur den 7. Rang und will im Winter personell nachrüsten. Vielleicht mit Weigl? Dieser steht bei der Giallorossi schon seit einiger Zeit auf dem Zettel. Der Spielgestalter selbst ist dem Bericht zufolge aufgrund seiner sportlichen Lage in Dortmund auch offen für einen Tapetenwechsel. Zumal es für Weigl seit dem Weggang von Thomas Tuchel vor eineinhalb Jahren kontinuierlich bergab ging. Um seine ins Stocken geratene Karriere wieder neuen Schwung zu verleihen, wäre ein Wechsel nicht die schlechteste Lösung.

BVB will Weigl nicht abgeben

Allerdings scheint Borussia Dortmund kein Interesse zu haben, Weigl abzugeben. BVB-Sportdirektor Michael Zorc erteilte Transfergerüchten um den Mittelfeldprofi hinsichtlich eines Winterwechsels erst kürzlich eine klare Abfuhr, da die Qualität im Kader weiter hochgehalten werden soll. Einzig Spielern ohne jegliche Perspektive wie Sebastian Rode, Jeremy Toljan oder Shinji Kagawa können die Schwarz-Gelben in der kommenden Transferperiode verlassen. Dieser Kategorie ist Julian Weigl (noch) nicht zuzuordnen.

Werder Bremen bietet für Japan-Verteidiger Tomiyasu

Bei Werder Bremen ist nach dem bärenstarken Saisonstart ordentlich Sand ins Getriebe gekommen. Vier der letzten fünf Ligaspiele gingen verloren und dabei nur ein mageres Pünktchen geholt. In der Tabelle sind die Grün-Weißen, die das Erreichen des Europapokals als Saisonziel vorausgegeben haben, auf den 9. Platz abgerutscht. Dass es noch bis zum Ende der Hinrunde nach oben geht, ist nicht zu erwarten. Schließlich warten nach dem anstehenden Heimspiel gegen Kellerkind Fortuna Düsseldorf dicke Brocken wie Borussia Dortmund, Hoffenheim und RB Leipzig. Statt mit Siegwetten auf Bremen wird man im Casino Österreich Online bessere Aussichten auf stattliche Gewinne haben.

Angesichts der Talfahrt haben sich die Klubverantwortlichen an der Weser offenbar dazu entschieden, sich im Winter nach neuem Personal umzuschauen. In diesem Zusammenhang bringt die „Bild“ Takehiro Tomiyasu vom VV St. Truiden ins Gespräch. Und der Flirt von Werder Bremen mit dem talentierten Innenverteidiger scheint schon ordentlich Temperatur aufgenommen zu haben, sollen die Grün-Weißen dem Bericht zufolge doch ein 6 Millionen Euro schweres Angebot beim belgischen Erstligisten für den 20-jährigen Japaner eingereicht haben. Allerdings erfolglos.

St. Truiden verlangt 10 Mio. für Tomiyasu

VV St. Truiden, aktuell starker Fünfter in der Jupiler Pro League, haben Tomiyasu ein Preisschild von 10 Millionen Euro umgehangen - jedoch frühestens für einen Sommertransfer. Im Januar wollen die Belgier den zentralen Abwehrspieler mit dem Gardemaß von 1,88 Metern nicht abgeben. Schließlich ist Takehiro Tomiyasu eine unantastbare Stammkraft. In alle bisherigen 17 Ligaspiele stand der zweifache Nationalspieler stets über die vollen 90 Minuten auf dem Platz und beeindruckt mit konstant starken Leistungen. Dabei erzielte er auch einen Treffer.

Ob Takehiro Tomiyasu im Winter zu Werder Bremen stößt, bleibt abzuwarten. Fakt ist, dass der Abwehrriegel der Norddeutschen alles andere als stabil ist und Verstärkung gebrauchen könnte. Das belegen 22 Gegentore nach 13 Bundesligapartien, nur fünf Teams haben mehr Treffer kassiert. Will sich der SVW die Dienste von Tomiyasu sichern, muss das Angebot aber deutlich aufgestockt werden. Zumal der Youngster noch bis 2021 vertraglich bei VV St. Truiden gebunden ist. Diese schnappen sich das Abwehrjuwel erst im vergangenen Januar von seinem japanischen Jugendklub Avispa Fukuoka.