Gesunde Weihnachten: Tipps & Tricks zum gesunden Naschen und Essen

Tricks und Tipps gesundes Weihnachtsessen

Bildquelle: Ruth Hartnup from Vancouver, Canada [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons (Bild bearbeitet)

Zur Weihnachtszeit wird traditionell viel geschlemmt! Überall lauern die leckeren Kalorienfallen: Plätzchen, Christstollen, gebrannten Mandeln hier, ein bisschen Glühwein da und natürlich auch in Form üppiger Speisen an den Adventssonntagen und dem Festtagsmenü am Heiligen Abend. Das Ergebnis ist bekannt: Nach Weihnachten zeigt die Waage ein paar Pfunde mehr an. Doch es gibt ein paar weihnachtliche Ernährungstipps, mit denen das böse Erwachen erspart bleibt. Welche? Das verrät folgender Ernährungsratgeber!

Fangen wir gleich mit dem Festessen an Weihnachten an. Bei einem klassischen Weihnachtsmenü mit Gänsebraten sowie Vor- und Nachspeisen kommen inklusive Getränke schnell 1.500 Kalorien zusammen. Dies lässt sich relativ leicht umgehen.

Gesundes Weihnachtsessen: Pute oder Fisch statt Gans

Wer eine kalorienarme und gesunde Alternative zur zweifelsfrei unfassbar leckeren, aber leider auch sehr fettigen Gans sucht, findet diese in einem Putenbraten! Aber auch Fisch, der in vielen Haushalten am Heiligen Abend ohnehin auf dem Tisch landet, ist hervorragend geeignet. Idealerweise im Ofen gegart. Hierfür bieten sich allen voran Forelle, Zander, Lachs oder Makrele an. Wer sich die Weihnachtsgans unter keinen Umständen nehmen lassen will, aber zugleich seine Strandfigur im Hinterkopf hat, ist gut beraten, zumindest auf die Haut zu verzichten. Diese enthält das meiste Fett. Am besten wird die Haut noch vor dem Gang in den Ofen entfernt.

Sehr gutes Kalorien-Einspar-Potenzial an Weihnachten liefern außerdem noch die Beilagen und Saucen. So können statt Kroketten beispielsweise Reis als leichte Beilage zum Einsatz kommen. Darüber hinaus lassen sich für kalorienreiche Sahnesaucen auch deutlich gesündere und fettärmere Varianten finden.

Vorspeise und Nachtisch an Weihnachten auf dem Prüfstand

Zum Auftakt des Festtagsmenü kann außerdem ein Salat oder kalorienarme Suppe serviert werden. Damit lässt sich der erste Hunger stillen. Mit einem Glas Wasser vor dem Hauptgang lässt sich außerdem noch der erste Heißhunger gut und effektiv bändigen!

Beim Nachtisch des Weihnachtsessens lassen sich derweil ganz einfach und im großen Stil zusätzlichen Kalorienfallen aus dem Weg gehen. Wer an Weihnachten auf seine Figur achtet, sollte die Finger von fett- und zuckerhaltigen Leckereien die Finger lassen, in denen insbesondere Schokolade die Hauptrolle spielt. Zum Beispiel wie dem Klassiker Mousse au Chocolat. Wie wäre es stattdessen mit einem Früchtequark? Oder einem frischen, gesunden Obstsalat?

Wer langsam isst, isst weniger

Ein ganz allgemeiner Ratschlag, den sich alle figurbewussten an Weihnachten unbedingt merken sollten, lautet: Zeit nehmen beim Essen! Auf diese Weise lässt sich das Sättigungsgefühl recht gut und zuverlässig „austricksen“. Nach Beginn des Essens dauert es rund 15 bis 20 Minuten, ehe das Sättigungsgefühl einsetzt. Wer langsam und entspannt ist und sich zwischen den einzelnen Gängen noch eine kleine Pause gönnt, verhindert, dass übermäßig viel gegessen wird.

 

 

Wer sich die köstliche Weihnachtsgans am 24. Dezember nicht entgehen lassen will, kann natürlich auch in der Adventszeit mit recht einfachen Tipps und Tricks den lauernden Kalorienfallen entgehen.

Gesunde Weihnachtsplätzchen: So geht’s

Glühwein, der pro Tasse mehr als 200 Kalorien enthält, kann teilweise oder vollständig durch einen heißen Orangensaft oder Früchtetee ersetzt werden. Auch beim Backen vom Plätzchen, die rund zu Weihnachten ein Muss sind, lassen sich ohne großen Aufwand Kalorien einsparen. Bei den Zutaten lässt sich beispielsweise Weizenmehl sehr gut durch Vollkornmehl ersetzen, welches vitaminreicher ist und Ballaststoffe enthält. Apropos Ballaststoffe: Ratsam ist, beim Plätzchenbacken auf Haferflocken oder Trockenobst zurückzugreifen, da diese sehr ballaststoffreich sind. Das wiederum kommt der Verdauung zugute.

Außerdem kann ruhigen Gewissens die im Rezept aufgeführte Zuckermenge reduziert werden. Erfahrungsgemäß sind die Plätzchen immer noch süß genug. Das Verzieren mit Zuckerguss oder Schokolade ist selbstverständlich auch nicht im Sinne der schlanken Taille. Eventuell sparsam damit umgehen oder gänzlich streichen.

Tipps für gesunde Weihnachtssnacks

Aber es gibt auch reihenweise Rezepte für gesunde Weihnachtskekse. Wie wäre es mit Dattelplätzchen? Oder ein Banane-Haferkeks? Ausprobieren lohnt sich. Zumal es im Internet haufenweise Anregungen und Ideen für gesunde Weihnachtssnacks gibt, die sich als Alternative für Dominosteine, Butterspritzgebäck und Co. anbieten. Zum Beispiel eine weihnachtliche Nussmischung. Eiweißreiche Nüsse wie Mandeln, Pistazien, Erdnüsse oder Cashews in der Pfanne oder im Backofen rösten und mit Zimt versehen.

 

 

Oder einfach mal Obstchips selbst machen. Hierfür das Lieblingsobst in dünne Scheiben / Streifen schneiden und ab in den Ofen. Sehr gesund, da sie keinen zusätzlichen Zucker enthalten und fettarm sind. Schmackhaft und gesund sind ferner selbstgemachte Süßkartoffel-Chips. Die dünnen Scheiben mit Öl bestreichen, nach Herzenslust würzen (z.B. Paprika, Curry) und bei 170 Grad für 15 Minuten in den Ofen schieben.

Totales Schlemm-Verbot an Weihnachten muss nicht sein

Für das gesunde Naschen während der Weihnachtszeit ist Obst vermehrt Aufmerksamkeit zu schenken. Statt süße Klassiker hin und wieder auch mal zur Orange, Mandarine, Kiwi, Litschi oder Aprikose greifen. Wer die süßen Leckereien nicht gänzlich streichen will oder kann, findet hingegen in Pfeffernüssen oder Magenbrot (ein Lebkuchengebäck) kalorienärmere Weihnachtssnacks.

Doch an Weihnachten solltet ihr was das Schlemmen betrifft, nicht zu streng mit euch sein. Ein totales Verbot der beliebten Kalorienbomben muss nicht sein. Viel ist schon damit erreicht, wenn die klassischen Leckereien in Maßen und langsam genossen werden! Wird zudem während der Feiertage regelmäßig an der frischen Luft spazieren gegangen, ist das schon die halbe Miete! In diesem Sinne ein frohes Fest!


Ernährungsratgeber

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