Transfergerüchte: BVB flirtet mit Timo Werner! Wechselt Rode zum VfB Stuttgart?

BVB plant wohl den Einstieg in den Poker um Timo Werner

Bildquelle: Granada [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons (Bild bearbeitet)

Timo Werner gehört zu den heißbegehrtesten deutschen Stürmern! Nun soll auch Borussia Dortmund den gefragten Torjäger von RB Leipzig auf dem Radar haben. Ist ein Wechsel realistisch? Sebastian Rode könnte den BVB hingegen, wo der Mittelfeldakteur ohnehin auf der Abschussliste steht und keine Perspektive mehr hat. Neue Transfergerüchte kursieren: Zieht es Rode im Winter zum VfB Stuttgart?

Obwohl die treffsicher Offensive von Borussia Dortmund ein Feuerwerk nach dem anderen abfackelt, wie allein schon satte 33 Tore nach elf Spieltagen in der Bundesliga bestätigen, halten die Westfalen weiter Ausschau nach einem neuen Angreifer.

Werner hat nur noch bis 2020 Vertrag

Zumal der BVB abgesehen von Barca-Leihgabe Paco Alcacer, der mit großer Sicherheit über die Saison hinaus bei den Schwarz-Gelben bleiben wird, keinen weiteren echten Mittelstürmer höchster Güte im Kader hat. Kurbelt Timo Werner den Konkurrenzkampf in Dortmund künftig weiter an? Laut der Sport Bild“ ist der 22-Jährige von RB Leipzig ein Thema im Signal-Iduna-Park und die Sachsen sollen mit einer baldigen Vorstoß der Borussia rechnen. Werner, der am Montag beim 2:2 der deutschen Nationalmannschaft gegen die Niederlande traf, hat in Leipzig nur noch Vertrag bis 2020.

Werner als Pulisic-Nachfolger zum BVB?

Die Roten Bullen sind zwar um eine Verlängerung mit dem pfeilschnellen Rechtsfuß bemüht, allerdings halten sich Werner und sein Berater Karlheinz Förster diesbezüglich zurück. Zumal der 23-malige Nationalspieler, der dem Bericht zufolge aktuell ein Bruttojahresgehalt von 3,5 Millionen Euro in Leipzig kassieren soll, um seinen Stellenwert und das Interesse anderer Topklubs an seiner Person weiß. Neben dem BVB gilt allen voran der FC Bayern als heißer Kandidat im Werner-Poker, wo er mittelfristig Robert Lewandowski beerben könnte. Zudem sollen auch Real und Atletioc Madrid ein Auge auf den gebürtigen Stuttgarter haben, gleiches gilt für den FC Chelsea und Manchester United aus der Premier League.

Angesichts der namhaften und finanzstarken Konkurrenz, dürfte es für Borussia Dortmund schwierig werden, Timo Werner zu verpflichten. Dennoch ist ein Transfer keinesfalls ausgeschlossen. Allen voran wenn Christian Pulisic den aktuellen Tabellenführer nach der Saison verlassen sollte. Der Flügelflitzer, dessen Arbeitspapier ebenfalls nur bis Ende Juni 2020 datiert ist, liebäugelt seit geraumer Zeit mit einem England-Wechsel. Werner, der auch auf den offensiven Außenbahnen eingesetzt werden kann, wäre ein mehr als adäquater Ersatz.

Zukunft von Timo Werner offen

Derzeit steht hinter der Zukunft von Timo Werner ein dickes Fragezeichen und es darf weiterhin mit Transfergerüchten gerechnet werden. Dem Stürmer, der in der laufenden Saison in 14 Pflichtspielen acht Tore erzielte, stehen viele Türen offen. Ein Wechsel zu einem absoluten Topklub erscheint wahrscheinlich, wenngleich RB Leipzig einzig noch im kommenden Sommer eine Ablöse einstreichen könnte, die angesichts eines Marktwertes von 60 Millionen Euro auch sehr ordentlich ausfallen dürfte. Andererseits könnte Werner 2020 ablösefrei wechseln. Auf der anderen Seite ist aber auch ein Verbleib bei den Sachsen alles andere als ausgeschlossen. Zumal in der nächster Saison Julian Nagelsmann als RB-Coach fungiert, auf den sich Werner bereits freuen soll. Allerdings dürfte der Nationalstürmer seine Zukunft auch davon abhängig machen, ob sich Leipzig für die Champions League qualifiziert.

VfB Stuttgart an Rode dran?

Derweil könnte sich der VfB Stuttgart im Winter bei Borussia Dortmund bedienen. Die Schwaben sollen ihre Fühler nach Sebastian Rode ausgestreckt haben, wie die „Sport Bild“ weiter vermeldet. Beim BVB ist der zentrale Mittelfeldspieler gänzlich außen vor und spielt überhaupt keine Rolle mehr. Unter Trainer Lucien Favre kam Rode, der immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen wurde, noch nicht einmal zum Einsatz. Wenn überhaupt, darf der 28-Jährige, der sein letzten Bundesligaspiel im Mai 2017 absolvierte, in der zweiten Mannschaft ran. Rode zählt in Dortmund aber weiterhin zu den Großverdienern, entsprechend will der Revierklub den 1,79 Meter großen Rechtsfuß schnellstmöglich von der Gehaltsliste streichen und dürften sich auch für einen ablösefreien Transfer bereiterklären.

Ein Deal mit dem abstiegsgefährdeten VfB Stuttgart scheint grundsätzlich möglich. Mit seiner Erfahrung und Zweikampfstärke könnte der ehemalige Frankfurt- und Bayern-Profi der wackligen Defensive der Schwaben wieder zu mehr Stabilität verhelfen, wenngleich aber auch einige Aspekte gegen einen Rode-Wechsel sprechen. Zum einen ist auch dem VfB die große Verletzungsanfälligkeit des Mittelfeldkämpfers bewusst, wobei die Stuttgarter in dieser Saison ohnehin vom Verletzungspech geplagt sind. Zum anderen müsste Rode zu erheblichen Gehaltseinbußen bereit sein. Denkbar wäre daher auch ein Leihgeschäft, bei dem Dortmund einen Teil des Gehalts von Rode, der noch einen gültigen Kontrakt bis 2020 hat, übernimmt.