3. Liga: Abstiegsangst und Kampf um den Aufstieg

Endspurt in der 3. Liga. Nach 28 Spieltagen geht der Kampf um die Aufstiegs- und gegen die Abstiegsplätze in die heiße Endphase. Während der 1.FC Heidenheim und RB Leipzig den Aufstieg vor Augen haben, streiten sich noch drei Teams um den Relegationsplatz. Ab dem 8. Platz sind die Augen der Teams mehr oder weniger nach unten gerichtet. Die 3. Liga bietet Spannung wie nie zuvor.

Der 1.FC Heidenheim (62 Punkte) und RB Leipzig (55) dürfen mit den Planungen für die 2. Liga beginnen. Heidenheim ist angesichts eines 12-Punkte-Vorsprungs auf den Relegationsplatz so gut wie durch, auch wenn es zuletzt zwei sieglose Spiele gab.

Die Elf von FCH-Trainer Frank Schmidt präsentierte sich über die gesamte Saison einfach zu konstant und kampfstark, als das da noch etwas schiefgehen könnte. Spannender ist dagegen, ob Aufsteiger RB Leipzig den Heidenheimern noch den Meistertitel streitig machen kann. Dank einer Siegesserie von fünf Spielen konnten die Roten Bullen zum Spitzenführer aufholen und werden wohl den Durchmarsch in die 2. Liga perfekt machen – auch wenn noch zehn Spieltage zu absolvieren sind.

Im Kampf um den Relegationsplatz hat derzeit Darmstadt 98 (50) die besten Karten, die sieben Punkte mehr auf dem Konto haben als die Konkurrenz aus Osnabrück und Rostock. Sollte Darmstadt im anstehenden direkten Duell bei Hansa Rostock triumphieren, wäre eine Vorentscheidung gefallen. Doch bei der Kogge will man trotz zuletzt schwacher Auftritte vor heimischem Publikum den Dreier einfahren, um weiter vom Aufstieg träumen zu können. Der Kampf um den Relegationsplatz verspricht somit Spannung.

Doch noch größer ist die Spannung im Tabellenkeller der 3. Liga. Mit Wacker Burghausen (25) und dem 1.FC Saarbrücken (25) zieren zwei Teams das Tabellenende, die sieben Punkten Rückstand auf das rettende Ufer haben. Am Samstag könnte dabei eine Vorentscheidung fallen, zumal Burghausener mit der SpVgg Unterhaching (32) einen direkten Abstiegskonkurrenten zum Schicksalsspiel empfängt.

Unterhaching mit schlechten Karten im Klassenverbleib

Der SpVgg Unterhaching liegt derzeit auf dem 18. und somit dritten Abstiegsplatz. Ob die SpVgg noch den Abstieg verhindern kann, darf bezweifelt werden, läuft doch die Rückrunde alles andere als zufriedenstellend. So konnten aus den letzten sieben Spielen gerade einmal vier Punkte eingefahren werden und in der Tabelle wurde Unterhaching bis auf den 18. Platz durchgereicht.

Aber eigentlich muss noch die halbe Liga um den Klassenverbleib zittern. Denn selbst der Hallesche FC (38) auf dem 8. Rang hat lediglich magere sechs Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. In Sicherheit kann sich zehn Spieltage vor Schluss noch keine Mannschaft wiegen.


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