Spandau 04 souverän - Auch Duisburg & Waspo Hannover verteidigen weiße Weste

Spandau 04, ASC Duisburg & Waspo Hannover sind in der DWL weiter das Maß aller Dinge

Bildquelle: Tasnim News Agency CC BY-SA 4.0 [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons (Bild bearbeitet)

Die drei deutschen Ausnahmeteams der Gruppe A in der Wasserball Bundesliga haben sich auch am Wochenende schadlos gehalten und ihre weißen Westen verteidigt. Während das Nachbarschafts-Duell mit OSC Potsdam für die Wasserfreunde Spandau 04 nicht mehr als ein Trainingseinheit mit Wettkampfcharakter war, tat sich der ASC Duisburg bei seinen Partien etwas schwerer. Auch Titelverteidiger Waspo 98 Hannover hat bei seiner Pflichtaufgabe ein wenig Mühe.

Am 3. Bundesliga-Spieltag der DWL haben sich die Wasserfreunde Spandau 04 keine Blöße gegeben und den dritten Sieg eingefahren. In Schöneberg wurde der OSC Potsdam leicht und locker mit 18:3 in die Schranken gewiesen. Für die Potsdamer, die als Kooperationspartner der Spandauer fungieren und deren beste Talente dank Zweitspielrecht auch für den deutschen Rekordmeisters ins Wasser dürfen, war es das erwartet aussichtslose Unterfangen.

Spandau 04 macht kurzen Prozess

Bereits zur Halbzeit lag Spandau 04 mit 12:0 in Front und ließ mit seiner offensiven Pressdeckung den OSC Potsdamer kaum gefährlich vors Tor kommen. Nach dem Wechsel ließen es die Wasserfreunde aber deutlich ruhiger angehen und schalteten ein paar Gänge zurück. Wenngleich der letztliche Kantersieg zu keinem Zeitpunkt in Gefahr geriet. Doch die WF Spandau hatten den Fokus bereits auf das anstehende Match in der Champions League gerichtet, wo man mit zwei knappen Pleiten gestartet war und nun ausgerechnet am Mittwoch beim Titelverteidiger und -favoriten Olympiakos Piräus zum Siegen verdammt ist, wenn die Chancen auf das Erreichen der Finalrunde aufrechterhalten bleiben sollen. Daher gönnte Spandau-Trainer Petar Kovacevic einigen Leistungsträger wie Matio Cuk, Nikola Dedovic und Remi Suadadier eine Verschnaufpause.

ASC Duisburg nach Doppel-Sieg Erster - Waspo mit viel Mühe

In der Achter-Tabelle der Gruppe A sind die Wasserfreunde Spandau mit 6:0 Punkten und +45 Toren Zweiter und eines von drei verlustpunktfreien Teams. Vom Spitzenplatz grüßt der ASC Duisburg (8:0, +30 Tore), der am Wochenende gleich doppelt im Einsatz war. Am Samstag setzten sich die Duisburger daheim mit 14:10 gegen den SSV Esslingen durch, am Sonntag wurde ebenfalls vor heimischer Kulisse die SG Neukölln Berlin mit 13:7 nach Hause geschickt.

Auf dem 3. Platz der Gruppe A rangiert Waspo 98 Hannover (6:0, 21:6 Tore). Der Meister gastierte beim SSV Plauen und hatte mit dem krassen Außenseiter beim 14:9-Auswärtssieg mehr Mühe als gedacht. In ihrem ersten Heimspiel legten die Hausherren engagiert und stark los und  gingen mit 2:0 in Front. In der Folge hielten die SSV-Akteure ihre Fehlerquote gering und mit dem haushohen Favoriten gut mit. Bis Mitte des zweiten Spielabschnittes befanden sich die Plauener angesichts von nur zwei Toren Rückstand in Schlagdistanz zu Waspo 98, die über das gesamte Spiel nicht richtig auf Betriebstemperatur kamen. Allen voran Gianmarco Serio war glücklich, dass er am Ende nicht mehr als 14 Gegentore schlucken musste: „Ich habe in den vergangenen beiden Spielen 42 Treffer kassiert, da ist man dann irgendwann mal demotiviert. Aber heute war es nicht so schlimm“, erklärte Plauens Schlussmann gegenüber der „FreiePresse“.

In einer weiteren Partie am Wochenende trennten sich Aufsteiger Duisburg 98 und die SG Neukölln mit 5:5-Unentschieden. Für die Gastgeber war es im vierten Spiel der erste Punktgewinn, die Neuköllner haben derweil je zwei Remis und Niederlagen zu Buche stehen.

White Sharks ringen Ludwigsburg nieder

In der Gruppe B der Wasserball Bundesliga konnten derweil die White Sharks Hannover im vierten Spiel den vierten Sieg bejubeln. Doch der 10:9-Sieg im Spitzenspiel über Verfolge SV Ludwigsburg war ein hartes Stück Arbeit. Denn die Gästen erwischten zunächst den deutlich besseren Start und entschieden das erste Viertel überraschend mit 4:1 zu ihren Gunsten. Aber dank einer Leistungssteigerung konnte der große Aufstiegsfavorit noch zu einer erfolgreichen Aufholjagd blasen. Mit 3:2, 3:2 und 3:1 wurden die folgenden drei Viertel gewonnen und somit das Spiel in der Summe knapp gewonnen und dem SVL zugleich die erste Saisonpleite beigefügt. Damit haben die Hannoveraner (8:0, +27 Tore) den 1. Platz in der Gruppe B weiter vor Ludwigsburg (4:2, +19 Tore) gefestigt.

 

Die weiteren Partien des 3. Spieltags förderten gleich zwei Unentschieden zu Tage. Jeweils mit 8:8 trennten sich am Samstag der SV Krefeld 72 und SC Wedding Berlin, die zwischenzeitlich 4:8 im Hintertreffen lagen, sowie die SGW Köln und der SV Bayer Uerdingen.


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