3. Liga: Heidenheim vor Aufstieg - Letzte Chance für Saarbrücken

Mit dem 30. Spieltag geht die Saison in der 3. Liga an diesem Wochenende endgültig in die heiße Phase. Gerade an der Tabellenspitze scheint zwar bereits eine Vorentscheidung gefallen zu sein, doch noch können weder Spitzenreiter 1. FC Heidenheim noch der zweitplatzierte RB Leipzig sicher für die 2. Bundesliga planen.

Nach drei sieglosen Spielen mit nur zwei Punkten hat Heidenheim aber nach wie vor die besten Karten im Aufstiegsrennen und kann seinen Vorsprung von drei Punkten auf den dritten Platz mit einem Sieg gegen den Tabellenvorletzten Wacker Burghausen aus eigener Kraft verteidigen.

RB Leipzig hat vier Zähler weniger auf dem Konto und muss bei der SpVgg Unterhaching ran, die nach dem Absturz der letzten Wochen die Reißleine gezogen hat und nun hofft, mit Ex-Nationalspieler Christian Ziege als neuem Trainer die Wende zu schaffen. Mit einem Sieg könnte Haching in jedem Fall an der zweiten Mannschaft des VfB Stuttgart in der Tabelle vorbeiziehen, die bereits am Freitagabend gegen den SV Wehen Wiesbaden mit 1:2 den Kürzeren gezogen hat.

Vermutlich schon die letzte Chance im Tabellenkeller hat Schlusslicht 1. FC Saarbrücken. Die Saarländer, die mit acht Punkten Rückstand ans rettende Ufer in den Spieltag gehen, sind beim drittplatzierte SV Darmstadt 98 praktisch zum Siegen verdammt. Darmstadt dagegen kann Rang drei festigen und vielleicht sogar noch an die beiden direkten Aufstiegsplätze schnuppern, sollten sich Heidenheim und Leipzig noch den einen oder anderen Ausrutscher erlauben.

Der Vorsprung der Lilien auf den vierten Platz und Wehen Wiesbaden, das seine Partie bereits absolviert hat, ist mit acht Punkten jedenfalls schon komfortabel, weshalb die Mannschaften auf den Plätzen wie der FC Hansa Rostock (gegen den MSV Duisburg) und der VfL Osnabrück (gegen Rot-Weiß Erfurt) kaum mehr Hoffnung auf die Relegation haben.

Die halbe Liga bangt

Für den Großteil der Liga geht es ohnehin darum, in erster Linie die für den Klassenerhalt nötigen Punkte einzufahren. Ab Erfurt auf dem neunten Platz geht der Blick bei allen Klubs überwiegend nach unten. Den positiven Trend der letzten Wochen fortsetzen und sich endgültig von den Abstiegssorgen befreien will sich Preußen Münster, das beim kriselnden SSV Jahn Regensburg ran muss.

Im Ostderby treffen derweil mit dem Chemnitzer FC und dem Halleschen FC zwei weitere Klubs mit aufsteigender Tendenz direkt aufeinander. Reichlich Spannung verspricht außerdem das Aufsteigerduell zwischen der SV Elversberg und Holstein Kiel, die beide noch mitten im Abstiegskampf stecken.

Bereits am Freitagabend trennten sich die zweite Mannschaft von Borussia Dortmund und die Stuttgarter Kickers mit 1:1. Die Zweite des BVB gehört damit weiter zu den gefährdeten Teams, während die Kickers wohl schon für ein weiteres Jahr in der 3. Liga planen können.


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