Transfergerüchte: Bor. Mönchengladbach beobachtet N. Stark & W. Anton

Wildert Bor. Mönchengladbach im Sommer in der Bundesliga?

Bildquelle: By Sven Mandel [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons (Bild bearbeitet)

Tabellenplatz 3 in der Bundesliga steht Borussia Mönchengladbach gut zu Gesicht. Auch wenn man am Freitag mit einer 1:3-Niederlage aus Freiburg nach Hause kam, so steht das Team von Dieter Hecking sehr gut da. 17 Punkte aus 9 Partien zeugen von einem deutlichen Aufschwung, der auch nicht durch die Freiburg-Pleite in Gefahr geraten sollte.

Die Weichen für die nähere Zukunft möchte man selbstverständlich auch stellen. Allen voran müsste noch der Verbleib des Trainers diskutiert werden, denn der Vertrag des Übungsleiters läuft zum Saisonende aus. Hecking selbst hat sich beim „Wontorra – der Fußball-Talk“ in die Karten blicken lassen, was eine etwaige Vertragsverlängerung beträfe. Abgeneigt sind beide Seiten anscheinend nicht, wenn man die Worte Heckings wirken lässt.

 

„Es ist noch genügend Zeit vorhanden, aber dass das Gespräch in diesem Jahr noch kommen wird, das ist klar. Beide Seiten wollen Klarheit haben, wie es im Sommer weitergeht. Mit Verträgen im Dezember habe ich gute Erfahrungen gemacht.“, so Hecking gegenüber Sky.

Die Trainerfrage dürfte aber nicht die einzige Baustelle bei den Fohlen sein, die frühzeitig geschlossen werden sollte. Ferner möchte man sich auf dem Transfermarkt genauer umschauen und anscheinend die Defensive verstärken. Höchst wahrscheinlich wird dann im Sommer auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Einzelne Namen geistern jetzt schon durch den Blätterwald und so könnte Borussia Mönchengladbach in der Bundesliga wildern.

Der „Express“ mag herausgefunden haben, dass man gleich zwei Namen auf dem Zettel habe, die in Mönchengladbach von Interesse sein könnten. Auf der einen Seite handelt es sich dabei wohl um Niklas Stark, der bei Hertha BSC unter Vertrag steht. Mit Spielern aus Berlin hat man in der Vergangenheit ganz gute Erfahrungen sammeln können, wie das Beispiel Rafael zeigt.

Der Brasilianer wechselte nach vier Jahren von Hertha BSC zu Dynamo Kiew, kam dann zur Leihe zum FC Schalke 04 und wurde später von den Ukrainern für rund 5 Millionen Euro an die Gladbacher verkauft. Ein Jahr nach seinem Weggang aus der Bundesliga feierte der Stürmer also sein Comeback im Oberhaus des Fußballs.

Niklas Stark  & Waldemar Anton für die Innenverteidigung

Nun könnte mit Niklas Stark also ein weiterer „Berliner“ zu Borussia Mönchengladbach wechseln. Zumindest soll der Bundesligist den 23-jährigen Innenverteidiger, der auch auf der Sechs spielen kann, in den Fokus geraten sein. Bei Hertha BSC besitzt Stark jedoch einen Vertrag bis 2022 und sein Marktwert wird auf rund 20 Millionen Euro taxiert.

Waldemar Anton einer für Borussia Mönchengladbach?

Bildquelle: By Northside [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons (Bild bearbeitet)

Max Eberl müsste also viel Geld in die Hand nehmen, um den ehemaligen U21-Nationalspieler noch ´Gladbach zu lotsen. Fraglich, ob der Klub dies am Ende tatsächlich möchte. Beobachtet wird Stark jedoch weiterhin, wie es scheint. Beobachtet wird anscheinend auch Waldemar Anton, der ebenfalls mit seinen 22 Jahren noch recht jung ist und ebenfalls als Innenverteidiger aufgeboten werden kann.

Die 1,89m-Kante steht bei Hannover 96 bis 2021 unter Vertrag und wäre auch nicht viel günstiger als Niklas Stark zu haben sein. In beiden Fällen müsste die Bundesligakonkurrenz viel Geld auf dem Tisch legen, um die besagten Spieler von ihren Vereinen loszueisen!