Transfergerüchte: Bayern-Star James sehr begehrt! Gladbach-Juwel Cuisance zu PSG?

Heiß begehrt: Bayern-Star James Rodriguez wird bei 5 Topklubs gehandelt

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Gehen Bayern München und James Rodriguez nach der Saison getrennte Wege? In Spanien gibt es zur Personalie neue Transfergerüchte und der Spielmacher ist einem Abschied von der Säbener Straße nicht abgeneigt. Zudem könnte Borussia Mönchengladbach der Abflug von Mittelfeldtalent Michael Cuisance drohen. Eine heiße Spur führt zu Paris St. Germain, die sich im Winter einen neuen Sechser krallen wollen und auf das Fohlen-Juwel aufmerksam geworden sind.

Wie geht es mit James Rodriguez beim FC Bayern weiter? Im Sommer endet das auf zwei Jahre befristete Leihgeschäft mit Real Madrid, wobei die Münchner im Besitz einer Kaufoption sind. Für 42 Millionen Euro kann der FCB den Spielgestalter fest verpflichten. Bislang deutete alles darauf hin, dass von der Klausel Gebrauch gemacht wird und James auch über die Saison hinaus in München bleibt.

James unter Kovac kein Stammspieler

Aber offenbar ist das nicht unbedingt im Interesse des kolumbianischen Mittelfeldstars. Laut dem spanischen Portal „Don Balon“ vermisst James unter Neu-Trainer Niko Kovac die Wertschätzung, die er noch unter Carlo Ancelotti und Jupp Heynckes genoss. Fakt ist, dass der Zauberfuß in dieser Saison mit seinen Einsatzzeiten unzufrieden ist und er unter Kovac um einen Stammplatz kämpfen muss. Zuletzt schmorte der 27-Jährige in Mainz 90 Minuten auf der Bank und stand an den bislang neun Spieltagen der Bundesliga auch nur viermal in der Startelf. Bislang hat er zehn Pflichtspiele bestritten, durfte dabei aber nur einmal durchspielen.

Fünf Klubs an James interessiert

Dem Bericht zufolge soll James Rodriguez seinen Berater Jorge Mendes mit der Suche nach einem neuen Verein beauftragt haben. Über mangelndes Interesse muss sich der Edeltechniker nicht beschweren, sollen doch gleich fünf Klubs Interesse an seinen Diensten bekunden. Allen voran Juventus Turin streckt demnach seine Fühler nach dem Linksfuß aus und ködert mit einer lukrativen Offerte. Und mit seinem ehemaligen Real-Teamkollegen Cristiano Ronaldo hat der Offensivakteur einen prominenten Fürsprecher bei der Alten Dame. Zudem soll auch Real Madrid an einer Rückkehr interessiert sein. James würde die Königlichen – seinen absoluten Herzensklub – klar präferieren, macht seine Entscheidung aber zugleich davon abhängig, wer künftig als neuer Trainer beim spanischen Giganten inthronisiert wird.

Außerdem sollen auch der FC Arsenal und der FC Chelsea ein Auge auf James haben, genau wie der SSC Neapel. Bei den Italienern würde er auf seinen alten Lehrmeister und Ex-Bayern-Coach Carlo Ancelotti treffen. Allerdings hat der FC Bayern in Sachen James Rodriguez das letzte Wort. Sollte man jedoch ohne den Spielgestalter planen, könnten die Münchner zunächst die Kaufoption ziehen und James im Anschluss gewinnbringend weiterverkaufen.

PSG heiß auf Gladbachs Cuisance?

Auch bei Borussia Mönchengladbach könnte in naher Zukunft ein Mittelfeldspieler die Biege machen. Die Rede ist von Michael Cuisance, der nach Angaben der Zeitung „Le Parisien“ und dem für allgemein gut informierten Portal „parisunited.fr“ bei Paris St. Germain auf der Winter-Einkaufsliste stehen soll. Man habe auch schon Kontakt zum Management des 19-Jährigen aufgenommen, heißt es weiter. Bei der PSG wünscht sich Trainer Thomas Tuchel sehnlichst Verstärkung für das defensive Mittelfeld. Im Sommer verpasste es der französische Meister einen Nachfolger für Thiago Motta an Land zu ziehen, nun will man im Januar das Versäumte nachholen.

Für die Verpflichtung eines neuen Sechsers stehen Paris SG aber demnach höchstens 24 Millionen Euro, da man in der Modemetropole nach den zuletzt kostspieligen Transfer von Neymar und Kylian Mbappe auch streng auf die Einhaltung der Financial Fairplay-Vorgaben achten muss. Somit ist PSG auf Cuisance gestoßen. Dem Youngster konnte sich in der Vorsaison überraschend auf Anhieb in Gladbach etablieren, denen er sich im Sommer vom AS Nancy kommend anschloss, und brachte es auf stolze 25 Bundesliga-Einsätze, neun davon als Starter. Sein Marktwert kletterte auf 7,5 Millionen Euro und zudem wurde der Linksfuß mit einem neuen Vertrag bis 2023 belohnt.

Cuisance in Gladbach außen vor

Doch in dieser Spielzeit ist der französische U20-Nationalspieler noch nicht so richtig in Schwung gekommen und bislang stehen erst fünf Kurzeiteinsätze mit insgesamt 74 Spielminuten zu Buche. Zuletzt wurde Cuisance, der sich in einem Formtief befindet, von Trainer Dieter Hecking in der Bundesliga nicht einmal mehr in den Kader berufen. Allerdings ist es äußerst fraglich, ob der Youngster in aktueller Verfassung bei Paris SG bessere Aussichten auf mehr Einsatzzeiten hätte.

Dort hat Tuchel mit Marco Verratti und Adrien Rabiot zwei absolute Hochkaräter für das zentrale Mittelfeldzentrum, allerdings gibt es keine wirklich hochklassige Alternative. Zuletzt muss der eigentlich weitaus offensivere Julian Daxler an der Seite von Verratti aushelfen. Kann nun ausgerechnet Michael Cuisance den personellen Engpass in Paris stopfen? Dieser müsste sich in erster Linie mit den beiden Nachwuchskräften Antoine Bernede (19) und Christopher Nnkunku (20) um den Platz als erster Backup streiten.