Transfergerüchte: Schlägt der Bayern München gleich bei drei Spielern zu?

Bayern Münchenm denkt an Lukaku, Eriksen und Sané

Bildquelle: Дмитрий Голубович [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons (Bild bearbeitet)

Der Kaderumbruch des FC Bayern München wird weiter vorangetrieben. Nachdem man Lucas Hernández für 80 Million aus Madrid loseisen konnte, suchen die Scouts des deutschen Rekordmeisters nach weiteren Verstärkungen für die kommende Saison. Vor allem im Angriff brauchen die Münchener weitere Verstärkungen. Dabei scheint eine Spur nach England zu führen, wie der britische „Telegraph“ erfahren haben möchte.

Aber auch italienische Medien berichten über Interesse der Bayern an einem weiteren Spieler, der auf der Insel sein Geld verdient. Der „Dailystar“ mischt ebenfalls mit und nennt einen weiteren Spieler, aus der Premier League, der vom FC Bayern München wohl beobachtet wird. Bei allen drei Spielern handelt es sich nicht um Talente, sondern um „fertige“ Spieler, die dem Bundesligisten sofort weiterhelfen würden.

Romelu Lukaku bei Manchester United unzufrieden

Der „Telegraph“ berichtet indes über das Interesse an Romelu Lukaku, der bekanntlich bei Manchester United unter Vertrag steht. Seine Zeit bei den Red Devils könnte nach der Saison dem Ende zuneigen. Die britische Presse berichtet darüber, dass Trainer Ole Gunnar Solskjaer nicht unbedingt mit dem belgischen Nationalspieler plane, da er nicht wirklich in sein Konzept passe. Bei einem entsprechenden Angebot dürfe er wohl den Klub verlassen.

Hierbei nennt der „Telegraph“ den FC Bayern München als möglichen Abnehmer. Das Transfergerücht macht durchaus Sinn, denn Robert Lewandowski ist der einzige echte Mittelstürmer im Kader von Trainer Niko Kovac. Es war schon mutig, mit nur einer echten Spitze in die Rückrunde der Bundesliga zu starten, nachdem man Sandro Wagner an TJ Teda (China) verkaufte.

Doppelspitze mit Lewandowski denkbar

Sollte Robert Lewandowski ausfallen, so ist Kovac gezwungen, zu rotieren. Da jedoch ein weiterer Stürmer fehlt, kann diese Position auch nicht eins zu eins ersetzt werden. Lukaku wäre jedoch sicherlich auch keiner für die Bank, denn mit einem Marktwert von 85 Millionen Euro, wäre er sich auch zu schade, um weiterhin auf der Ersatzbank zu versauern.

Kovac wäre also gezwungen, sein System umzustellen, um Unruhe innerhalb des Kaders zu vermeiden. Lukaku selbst kommt bei Manchester United aktuell nicht an Marcus Rashford vorbei, der als Nummer eins Stürmer unter Coach Solskjaer fungiert. Durch die taktische Ausrichtung und der Tatsache, dass Romelu Lukaku nicht zur ersten Elf gehört, stellt ihn sein Berater nun ins Schaufenster.

Paris St. Germain & Inter Mailand werfen ebenfalls Hut in den Ring

Aber nicht nur der FC Bayern München soll Interesse an einem möglichen Transfer gezeigt haben, sondern auch Inter Mailand und Paris St. Germain sollen ihre Fühler nach dem 25-jährigen Goalgetter ausgestreckt haben. Zum Knackpunkt könnten jedoch die Gehaltsvorstellungen des Belgiers werden, denn bei Manchester United soll Lukaku rund 255.000 britische Pfund pro Woche verdienen. Fraglich ist, ob der Mittelstürmer mit einem geringeren Verdienst zufrieden wäre, wenn er dafür regelmäßig spielen könnte.

Aber Lukaku ist nicht der einzige Spieler, der mit dem FC Bayern München in Verbindung gebracht wird. Laut dem „Dailystar“ wird hierbei Christian Eriksen genannt. Der 27-jährige hat bei Tottenham Hotspur aktuell noch einen Vertrag bis 2020 und wäre im nächsten Jahr ablösefrei zu haben. Das weiß man auch bei den Spurs und so setzt man alles daran, den auslaufenden Vertrag vorzeitig zu verlängern.

Christian Eriksen nächstes Jahr ablösefrei nach München?

Bekannt ist aber auch, dass Manchester United Interesse an Christian Eriksen hat. Der Mittelfeldspieler hat noch nichts zu seiner Zukunft gesagt, sodass viel Raum für Spekulationen bleibt. Der FC Bayern München müsste zudem auch sehr tief in die Tasche greifen und genau das könnte der Knackpunkt sein, warum der dänische Nationalspieler, dessen Marktwert bei rund 85 Millionen Euro nicht in diesem Sommer beim FC Bayern München aufschlagen würde.

 

 

Nächstes Jahr wäre er womöglich ablösefrei zu haben, sofern er sein auslaufendes Arbeitspapier nicht vorzeitig verlängern sollte. Manchester United wird ebenfalls versuchen, Eriksen die Mission Red Devils schmackhaft zu machen. Wie dem auch sei, laut dem „Dailystar“ werden die Münchener als Interessent weiterhin genannt.

Sané auf dem Weg nach München?

Der Dritte im Bunde, an dem die Bayern interessiert sein sollen, ist ein deutscher Nationalspieler. Leroy Sané soll sich auf dem Zettel des FC Bayern München befinden. Uli Hoeneß und Co haben es 2016 verpasst, den Deal mit dem FC Schalke unter Dach und Fach zu bringen. Man war zu unentschlossen, sodass Sané zu Manchester City wechselte. Mittlerweile ist er aber auch bei den Citizens nicht mehr zu 100% zufrieden.

Der deutsche Nationalspieler steht immer seltener auf dem Platz. Gegenüber „Goal“ verriet Pep Guardiola auch den Grund, weswegen er den 23-jährigen Linksaußen vermehrt auf die Bank setzt. Er verliert zu häufig wichtige Bälle, was dem taktikverliebten Spanier überhaupt nicht passt. Auf der anderen Seite wird er nicht müde, die Vorzüge von Sané zu beschreiben. Er ist ein Spieler mit außergewöhnlichen Fähigkeiten. Damit hat Guardiola recht, denn er kann durchaus den Unterschied ausmachen und das weiß man auch beim FC Bayern.

Verhältnis zwischen Leroy Sané und Guardiola angespannt?

Das Verhältnis zwischen Leroy Sané und Pep Guardiola könnte jedoch auf die Probe gestellt werden, wenn der Trainer seinen Schützling weiterhin recht wenig Spielzeit einräumt. Interessenten gibt es genügend für den Außenstürmer. Juventus Turin aus der Serie A beispielsweise, wie „Tuttosport“ zu berichten weiß.

Günstig wäre der Ex-Schalker jedenfalls nicht zu haben, auch wenn sein Vertrag noch bis 2021 datiert ist. Der Marktwert des 23-jährigen deutschen Nationalspielers beträgt nämlich 100 Millionen Euro. Viel Geld und es ist fraglich, ob die Bayern so viel Geld für Sané aufwenden möchten, auch wenn die Investition sicherlich lohnenswert wäre.


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