Lauftraining bei schlechtem Wetter: die richtige Kleidung & das perfekte Warm-up

Optimale Kleidung bei Joggen im Regen

Bildquelle: Kyle Cassidy [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons (Bild bearbeitet)

Regen und Kälte hält viele Läufer vom Lauftraining ab. Andere fühlen sich durch die besondere Frische erst richtig inspiriert. Sie lieben den Kontakt mit Regenwasser, sie mögen es, den Pfützen auszuweichen oder über diese zu springen und für sie ist es weniger Schikane als vielmehr eine Herausforderung.

Ohnehin gilt: Es gibt kein falsches Wetter, sondern nur falsche Kleidung. Mit der richtigen Laufbekleidung lässt sich das Jogging in der freien Natur bei jedem Wetter praktizieren.

Joggen bei Schlechtwetter: Welche Kleidung ist denn richtig?

Gute Laufbekleidung ist wasserabweisend, witterungsresistent und atmungsaktiv, damit der Schweiß schnell aus der Kleidung gelangt, anstatt an der Kleidung haftenzubleiben, was bei niedrigen Temperaturen zur Unterkühlung des Läufers führen kann.

Baumwolle ist aus diesem Grund als Material für Sportkleidung bei kaltem Wetter ein schlechter Rat. Darüber hinaus helfen folgende Aspekte dem Outdoor-Jogger weiter.

Mehrere Schichten bieten ein größeres Wärmepolster

Sportler sind gut beraten, bei ihrer Sportkleidung bei schlechtem Wetter nach dem Zwiebel-Prinzip zu verfahren. Der Zwiebellook umfasst meistens drei Schichten raffinierter Funktionswäsche, die aufeinander abgestimmt sind und dazu beitragen, dass der Läufer sich rundum wohlfühlt und vor den Launen des Wetters gut geschützt ist. Das Schichtsystem macht Läufer zudem flexibel, da sie bei Bedarf ihre obere Schicht zum Beispiel in Form einer Regenjacke oder Trainingsjacke abstreifen können.

Wichtig ist, dass die einzelnen Schichten aus atmungsaktiven Funktionsfasern bestehen, um den Schweiß sicher nach draußen zu geleiten. Die Schichten sind wahlweise wasserabweisend, kälteisolierend und atmungsaktiv. Kopf und Gesicht werden durch ein Stirnband oder eine dünne Mütze aus Funktionsmaterial vor Schweiß, Kälte und Regen geschützt.

Trockene Füße dank Membran-Schuhen

Laufschuhe unterstützen den Sportler beim Laufen und bieten eine genaue Passform sowie einen hohen Tragekomfort. Damit die Füße auch auf hartem Untergrund geschützt sind, ist eine stoßdämpfende Abfederung wichtig.

Trailschuhe sind besonders wasserabweisend und bestechen durch eine griffige Sohle. Viele Jogger schwören auf eine Gore-Tex-Membran, die wasserabweisend und atmungsaktiv zugleich ist und den Fuß auch bei Regen trocken hält.

Mehr Sicherheit mit der richtigen Ausstattung

Witterungen, die im Volksmund gern unter dem wertenden Begriff des schlechten Wetters zusammengefasst werden, haben die Eigenschaft, dunkel zu sein. Der Niederschlag, besonders in Form von Hagel, Schnee und Starkregen, trägt sein Übriges dazu bei, dass der Läufer für Autofahrer nur schlecht zu erkennen ist.

 

 

Für Abhilfe sorgen Leuchtwesten, Blinklichter und Reflektoren. Auch Neonfarben bieten sich an, um bereits kleine Lichtmengen zu reflektieren. Wem das noch nicht genug ist, kann sogar mit Stirnlampen auf sich aufmerksam machen und vom Vorteil profitieren, dass ihm das zusätzliche Licht in der Dunkelheit den Weg weist.

Diese Fehler sollte man beim Jogging nicht machen

Viele Läufer stürzen sich enthusiastisch in die neue Aufgabe, nur um sich danach zu verausgaben und dem Jogging demotiviert den Rücken zuzuwenden. Dabei ist Jogging ein klassischer Ausdauersport und hat mit dem Krafttraining nur wenig gemein. Beim Jogging kommt es darauf an, lange durchzuhalten, gern auch für mehrere Stunden am Stück. Das geht aber nicht, wenn zu schnell gelaufen wird. Aus den Stunden, die der Läufer potenziell durchhalten könnte, werden dadurch leicht nur wenige Minuten.

Da der Körper beim Laufen einen erhöhten Wasserbedarf hat, sollte immer genügend Flüssigkeit parat gehalten werden. Dies hindert den Körper am Austrocknen und gestaltet den Ablauf angenehmer. Wichtig ist, beim Laufen immer auf das eigene Körpergefühl zu hören und sein Lauftraining an seine Belastungsgrenzen anzupassen. Wer Stück für Stück seine Intensität steigern kann, hat schon vieles richtig gemacht.

Aufwärmphase nicht vergessen!

Für viele Jogger entspricht das Jogging dem üblichen Aufwärmen, das sie vielleicht von ihrem Sportverein her kennen. Doch hier kommt es auf die Intensität an, in welcher der Dauerlauf praktiziert wird. Intensives Jogging kann nämlich durchaus die Muskeln beanspruchen und Zerrungen sowie Verspannungen hervorrufen.

Um das zu verhindern, hilft ein schnelles Gehen oder langsames Laufen dem Körper dabei, den Blutfluss anzuregen und für das eigentliche Jogging auf die richtige Betriebstemperatur zu kommen.


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