Europa League: RB Leipzig zittert sich weiter - peinliches Aus für Borussia Dortmund

FC Salzburg jubelt: Borussia Dortmund wurde ausgeschaltet

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Mit RB Leipzig hat nur ein deutscher Vertreter das Achtelfinale der Europa League überstanden. Doch im Rückspiel bei Zenit St. Petersburg mussten die Bullen bis zuletzt zittern, was auch einen Fehlschuss von Timo Werner zu verdanken war. Einfach nur peinlich und desolat war der Auftritt von Borussia Dortmund, die mit der Nullnummer beim FC Salzburg noch gut bedient waren. Damit sind die Schwarz-Gelben aber dennoch ausgeschieden.

Borussia Dortmund hatte sich nach der 1:2-Heimpleite von der letzten Wochen für das Rematch in Salzburg viel vorgenommen, doch am Ende hat sich die Stöger-Elf mit einer blamablen und gruseligen Vorstellung aus Europa verabschiedet.

Beim FC Salzburg präsentierte sich der BVB nahezu über die gesamten 90 Minuten hilflos, ideenlos und chancenlos. Einzig Torwart Roman Bürki war es zu verdanken, dass die Partie 0:0 endete. Unterm Strich war das peinliche Achtelfinal-Aus gegen die Österreicher hochverdient. Im ersten Durchgang war von den Schwarz-Gelben nichts zu sehen, die dabei sogar Grundtugenden wie Wille und Einsatzbereitschaft vermissen ließen. In der Defensive wackelten Zagadou und Sokratis gewaltig und offerierten Salzburg-Stürmer Hwang (6. / 21.) nach katastrophalen Fehlern zwei Riesenchancen. Zudem ließen Schlager (32.) und Dabbur (35.) große Möglichkeiten liegen.

Das erste Lebenszeichen von Borussia Dortmund war erst in der 57. Minute zu sehen, als Schmelzer die erste Torchance für den Revierklub verzeichnete. Seine beste Phase hatte der BVB zwischen der 70. und 75. Minute als Batshuayi und Isak freistehend beste Chancen vergaben. Doch ein Weiterkommen hatte sich Dortmund ohnehin nicht verdient.

RB Leipzig Augustin-Treffer reicht für Viertelfinal-Einzug

Somit hält RB Leipzig in der Europa League die deutsche Fahne hoch. Der Hasenhüttl-Truppe reichte bei Zenit St. Petersburg ein 1:1, nachdem das Hinspiel vor Wochenfrist mit 2:1 siegreich gestaltet wurde. Augustin hatte die Sachsen bei den heimstarken Russen nach 22 Minuten in Front gebracht, doch Zenit steckte nicht auf. Erst scheiterte Leandro Paredes an der Latte (26.), doch quasi mit dem Pausenpfiff besorgte Driussi den Ausgleich.

Im zweiten Durchgang war RB Leipzig aber weiterhin die aktivere Mannschaft und dem zweiten Treffer näher als die Gastgeber. Doch der erlösende zweite Auswärtstreffer wollte nicht fallen, wobei Werner in der 82. Minute den Sack hätte zumachen können, als er mit einem unplatziert geschossenen Elfer am Zenit-Keeper scheiterte. So musste Leipzig bis zuletzt bangen, zitterte sich aber verdient ins Viertelfinale der Europa League.


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