Tennis: Tsonga besiegt Roger Federer im Finale von Toronto

Jo-Wilfred Tsonga behielt im Finale des ATP-Turniers in Toronto gegen Roger Federer mit 7:5, 7:6 die Oberhand und feierte erstmals seit acht Jahren einen Sieg bei einem Masters. Während Federer damit weiter auf seinen 80. Titel seiner Karriere warten muss, avancierte Tsonga in Toronto zu einem wahren Favoritenschreck. Das WTA-Turnier in Montreal gewann derweil Agnieszka Radwanska.

Jo-Wilfred Tsonga hat sich verdientermaßen den Titel beim Masters in Toronto gesichert und seinen elften Titel seiner Karriere eingetütet.

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Gegen den favorisierten Roger Federer, der im Finale zu keiner Zeit richtig ins Spiel fand, überzeugte der Franzose mit starken Aufschlägen und ließ in beiden Sätzen nicht einen Breakball zu. „Du warst stark, genieße deinen Sieg“, gratulierte der unterlegene Federer fair nach seiner Pleite. Tsonga hat sich den Triumph in der kanadischen Metropole redlich verdient, räumte er doch auf dem Weg zu seinem ersten Turniererfolg seit Februar 2013 mit dem Weltranglistenersten Novak Djokovic, Wimbledonsieger Andy Murray, Wimbledon-Halbfinalist Grigor Dimitrow und Federer im Finale gleich vier Top-Ten-Spieler aus dem Weg. Federer verpasste dagegen in seinem 120. Finale seinen 80. Titel auf der ATP-Tour.

Das Match plätscherte im ersten Satz lange vor sich hin und beide Akteure brachten relativ souverän ihre Aufschlagspiele durch. Als beim Stande von 6:5 für Jo-Wilfred Tsonga schon alle mit dem Tie-Break rechneten, bescherte Federer seinem Konkurrenten mit einem Fehler die erste Breackchance, die gleich Satzball bedeutete. Tsonga nutzte die sich bietende Chance eiskalt und holte sich den Satz mit 7:5. Auch im zweiten Durchgang konnte sich Tsonga bei 3:2-Führung die ersten Breakbälle erspielen, doch der Fed-Express brachte seinen Service durch.

Radwanska gewinnt Finale in Montreal

Federer hatte aber prompt bei seinem nächsten Aufschlag wieder Mühe und musste insgesamt vier Breakbälle abwehren, bis er mit einem Ass den 4:4-Ausgleich schaffte. Tsonga hatte dagegen wenig Mühe, seine Aufschlagspiele durchzubringen und hatte bei 6:5-Führung und Aufschlag Federer dann auch den ersten Matchball. Der 33-jährige Schweizer konnte seinen Kopf aber noch einmal aus der Schlinge ziehen und so ging es in den Tie-Break. Hier konnte sich Tsonga nach dem ersten richtigen Ballgewinn das Mini-Break zur 4:3-Führung holen. Die Führung gab der 29-Jährige nicht mehr aus der Hand und nach 1:47 Stunden verwandelte Tsonga seinen Matchball und gewann letztlich verdient mit 7:5, 7:6 (7:3).

Derweil hat Agnieszka Radwanska das WTA-Turnier im kanadischen Montreal gewonnen. Im Finale setzte sich die Polin deutlich mit 6:4, 6:2 gegen die US-Amerikanerin Venus Williams durch und feierte ihren ersten Turniersieg in diesem Jahr und ihren insgesamt 14. Titel auf der WTA-Tour.


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