Elena Rybakina nah dran – in Dubai war Simona Halep noch einen Tick vorn

Simona Halöep ist in Dubai erfolgreich

Bildquelle: Gaurang Patkar [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons (Bild bearbeitet)

Die vergangene Tenniswoche mitsamt Turnieren auf ATP- und WTA-Tour hielt mit Halep, Garin, Opelka und Tsitsipas keine sonderlich überraschenden Namen als Champions parat. Doch untermauerten die Protagonisten in der Art der Erfolge ihre teils facettenreichen Qualitäten. Etwa Simona Halep. „Königin der Wüste“ wurde sie von den Gulf News genannt, quasi als Königin der Tiere hatte sie sich selbst beschrieben: „Ich habe gekämpft wie eine Löwin“, sagte die Rumänin nach ihrem sehr schwer erkämpften Finaltriumph unterm Zeltdach bei den Dubai Championships gegen Elena Rybakina (Kasachstan). Halep, nun Zweite der Tennis Weltrangliste Damen, siegte schließlich 3:6, 6:3 und 7:6 (7:5), hatte aber bei ihrem 20. Turniersieg auf der WTA-Tour von einem Einbruch ihrer Kontrahentin im zweiten Durchgang profitiert.

Ein ähnlich großer Triumph, wie es einer bei dem mit 2,9 Millionen US-Dollar dotierten WTA Premier gewesen wäre, scheint indes bei Rybakina nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Nicht nur, dass die nun 17. der Weltrangliste im entscheidenden dritten Satz mit 5:4 im Tiebreak geführt und den Coup vor Augen hatte. Sie stand auch bereits zum vierten Mal im noch recht jungen Kalenderjahr in einem WTA-Finale. Doch nur beim eher kleineren Turnier in Hobart (Australien) hatte sie gesiegt, während im chinesischen Shenzhen, in St. Petersburg und eben in Dubai „nur“ etliche Weltranglistenpunkte und jede Menge Preisgeld für Rang zwei herausgesprungen waren.

ATP 500 in Rio: Garin klettert in die Top 20

Noch zur gleichen Zeit im vergangenen Frühjahr hätte man den Titelgewinn eines Christian Garin beim ATP 500 in Rio de Janeiro als Überraschung deklarieren können. Doch in den jüngsten zwölf Monaten sind Turniersiege auf Sand für den Chilenen zur allgegenwärtigen Normalität geworden. Nach Houston, München und Cordoba ist der Erfolg in der brasilianischen Metropole bereits der vierte in diesem Zeitraum, wenngleich der erste bei einem ATP 500, womit Garin nunmehr auf Rang 18 der Tennis Weltrangliste Herren klettern konnte. Das 7:6 (7:3) und 7:5 im Finale gegen den Italiener Gianluca Mager, nun ATP-77., war kaum eine Überraschung für den an Position drei Gesetzten.

Überraschend schon eher das weite Vorstoßen von Mager: Er war als Qualifikant nach Rio gereist, hatte dann zwölf seiner dreizehn Sätze gewonnen, um ins Endspiel einzuziehen. Dabei schlug er nicht nur den Vorwochensieger von Buenos Aires, Casper Ruud (Norwegen), sondern allen voran den österreichischen Starspieler Dominic Thiem jeweils glatt in zwei Sätzen. Bemerkenswert wird die Vorstellung des 25-Jährigen, weil er zuvor überhaupt erst zwei Matches auf der ATP-Tour gewonnen hatte, sich vorwiegend in den deutlich kleineren Challenger-Turnieren tummelt.

ATP-Turnier in Delray Beach: Opelka dominiert dank seines Aufschlags

2,11m-Riese Reilly Opelka hat die Delray Beach Open im US-Bundesstaat Florida gewonnen. In seiner Heimatstadt und auf seinem Lieblingsbelag, einem schnellen Hartplatz, kam sein dominanter Schlag bestens zur Geltung: der Aufschlag. Die Bilanz im Finale beim 7:5, 6:7 (4:7) und 6:2 gegen den Japaner Yoshihito Nishioka: Reilly kam 27 Asse, sein Kontrahent auf gerade einmal drei. An Position vier gesetzt, war das Halbfinale Opelkas gegen den Kanadier Milos Raonic (Zweiter der Setzliste) so etwas wie ein vorgezogenes Finale. Im Tiebreak des zweiten Durchgangs hatte Opelka bei Matchball für Raonic erfolgreich aufgeschlagen. Danach drehte der US-Amerikaner das Match.

 

 

Opelka ist nun 39. der ATP-Weltrangliste, während Nishioka mit Platz 48 ein persönliches Karrierehoch erzielen konnte. Womöglich wäre gar noch mehr drin gewesen, wenn er nicht zu Beginn des dritten Durchgangs bei Breakball für Opelka seinen einzigen Doppelfehler des Matches fabriziert hätte. „Es war ein Albtraum gegen ihn zu spielen, wenn man müde ist“, sagte Opelka nach der Partie. Nishioka erwiderte, es sei unheimlich schwer, Opelkas Aufschlag zu brechen und gleichzeitig sein eigenes Serve zu halten.

Finale der Zukunft beim ATP 250 in Marseille: Tsitsipas schlägt Auger-Aliassime

Ein Leckerbissen für alle Freunde der verheißungsvollsten Tennistalente: Ein 21-Jähriger besiegt einen 19-Jährigen im Duell zweier Youngster mit absolutem Star-Potenzial.

Beim Open 13 Provence in Marseille besiegte der Grieche Stefanos Tsitsipas im Endspiel den Kanadier Felix Auger-Aliassime mit 6:3 und 6:4. Nicht unwahrscheinlich, dass dieses Match, gleichwohl es um einen Turniersieg ging, bald nicht mehr als eine statistische Randnotiz in den Listen beider Kontrahenten ist. Wie auch in jener des direkten Aufeinandertreffens.


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