Dallas Mavericks zwingen Suns in Spiel 7 - Miami Heat stürmen ins Halbfinale

MIami im Halbfinale - Dallas Mavericks und Suns in Spiel 7

Bildquelle: Michael Barera [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons (Bild bearbeitet)

Die Dallas Mavericks machen den Phoenix Suns im Viertelfinale der NBA-Playoffs das Leben weiter schwer. Dank eines überragenden Luka Doncic siegten die Mavs daheim überdeutlich mit 113:86-Erfolg. Somit muss die Entscheidung in dieser Serie im 7. Spiel fallen. Dagegen erreichten die Miami Heat als erstes Team die Conference Finals. In Spiel 6 bei den Philadelphia 76ers behielten die Heat mit 99:90 die Oberhand und konnten sich erneut auf Jimmy Butler verlassen.

Im Playoff-Duell zwischen den Dallas Mavericks und Phoenix Suns setzt sich die Serie munter fort: Denn auch im sechsten Aufeinandertreffen siegte mal wieder der Gastgeber und mal wieder ziemlich souverän! Diesmal waren die Mavs an der Reihe, die in der Nacht zum Freitag im heimischen American Airlines Center die Suns mit 113:86 (60:45) vermöbelten und das Playoff-Aus abwendeten.

Schlechtes Serien-Omen: Mavs müssen zu Spiel 7 nach Phoenix

In der Best-of-Seven-Serie steht nun 3:3 und ein alles entscheidendes Spiel 7 ist nötig. Schlechtes Omen für die Dallas Mavericks, denn das entscheidende Duell steigt am Sonntag in Arizona. Das Gesetz der Serie spricht somit für die Phoenix Suns, denen als bestes Team der regulären Saison in der NBA ohnehin die Favoritenrolle in diesem Duell innehaben. Auch, weil die Suns vor dieser Playoff-Runde die letzten neun Aufeinandertreffen mit den Mavs zu ihren Gunsten entschieden.

Doch der Ex-Klub von Dirk Nowitzki entpuppt sich im aktuellen Kräftemessen als harte Nuss, womit im Vorfeld kaum einer gerechnet hat. Dank einer starken Teamleistung siegten die Mavs hochverdient. Die Defense hielt die Suns-Superstars Devin Booker und Chris Paul gut in Schach und vorne machte Luka Doncic den Unterschied.

Überragender Luka Doncic führt Dallas Mavericks zum Sieg - Kleber überzeugt

Doncic zeigte in Spiel 6 seine beste Performance der gesamten Post Season. Der 23-jährige Slowene, der 35 Minuten auf dem Parkett stand, beendete die Partie mit 33 Punkten und verbuchte zudem elf Rebounds, acht Assists und vier Steals. Luka Doncic war wieder mal der Matchwinner für die Dallas Mavericks, der in der Offense aber auch starke Unterstützung fand.

Denn auch die anderen beiden Mavs-Guard punkteten fleißig. Jalen Brunson brachte es auf 18 Punkte, Spencer Dinwiddie traf fünf seiner sieben Dreier und sammelte 15 Zähler. Aber auch der deutsche NBA-Legionär Maxi Kleber leistete mit drei Dreiern und neun Punkten seinen Beitrag zum ungefährdeten Heimsieg der Texaner. Die Suns hatten derweil in Deandre Ayton (21 Punkte) und Devin Booker (19) ihre besten Punktelieferanten. Chris Paul erwischte indes mit 13 Punkten einen schwachen Tag und leistete sich fünf Turnovers.

Dominanten Mavs mit höchster Serien-Führung gegen Suns

Die Dallas Mavericks, die mit dem Rücken zur Wand standen, zeigten eine gute Antwort auf die jüngste 86:113-Klatsche in Phoenix. Nach ausgeglichenem erstem Viertel (28:25) stellten die Mavs gegen Ende des zweiten Viertels die Weichen auf Sieg. Nach einem 19:4-Lauf zogen sie davon und gingen mit einer komfortablen 16 Punkte-Führung (60:44) in die Kabine.

Der Vorsprung sollte in der Folge ausgebaut werden. Zwischenzeitlich lagen die Mavs mit +22 in Front, was die höchste Serienführung für Dallas gegen den Hauptrunden-Primus bedeutete. Auch als Luka Doncic in Foul-Probleme (4 Fouls) geriet, blieben die Mavericks dominant. Brunson und Dinwiddie sprangen in die Bresche. Vor dem letzten Viertel war die Partie angesichts eines Zwischenstands von 94:72 vorentschieden.

Mavs lassen nichts anbrennen - Phoenix Suns setzen auf Heimvorteil

Da auch ein echtes Aufbäumen der Phoenix Suns ausblieb und Paul nicht seinen Rhythmus fand, geriet der Sieg der Mavs nicht ansatzweise in Gefahr. Die Gäste aus Arizona konnten den Rückstand nicht mehr als 16 Punkte verkürzen, zumal auch die Defense der Hausherren stabil blieb und keinen Run mehr zuließ.

 

 

Wenn die Dallas Mavericks den Sprung ins Conference Finale im NBA Westen meistern wollen, müssen sie endlich auch in Phoenix an die Leistungen ihrer Heimspiele anknüpfen. Denn bei den Suns setzte es für Dallas in dieser Serie bislang drei Pleiten, die letzten zwei mit 109:129 und 80:110 fielen sogar recht deutlich aus. Die Phoenix Suns werden indes voll auf den Heimvorteil im entscheidenden Spiel 7 bauen.

Miami Heat schalten Sixers aus - Jimmy Butler nicht zu stoppen

Mit den Miami Heat steht derweil der erste Teilnehmer für das NBA-Habfinale fest. Die Franchise aus Florida konnte Spiel 6 bei den Philadelphia 76ers mit 99:90 (49:48) gewinnen und damit die Viertelfinal-Serie mit 4:2 für sich entscheiden. Damit führte Head Coach Erik Spoelstra die Heat zum sechsten Mal in die Eastern Conference Finals.

Bester Werfer war natürlich Heat-Star Jimmy Butler. 32 Punkte hatte der Forward in den Statistiken zu stehen. 14 davon markierte Butler, der zudem noch acht Rebounds pflückte, im dritten Viertel während eines 16:2-Runs von Miami. Dieser hatte einen vorentscheidenden Charakter, konnten die Miami Heat doch den Durchgang mit 25:15 gewinnen und sich somit entscheidend absetzen.

Philly-Star Joel Embiid enttäuscht - James Harden bleibt blass

Neben Heat-Matchwinner Jimmy Butler zählten noch Bam Adebayo (10 Punkte, 8 Rebounds) und Max Strus, der mit 20 Punkten und elf Rebounds ein Double-Double erreichte, sowie P.J. Tucker (12 Punkte, 9 Rebounds) zu den besten Akteuren der Gäste.

Die Philadelphia 76ers wussten lediglich in der ersten Hälfte zu gefallen, bauten in den letzten beiden Vierteln sukzessive ab. Sixers-Star Joel Embiid wirkte kraftlos und konnte dem Spiel nicht seinen Stempel aufdrücken. Der Topscorer der NBA beendete den Abend mit 20 Punkten und zwölf Rebounds, allerdings landeten weniger als 30 Prozent seiner Würfe im Ziel (7/24). Auch James Harden war kein Faktor. „The Beard“ sammelte seine elf Punkte ausschließlich in der ersten Hälfte und nahm nach der Pause lediglich zwei Würfe.

Milwaukee Bucks & GS Warriors auf Halbfinal-Kurs

Die Miami Heat können sich nun erstmal zurücklehnen und entspannt abwarten, mit wem sie es im Conference Final im Osten zu tun bekommen. Zur Auswahl stehen die Boston Celtics und Milwaukee Bucks. In dieser packenden und spannenden Kracher-Serie steht es nach fünf Partien 3:2 für den amtierenden NBA-Meister aus Milwaukee.

Im vierten NBA Playoff-Viertelfinale stehen sich die Memphis Grizzlies und Golden State Warriors gegenüber. Der Gewinner trifft im Western Conference Finale auf den Sieger zwischen den Phoenix Suns und Dallas Mavericks. Die Warriors liegen aktuell mit 3:2 in Front und können im nächsten Spiel vor heimischer Kulisse das Halbfinalticket buchen. Allerdings kassierten die Dubs im letzten Kräftemessen eine heftige Packung und verloren in Memphis mit 95:134.


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