DFB-Pokal: Borussia Dortmund und Bayen München Traumfinale

Am Ende der Saison 2011/12 deklassierte Borussia Dortmund den FC Bayern München im Finale des DFB-Pokals mit 5:2, woraufhin die Bayern mächtig investierten und damit die Grundlage für die Erfolge der vergangenen beiden Jahre legten, in denen der BVB nicht mehr Schritt halten konnte.

Am 17. Mai kommt es nun im Berliner Olympiastadion zur Neuauflage des Endspiels zwischen den beiden besten Mannschaften Deutschlands, die ihre Aufgaben im Halbfinale jeweils souverän meisterten.

 

Der FC Bayern München hatten gegen den 1. FC Kaiserslautern nur anfänglich Probleme. Die taktisch gut eingestellten Pfälzer verstanden es zu Beginn, die Bayern vom eigenen Tor fernzuhalten, passten dann aber in der 24. Minute nach einer Ecke nicht auf, die Bastian Schweinsteiger per Kopfball zum Führungstreffer nutzte.

Als Toni Kroos nur acht Minuten später mit einem platzierten Schuss aus 17 Metern auf 2:0 erhöhte, war die Partie im DFB-Pokal bereits entschieden. Mit dem 3:0 durch einen von Thomas Müller verwandelten Elfmeter in der 50. Minute war für den Zweitligisten aus Kaiserslautern nur noch Schadensbegrenzung angesagt, die am Ende zumindest einigermaßen gelang. Während Simon Zoller nach einer Stunde für den FCK auf 1:3 verkürzen konnte, beließen es die Bayern in der Schlussphase durch Mario Mandzukic (78.) und Mario Götze (90.) bei zwei weiteren Toren zum standesgemäßen 5:1-Endstand.

BVB effektiver als die Wölfe

Bereits am Dienstag hatte sich Borussia Dortmund in einem über 90 Minuten unterhaltsamen Spiel gegen den VfL Wolfsburg mit 2:0 durchgesetzt. Die Wölfe begegneten dem BVB zwar über die gesamte Spielzeit mindestens auf Augenhöhe, versäumten es aber, die sich bietenden Chancen in Tore umzumünzen, wohingegen sich die Borussia gerade vor der Pause sehr effektiv zeigte. Bereits in der zwölften Minute brachte Henrikh Mkhitaryan die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp mit einem platzierten Flachschuss von der Strafraumkante in Führung und noch vor der Halbzeit legte Robert Lewandowski (43.) das 2:0 nach, das allerdings noch keine Vorentscheidung bedeutete.

Vielmehr versuchte Wolfsburg im zweiten Durchgang noch einmal alles und hatte in Person des später mit einer schweren Knieverletzung ausgeschiedenen Junior Malanda sowie durch Ivica Olic eine Reihe von guten Gelegenheiten, die aber allesamt leichtfertig oder überhastet vergeben wurden. Dem BVB blieb dadurch in der Schlussphase ein Bangen um den Einzug ins DFB-Pokalfinale erspart, was sich freilich bei etwas mehr Wolfsburger Abschlussqualität schnell geändert hätte.


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