Der 8. Spieltag der 3. Liga in der Zusammenfassung

Bericht zum 8. Spieltag der 3. Liga

Bildquelle: By el_loko [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons (Bild bearbeitet)

Eingedenk der englischen Woche endete der 8. Spieltag der 3. Liga schon diesen Sonntag. Und einige torreiche Partien waren, trotz fünfmal Unentschieden, dabei. So langsam scheint es wirklich so, dass auch der eine oder andere Favorit aus dem Tiefschlaf erwacht ist.

Der 8. Spieltag hatte es in sich, denn insgesamt fielen in den 10 Partien satte 26 Tore. Wir haben alle Spiele ein wenig unter die Lupe genommen und berichten über sie.

Münster - Cottbus 3:0 (2:0)

Preußen Münster konnte die eigene Misere überdeutlich beenden. Allerdings auf Kosten darauf, dass jene bei Energie Cottbus einen abermaligen Tiefpunkt erfuhr. Cottbus rennt seiner Form vom Saisonbeginn weiterhin hinterher. Preußen Münster schafft hingegen mit diesem 3:0 einen deutlichen Schritt in Richtung Trendwende. Cottbus fing zwar druckreich an, wurde aber bereits in der Frühphase eiskalt erwischt und lag nach nur neun Minuten mit zwei Toren hinten. Von da an wurde es ein ungefährdeter Sieg für Preußen Münster.

Großaspach - Rostock 0:0 (0:0)

Die einzige Nullnummer des Spieltages leisteten sich Großaspach und Rostock. Es ist bereits das dritte 0:0 in Folge aus Sicht von Großaspach. Im aktuellen Fall waren sie damit aber durchaus gut bedient. Denn Rostock war die spielbestimmende Mannschaft und hatte durchaus Chancen. Doch der Torwart der Sonnenhöfler, Kevin Broll, war ein paar Mal zu oft zur Stelle, wenn es nach den Rostockern ging. Beide Vereine dümpeln folglich weiter im Mittelfeld der Liga herum.

Würzburg - Braunschweig 1:1 (1:1)

Würzburg und Braunschweig trennten sich Unentschieden. Ein Ergebnis, mit dem die Braunschweiger sicher besser bedient waren. Dabei waren sie zuvor noch unglücklich durch einen abgefälschten Ball, der als Eigentor gewertet wurde, in Rückstand geraten, konnten aber noch in der ersten Hälfte wieder ausgleichen. In der zweiten Halbzeit machten die Würzburger mehr Druck, es kam allerdings nichts Zählbares dabei herum, sodass Braunschweig wenigstens einen Punkt aus Würzburg mitnehmen konnte.

TSV 1860 München – Wehen Wiesbaden 1:2 (1:0)

Wehen Wiesbaden konnte sich wichtige drei Punkte gegen die 1860er sichern und entfernt sich weiter vom Tabellenkeller. Dabei waren die Hessen zunächst in Rückstand geraten. Doch der zur zweiten Hälfte eingewechselte Nicklas Shipnoski erwies sich als Glücksgriff des Tages. Innerhalb von sechs Minuten (56, Minute und 62. Minute) traf er gleich zweimal und drehte so das Spiel für die Wiesbadener. 1860 München hielt danach zwar noch voll dagegen und konnte zu guten Chancen kommen, doch behielt die Führung für die Wiesbadener trotz dessen Bestand.

Karlsruhe - Uerdingen 2:0 (1:0)

Der KSC konnte mit diesem Sieg über den KFC Uerdingen nicht nur seinen ersten Heimsieg in dieser Saison feiern und den Uerdingern ihre erste Auswärtsniederlage zufügen. Er hat sich somit auch langsam aber sicher in Stellung gebracht, die oberen Plätze anzugreifen. Also genau das zu tun, was man eigentlich von Anfang an vom KSC erwartet hatte. Uerdingen konnte die Tabellenführung jedoch behalten, da Unterhaching selbst nur Unentschieden spielte.

F. Köln - Lotte 1:1 (1:0)

Die Fortuna haben die Kölner zwar im Namen, auf dem Platz war die holde Maid aber, zumindest aus Kölner Sicht, nirgends zu finden. Zwar führte Fortuna Köln verdient zur ersten Halbzeit mit 1:0 und dominierten die Partie klar bis ins letzte Drittel hinein. Doch plötzlich schlug der Blitz in Form eines Freistoßtors bei den Kölnern ein und es brannte lichterloh. Fast noch wäre die Partie durch Lotte, die nun Oberwasser hatten, gedreht worden. So aber blieb es beim 1:1.

Meppen - Haching 3:3 (1:1)

Dass die Tabellenplatzierungen zu diesem Zeitpunkt in der Saison sportlich noch nicht so ganz belastbar sind, hat man besonders bei diesem Spiel gesehen. Immerhin traf hier das Schlusslicht auf den Tabellenzweiten. Hierbei waren vor allem die Minuten vor und nach der Halbzeit sehenswert, denn alle sechs Tore fielen zwischen der 32. und der 57. Minute. Ein leistungsgerechtes 3:3, über das sich die Hausherren aber etwas mehr freuen konnten – auch wenn sie vorerst Letzter bleiben.

Jena - Kaiserslautern 3:3 (1:1)

Ebenso endete das Spiel zwischen Jena und Kaiserslautern mit 3:3. Kurios! Bereits letzten Montag hatte der FCK 3:3 gespielt. Werden dessen Spiele etwa langsam für den neutralen Zuschauer zum Pflichttermin? Genug Platz hätten sie ja im Stadion. Gegen Jena sah es erst nach einer weiteren Niederlage aus, als diese in der 77. Minute das 2:1 erzielten. Doch dann schlug Elias Huth gleich zweimal zu (82. Minute und 88. Minute). Das Spiel war gedreht! Oder auch nicht, denn wie schon in der Woche zuvor fingen sich die Lauterer den Ausgleich in der Nachspielzeit ein.

Zwickau – Osnabrück 0:1 (0:0)

Einen echten Arbeitssieg konnte der VfL Osnabrück in der Fremde in Zwickau erzielen. Über weite Distanzen des Spiels hinweg waren die Osnabrücker das bessere Team, verpassten es aber ständig, sich dafür zu belohnen. Das Tor der Zwickauer schien, wie mit einem Voodoo Zauber belegt. Doch dann kam der Bannbrecher in Gestalt von Bashkim Renneke. Der hielt aus 26 Metern einfach mal drauf und ein buchstäblicher Sonntagsschuss brachte die Angelegenheit für Osnabrück ins rechte Lot.

Halle - Aalen 1:0 (1:0)

Schon früh konnten die Hausherren in der zweiten Spielminute durch Marvin Ajani in Führung gehen. In der Folge versäumten sie es aber, insbesondere ein der ersten Halbzeit, diesen Vorsprung auszubauen und womöglich den Deckel draufzumachen. Dadurch kam der VfR Aalen noch einmal ins Spiel und hatte insbesondere gegen Ende der Partie noch einmal einige Chancen. Doch der Hallesche FC konnte diesen Zittersieg noch über die Linie schleppen. Dadurch hat Halle wieder den Anschluss an die Aufstiegsränge hergestellt. Aalen rutscht indes genau vor den Abstiegskeller – punkt- und torgleich mit dem FCK.

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