Islanders verlieren nach Penalty - LA Kings schwächeln - Lightning marschieren weiter

Matchwinner für die Pittsburgh Penguins: Jake Guentzel

Bildquelle: Michael Miller [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons (Bild bearbeitet)

Zum Auftakt der elften Woche in der NHL haben die New Islanders eine knappe Pleite gegen die Pittsburgh Penguins kassiert, auch Assistenzcoach Marco Sturm ging mit den Los Angeles Kings erneut leer aus. Besser lief es für das aktuelle Überteam Tampa Bay Lightning, die mit den Rangers kurzen Prozess machten. Die San Jose Sharks gaben sich derweil gegen New Jersey Devils keine Blöße.

Die New York Islanders haben im Duell der Tabellennachbarn mit den Pittsburgh Penguins in der Eastern Conference knapp den Kürzeren gezogen und mit 1:2 (0:0, 1:0, 0:1, 0:1) nach Penaltyschießen verloren. Im Shootout besorgte Jake Guentzel den entscheidenden Treffer für die Gäste und bescherte den Penguins damit einen Zusatzpunkt. Die Zuschauer im Nassau Coliseum bekamen zuvor lediglich zwei Treffer zu sehen. Für die Islanders, die auf den verletzten zweimaligen Stanley-Cup-Sieger Tom Kühnhackl verzichten musste, hat Phil Kessel im zweiten Drittel (27.) den Führungstreffer besorgt.

Greiss kommt für Islanders nicht zum Einsatz

Doch Derick Brassard markierte in der 43. Minute den Ausgleich. Ansonsten hielten die Goalies ihre Kasten jeweils sauber und zeigten einige starke Paraden. Auf Seiten der Gastgeber verbuchte Robin Lehner 23 Saves, Casey DeSmith war mit 25 Saves für Pittsburgh zur Stelle. Der deutsche Nationaltorhüter Thomas Greiss wurde auf New Yorker nicht eingesetzt. Die Islanders, die im letzten Drittel die Ausfälle von Verteidiger Thomas Hickey und den Angreifern Cal Clutterbuck und Hordan Eberle verkraften mussten, hatten in der Overtime die große Möglichkeit als Sieger vom heimischen Eis zu gehen, konnte eine Überzahlsituation nicht ausnutzen. Im NHL-Osten liegen die NY Islanders mit 32 Punkten auf dem 8. Platz, dahinter folgen die jetzt punktgleichen Pittsburgh Penguins auf Rang neun.

Sturm verliert mit LA Kings in Detroit

Eine Pleite setzte es auch für den ehemaligen Eishockey-Bundestrainer Marco Sturm. Der Assistenzcoach unterlag mit seinen Los Angeles Kings, bei denen der 40-Jährige seit rund vier Wochen hinter der Bande steht, in der Little Casesars Arena bei den Detroit Red Wings mit 1:3 (0:1, 0:2, 1:0). Es war zugleich die fünfte Schlappe in den letzten sieben Partien, sodass die Kings als Vorletzter der Western Conference mit 23 Punkten nach 31 Spielen weiter im Tabellenkeller feststecken. Hauptverantwortlich für die 20 Saisonpleite der LA Kings war allen voran Jimmy Howard. Der Gästekeeper glänzte mit 42 Saves und stellte damit eine persönliche Bestmarke in der laufenden Saison auf. Los Angeles untermauerte zugleich seinen Ruf als offensivschwächste Mannschaft in der NHL. Nur 68 Tore können die Kings vorweisen, die zwölf der vergangenen 17 Spiele nie mehr als zweimal trafen.

Für die Treffer der Red Wings, die Zehnter im Osten sind, sorgten hingegen Dennis Cholowski, Frans Nielsen und Dylan Larkin, für die Gäste betrieb Anze Kopitar im Schlussdrittel noch etwas Ergebniskosmetik.

Lightning feiern 7. Sieg in Folge - Sharks ohne Mühe

Die Tampa Bay Lightning haben derweil ihre Siegesserie weiter ausgebaut und feierten mit dem 6:3-Heimsieg gegen die New York Rangers den siebten Erfolg am Stück. Zum Matchwinner für den souveränen Spitzenreiter der Eastern Conference, die nun acht Punkte Vorsprung haben, avancierte Steven Stamkos mit einem Hattrick. Zudem netzte noch Anthony Cirelle doppelt und Ryan McDonagh für die Lightning ein. Die Rangers, die nach dem ersten Abschnitt noch 2:1 führten, befinden sich weiter auf Formsuche und konnten lediglich zwei Siege in den letzten acht Partien bejubeln. Im Tableau im Osten liegen die New Yorker auf dem 11. Platz.

Die San Jose Sharks gaben sich im Kräftemessen mit den New Jersey Devils keine Blöße und fuhren einen ungefährdeten 5:2-Sieg ein. Damit bleiben die Sharks, bei denen der Schweizer Timo Meier zwei Tore beisteuerte, in der Western Conference weiter oben dran. Nach 32 Spielen zieren 37 Punkte das Konto von San Jose, die mit drei Zählern Rückstand auf Tabellenführer Calgary Flames Fünfter sind. New Jersey (26 Punkte) grüßt hingegen weiter vom Tabellenende im Osten.

 


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