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Saison 1971/72: Trainerentlassung von Hermann Eppenhoff beim VfL Bochum

Trainerentlassung Herrmann Eppenhoff beim Vfl Bochum

Bildquelle: Stadtarchiv Kiel [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons (Bild bearbeitet)

Hermann Eppenhoff genießt beim VfL Bochum Kultstatus. Denn es war die einstige Trainerlegende, die den Revierklub 1971 zum ersten Bundesliga-Aufstieg verhalf. Doch nach der Debütsaison in der deutschen Eliteliga trennten sich die Wege. Sport-90 blickt auf das Schaffen von Eppenhoff „anne Castroper“ zurück und beleuchtet seine Trainerentlassung beim VfL Bochum, bei der es sich aber nicht um einen Rauswurf handelte.

Dem damaligen Zweitligisten VfL Bochum glückte im Sommer 1967 mit der Verpflichtung von Hermann Eppenhoff als neuen Trainer eine echte Sensation. Schließlich konnte der damals 48-jährige Fußballlehrer große Erfolge vorweisen. Eppenhoff gewann mit Borussia Dortmund 1963 die Deutsche Meisterschaft und zwei Jahre später den DFB-Pokal. Doch nachdem der ehemalige Schalke Meisterspieler (1939, 1940, 1942) nach der Saison 1966/67 beim Erstligisten MSV Duisburg entlassen wurde, übernahm Eppenhoff den Trainerposten in Bochum

Eppenhoff beim VfL Bochum: Pokalfinale & Regionalliga-Meister

Hermann Eppenhoff trat seine Tätigkeit beim VfL Bochum mit dem klaren Auftrag an, die Blau-Weißen in die Bundesliga zu führen. Während der langersehnte Aufstieg noch etwas auf sich warten ließ, konnte Eppenhoff prompt im Pokal für Furore sorgen. In seinem ersten Jahr auf der VfL-Trainerbank führte der einstige Stürmer (3 Länderspiel für Deutschland) die Bochumer ins Endspiel um den DFB-Pokal. Dieses ging zwar deutlich mit 1:4 gegen den 1. FC Köln verloren, was aber den Erfolg kaum schmälerte.

Auch im Ligabetrieb, Bochum war zu jener Zeit in der zweitklassigen Regionalliga West vertreten, ging es mit dem VfL Bochum unter Hermann Eppenhoff bergauf. So erreichte er im zweiten Jahr (1968/69) als VfL-Trainer den 2. Platz, in der Saison 1969/70 bejubelte das Eppenhoff-Team dann die Regionalliga-Meisterschaft. Allerdings mussten sich die Bochumer in der Aufstiegsrunde den favorisierten Offenbacher Kickers geschlagen geben.

1971: Unter Eppenhoff - VfL Bochum steigt erstmals in Bundesliga auf

Doch ein Jahr später war es dann endlich soweit. Eppenhoff führte den VfL Bochum zur zweiten Regionalliga-Meisterschaft in Folge und souverän durch die Aufstiegsrunde. Die Bochumer machten mit sieben Siegen in acht Spielen den ersten und damit historischen Aufstieg in die Bundesliga perfekt!

Trainerlegende Hermann Eppenhoff hatte seinen Auftrag erfolgreich gemeistert, bekam aber direkt die nächste Mission auferlegt: Den VfL Bochum in der Saison 1971/72 zum Klassenerhalt führen. So viel sei an dieser Stelle schon einmal verraten - auch das schaffte Eppenhoff in eindrucksvoller Manier.

Saison 1971/72: Bochumer Traumstart im Oberhaus

In und um Bochum herrschte nach dem Sprung in die Bundesliga eine enorme Euphorie. Diese übertrug sich auch direkt auf die Mannschaft von Trainer Hermann Eppenhoff. Der VfL Bochum bestritt am 14. August 1971 vor heimischer Kulisse sein allererstes Bundesspiel gegen Ex-Meister Eintracht Braunschweig. Dank eines Treffers von Hans-Werner Hartl siegte der VfL in seiner Bundesliga-Premiere mit 1:0 vor 30.000 Zuschauern.

In jeder Hinsicht ein historischer Tag für den VfL Bochum: Denn Hans-Werner Hartl sicherte sich als erster VfL-Bundesligatorschütze einen Platz in der Vereinsgeschichte, zugleich war es für den VfL Bochum der erste Bundesligasieg.

 

 

10 Pleiten in 13 Spielen: VfL Bochum bekommt Flügel gestutzt

Für den Liga-Neuling um Trainer Eppenhoff sollte es erfolgreich weitergehen. Denn auch am 2. Spieltag war der VfL Bochum siegreich und behielt im Derby bei Rot-Weiß Oberhausen mit 3:2 die Oberhand. Dank des perfekten Starts grüßten die Eppenhoff-Schützlinge vom 2. Platz der Bundesliga Tabelle. Doch anschließen bekam der Aufsteiger ordentlich die Flügel gestutzt.

Denn in den nächsten 13 Ligaspielen hagelte es für den VfL Bochum satte zehn Niederlagen (3 Siege). Dabei musste die Truppe von Hermann Eppenhoff deutliche Pleiten wie ein 1:5 gegen den 1. FC Köln, 0:4 bei Hannover 96 oder zwei 1:4-Schlappen gegen den 1. FC Kaiserslautern und FC Schalke verdauen.

Trotz Talfahrt: VfL-Trainer Hermann Eppenhoff sitzt fest im Sattel

In der Tabelle ging es mit dem VfL entsprechend südwärts, wobei man aber zu keinem Zeitpunkt auf einen Abstiegsplatz geführt wurde. Und auch Eppenhoff saß trotz des sportlichen Durchhängers fest im Sattel und musste keine Trainerentlassung fürchten. Zumal auch den VfL-Verantwortlich von vornherein klar war, dass es für den Aufsteiger einzig um den Klassenerhalt gehen würde.

Hinzu kommt, dass der VfL Bochum keine großen finanziellen Mittel hatte, um auf dem Transfermarkt spektakuläre Neuverpflichtungen tätigen zu können. Stattdessen schaffte es Eppenhoff beim VfL, vielversprechende Talente in die Mannschaft einzubauen und aus den Routiniers Höchstleistungen herauszukitzeln.

 

 

VfL Bochum wird starker Neunter - Torjäger Hans Walitza überragt

Nachdem 15. Spieltag ging es mit dem VfL Bochum dann auch wieder in eindrucksvoller Manier bergauf. Die Blau-Weißen, die als Tabellen-13. überwinterten, fuhren vier Siege in Folge ein und spielten insgesamt eine bärenstarke Rückrunde. In dieser sollte der Liga-Neuling bei einer Bilanz von sieben Siegen, sechs Unentschieden und nur vier Pleiten 20:14 Punkte erobern.

Das reichte dem VfL Bochum, um nach der Debütsaison im Oberhaus auf einem hervorragenden 9. Platz im gesicherten Mittelfeld der Abschlusstabelle zu landen. Großen Anteil daran hatte die VfL-Tormaschine der frühen Siebziger Jahre Hans Walitza. Der Publikumsliebling markierte stolze 22 Toren belegte damit in der Bundesliga Torschützenliste 1972 gemeinsam mit Schalke-Stürmer Klaus Fischer den 2. Platz - hinter Fußballlegende Gerd Müller, der mit 40 Treffern einen 49Jahre währenden Rekord aufstellte, den Robert Lewandowski in der Saison 2020/21 brechen sollte (41 Tore).

„Gentleman“ Eppenhoff: Loblied von Walitza - Wechsel zum VfB Stuttgart

VfL-Ikone Hans Walitza war es auch, der im Buch „Das zweite Buch zur Stadt Wanne-Eickel“ über Hermann Eppenhoff schwärmte: „Er war der beste Trainer, den ich je hatte. Absolut kompetent. Und ein Gentleman. Ein ganz feiner Mensch. Fast zu fein für dieses Geschäft.“

Der VfL Bochum hätte wenig überraschend gerne mit Trainer Hermann Eppenhoff weitergemacht. Doch dieser sucht nach fünf Jahren auf der VfL-Bank (1967 bis 1972) eine neue Herausforderung an und übernahm zur neuen Saison das Traineramt beim VfB Stuttgart. Somit handelte es sich auch nicht um eine klassische Trainerentlassung von Eppenhoff beim VfL Bochum. Nachfolger von Eppenhoff an der Castroper Straße wurde Heinz Höher, der 1970 in Bochum noch als Co-Trainer von Eppenhoff fungierte und nach seiner Inthronisierung beim VfL sieben Jahren Cheftrainer blieb.


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