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Saison 1967/68: Trainerentlassung von Bernhard Termath beim Karlsruher SC

Trainerentlassung von Bernhard Termath 1968 beim KSC

Bildquelle: Mr.Clever [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons (Bild bearbeitet)

Der Karlsruher SC erlebte in der Saison 1967/68 eines der schwärzeren Kapitel der Vereinsgeschichte. Die Badener stiegen nach einer miserablen Saison, in der insgesamt vier Trainer auf der Bank saßen, als Tabellenletzter ab. Bernhard Termath übernahm am 24. Spieltag als Letzter das Traineramt, doch nach der Spielzeit wurde auch er als Cheftrainer entlassen. Dabei lief es unter dem neuen Übungsleiter gar nicht so schlecht.

In der Saison 1967/68 verschliss der Karlsruher SC gleich vier Trainer. Nachdem Paul Frantz Ende Oktober entlassen wurde, erwischte es dessen Nachfolger Georg Gawliczek Anfang Februar. Übergangsmäßig übernahm Herbert Widmayer den Trainerposten, bis der KSC Bernhard Termath am 19. Februar 1968 das Vertrauen aussprach, den Klub doch noch vor dem drohenden Abstieg zu retten.

 

Für diese schwierige Mission – immerhin lag der KSC auf dem letzten Platz und hatten acht Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz – hatte Termath elf Spiele Zeit.

Termath sorgte beim KSC für Hoffnungsschimmer

Der Einstand für den neuen KSC-Trainer Termath, der zuvor sieben Jahre die Amateure des Klubs trainierte und keine Erfahrung als Bundesliga-Trainer vorweisen konnte, ging jedoch gründlich daneben, als es am 24. Spieltag beim 1. FC Köln eine deutliche 0:4-Niederlage setzte. Als man aber am folgenden Spieltag den direkten Mitabstiegs-Konkurrenten Borussia Neunkirchen mit 5:1 vom Platz fegte, keimte im Termath-Team etwas Hoffnung auf. Diese wurden durch zwei weitere Unentschieden am 26. (gegen Hamburger SV) und am 28. Spieltag (gegen Mönchengladbach) weiter geschürt.

Angesichts dieser Ergebnisse konnte man Termath durchaus einen guten Start als Trainer des Karlsruher SC bestätigen, aber aufgrund der zuvor schlechten Leistungen der Mannschaft war der Rückstand auf das rettende Ufer mit zehn Punkten weiterhin sehr groß. Der Glaube, doch noch das Unmögliche möglich zu machen, war spätestens am 29. Spieltag und nach der 1:2-Heimpleite gegen Eintracht Braunschweig verflogen. Der Abstieg war nur noch theoretisch zu vermeiden, wurde dann aber am 30. Spieltag durch das 0:3 beim TSV 1860 München besiegelt.

 

 

KSC-Trainer Termath trotz Abstieg mit ordentlicher Bilanz

Nun galt es für Bernhard Termath, die Saison noch irgendwie über die Bühne zu bringen. Obwohl der KSC als Absteiger aus der Bundesliga feststand, konnte der Verein immerhin noch einen Sieg (31. Spieltag, 1:0 gegen Schalke 04) und ein Unentschieden (34. Spieltag, 1:1 gegen Kaiserslautern) verbuchen.

Letztendlich beendete der Karlsruher SC die Saison 1967/68 mit 17:51 Punkten als Tabellenletzter, wobei seit dem 18. Spieltag die rote Laterne in den Händen hielt. Unter Termath konnten die Badener immerhin sieben Punkte in elf Spielen einfahren. Dennoch kam es zur Trainerentlassung und der Verein wollte mit einem neuen Trainer den direkten Wiederaufstieg angehen. Hierfür wurde Bernd Hoss als Nachfolger von Termath verpflichtet.

Der KSC blieb der einzige Bundesliga-Klub, den Termath jemals trainierte. Er blieb aber seiner Wahlheimat Karlsruhe treu und betrieb später eine Tankstelle, bevor er anschließend bis zu seiner Pensionierung bei einem großen Energieversorgungsunternehmen als Rechnungsprüfer arbeitete. Bernhard Termath verstarb im Alter von 75 Jahren am 24.03.2004! Noch heute denken einige an den einstigen KSC-Spieler und Trainer zurück. Er wird stets in guter Erinnerung bleiben!


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