Boston Celtics: Welche Kelten sind für andere Teams interessant?

Der Kader der Boston Celtics hat nicht viel, worum man ihn beneiden könnte. Zwar hat sich das Team in kleinen Bereichen verbessert und wird von einem gesunden Rajon Rondo profitieren, dennoch werden die Play-offs in weite Ferne sein. Um aus den wenigen guten Spielern in der Zukunft ein schlagfertiges Team und ernsthaften Konkurrenten zu machen, bedarf es noch einiger Trades. Doch gibt es überhaupt Celtics-Spieler, die für andere Teams interessant sind?

Bostons General Manager Danny Ainge hat junge und bewährte Talente, Erstrunden-Picks und auslaufende Verträge. Entweder nutzt er schon jetzt seine Möglichkeiten, um das Team zu verändern, oder er wartet bis zum nächsten Sommer, wenn einige Verträge auslaufen.

Doch wie auch immer sich Ainge entscheiden wird, es ist immer gut zu wissen, was man für seine Spieler bekommen kann. Als Silberbesteck im Kader der Boston Celtics dürften die Spieler Avery Bradley, Marcus Smart, James Young, Jared Sullinger, Jeff Green und Kelly Olynyk bezeichnet werden, um die ein neues starkes Team aufgebaut werden soll.

Für Tyler Zeller dürfte es hingegen kaum Interessenten von anderen Klubs geben, da er in der letzten Saison kaum spielte. Eventuell kann er sich in einer neuen Rolle besser beweisen. Auch für Phil Pressey gibt es keinen Markt, denn hätte er in Boston nicht unterschrieben, wäre es fraglich, ob er überhaupt in der NBA gelandet wäre. Gerald Wallace dürfte ebenso kaum Interessenten in der Liga haben, denn in den nächsten zwei Spielzeiten kassiert der Forward pro Saison 10,1 Millionen Dollar.

Ein Haufen Geld für einen alternden Veteranen, der gerade einmal 5,2 Punkte im Schnitt erzielte und sich nur 3,7 Rebounds angelte. Joel Anthony ist der nächste überbezahlte Profi der Kelten, den man 3,8 Millionen Dollar zahlt, um auf der Bank zu sitzen. Immerhin werden die Kelten Anthony im nächsten Sommer los sein, denn sein Vertrag läuft aus.

Rajon Rondo aufbauen und dann traden?

Beim 2,11 Meter großen und 117 Kilogramm schweren Vitor Faverani ist die Ausgangslage ähnlich. Auch der Center dürfte kaum Spielzeit erhalten und hat einen auslaufenden Vertrag. Doch für einen Spieler mit seinen Maßen gibt es immer Interessenten. Marcus Thornton hat sich zwar zu einem wertvollen Spieler entwickelt, dürfte aber bei der Konkurrenz auf seine Position wenig Spielzeit bekommen und könnte ein möglicher Wechselkandidat sein. Gleiches gilt auch für Brandon Bass.

Wertvollsten Tauschpartner ist und bleibt Rajon Rondo. Viele Experten vermuten, dass die Celtics dem Spielmacher Zeit geben, sich wieder in Höchstform zu bringen, um ihn dann vor der Trading Deadline im Februar gewinnbringend abzugeben.


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